günstiger Verbrauch ist nicht alles. Fährst Du genügend KM im Jahr, dass sich überhaupt ein Diesel lohnt? Die höhere Steuer muss man durch geringe Kraftstoffkosten erst einmal wieder einholen.
Nachteil beim 3L-Lupo: Manche Teile sind sauteuer, da aus High-Tech-Materialien gebaut (z.B. Magnesium-Felgen), um den geringen Verbrauch überhaupt zu erreichen. Dadurch war der Wagen allerdings im Kaufpreis im Vergleich zum normalen Diesel so teuer, dass er sich rein rechnerisch nur für Leute gelohnt hat, die weit jenseits von 20.000km/Jahr fahren. Dementsprechend schwierig dürfte es heute sein, ein Auto zu bekommen, welches keinen für Kleinwagen astronomischen KM-stand hat.
Sehe Dich doch nach einem „Rentnerauto“ um. Je nach Geschmack und Geldbörse so 4-7 Jahre alt, dadurch recht günstig in der Anschaffung, aber mit wenig KM und oft gut gepflegt.
Wenn du wirklich viel fährst, dann auf LPG umbauen (vor dem Kauf prüfen, ob der Motor dafür geeignet ist). Das spart bei den Kraftstoffkosten.
danke für deine Antwort. Du hast Recht, es sind kaum Lupos zu finden die nicht mehr als 120.000 Km runter haben.
Ich selbst fahre max. 10.000 KM im Jahr. Die KFZ-Steuer von 183 Euro fällt aber bei der Spritersparnis nicht ins Gewicht. Und wenn man einen 3-Liter-Lupo gebraucht kauft ist er für ca. 4000 Euro zu haben was ich nicht als teuer empfinde. Nur schade dass es kaum noch wenig gefahrene Lupos gibt.
Ich begreife einfach nicht warum dieses Spar-Auto-Konzept momentan so schwer zu bekommen ist. Wahrscheinlich ist der Sprit doch noch zu billig wenn ein Spritsparauto wieder aus dem Produktionsprogramm genommen wird. Ich nehme mal an das war wegen mangelnder Nachfrage.
Auf jeden Fall vielen Danke für deine Antwort.
Gruß
Max
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Ich begreife einfach nicht warum dieses Spar-Auto-Konzept
momentan so schwer zu bekommen ist. Wahrscheinlich ist der
Sprit doch noch zu billig wenn ein Spritsparauto wieder aus
dem Produktionsprogramm genommen wird. Ich nehme mal an das
war wegen mangelnder Nachfrage.
Die Rechnung geht eben noch nicht auf. Einen Spar-Lupo für den Preis eine Passat will eben niemand.
Zudem kann man auch mit ganz normalen, günstigen Alltagsautos sehr sparsam fahren. Ein Bekannter z.B. fährt einen Toyota Corolla Kombi 1.4 Benziner. Verbrauch 6 L Normalbenzin, völlig problemloses Auto, Service 120 Euro, Satz Reifen 200 Euro. Einigermassen geräumig und sicher, auch für den Urlaub zu 4. o.k. Was soll ich da mit einem stinkenden Diesel-Lupo Kleinwagen ohne Partikelfilter?
M.W. fährt der durchschnittliche Deutsche 10 - 15 TKm im Jahr. Wen interessiert bei diesen Fahrleistungen ein Liter hin oder her im Verbrauch? Das gesamte Auto muss dann eher günstig sein, wenn ich mir schon ein Sparkonzept antun möchte. Wenn hingegen die Eintrittskarte in das Sparen von 1 L Sprit bei realen Fahrbedingungen dann schon 20.000 Euro im Kleinwagensegment kostet, würde ich mir diesen Zwangsverzicht zum Premiumpreis auch nicht antun.
Als „wirtschaftliches Fahrzeug“, um zurück zum Thema zu kommen, erachte ich somit eines, das jahrelang ohne Ärger läuft, niedrige variable und(!) fixe Kosten verursacht, wenig an Wert verliert sowie sicher ist. Eine schwere Verletzung kostet nämlich auch Geld.
Richtig „wirtschaftlich“ war es somit, in den 80ern einen Mercedes mit 6 Zylinder Benziner zu kaufen, ihn zu pflegen und einfach zu behalten. Leider war ich damals noch zu jung dafür…
Wenn
hingegen die Eintrittskarte in das Sparen von 1 L Sprit bei
realen Fahrbedingungen dann schon 20.000 Euro im
Kleinwagensegment kostet, würde ich mir diesen Zwangsverzicht
zum Premiumpreis auch nicht antun.
Hallo,
vielleicht tun es manche wegen der Umwelt-Zukunft ihrere / unserer Kinder. Hat sich aber allgemein noch nicht rumgesprochen, da hast Du recht. Es braucht noch mehr Druck.
Gruss Helmut
Wenn
hingegen die Eintrittskarte in das Sparen von 1 L Sprit bei
realen Fahrbedingungen dann schon 20.000 Euro im
Kleinwagensegment kostet, würde ich mir diesen Zwangsverzicht
zum Premiumpreis auch nicht antun.
Hallo,
vielleicht tun es manche wegen der Umwelt-Zukunft ihrere /
unserer Kinder.
Das sollte man dann jedoch konsequent tun und nicht mit einer Dieselstinkkiste mit Technik von vor 6 Jahren ohne DPF, die man gebraucht kauft.
Zudem würde ich mir ansehen, wo der Wagen herkommt, sprich wie lange er hierher transportiert werden musste. Auch die Produktion spielt eine Rolle. Erfolgt sie umweltfreundlich?
Umweltbilanz eben…
Hat sich aber allgemein noch nicht
rumgesprochen, da hast Du recht. Es braucht noch mehr Druck.
Ich brauche da absolut keinen Druck. Vielmehr nutze ich mein Auto sinnvoll, wohne nahe am Büro und führe regelmässige Checks, z.B. Luftdruck, Ölundichtigkeiten, Luftfilter, durch. Da bin ich dann mit meinem auf Euro 4 abgasgereinigten Benzinvernichter deutlich umweltfreundlicher unterwegs, als der Pendler, der mit seinem schlecht gewarteten Euro 3 Diesel-Lupo pro Jahr 40.000 Km fährt.
Die Nutzung macht es, ich kann mich nur wiederholen.