Wirtschaftsberatung Grosshardt?

hallo ralf,

muss ich dich leider enttäuschen. Davon habe ich mit Garantie
wesentlich mehr Ahnung und Erfahrung als du!!! Ich habe
nämlich selber im Jahre 1983 in einem ähnlichen Verein
angefangen und weis genau wie der Hase läuft!
Unter dem Begriff „Network-Marketing“ wird eine ganze Menge
Mist verkauft und damit vergleichst du eure Firma? Ist es
nicht reiner Produktverkauf, der bei euch durchgeführt wird?

für mich ist network-marketing eine wirtschaftsform, also eine art, ein unternehmen zu betreiben. als art des vertriebes kann ich nichts schlechtes daran finden. network-marketing ist eine andere form des franchising, nur dass ich das produkt nicht nur in der zentrale der firma bekomme, sondern von jedem mitarbeiter des network. aber wir sehen ja an mcdonalds etc. wie schlecht sowas ist. die haben weltweit keinen erfolg, es geht ja keiner hin. aber ich gebe dir recht, das eine menge mist verkauft wird, auch in der form network-marketing. nur sehe ich einen unterschied zwischen vertriebsweg und produkt.

die grossardt ag ist ein reiner vertriebsweg, stimmt. die fwu als partner beschäftigt sich mit der produktentwicklung, wir mit dem vertrieb. wenn ich weltweit tätige konzerne betrachte, ist diese form der partnerschaft aber wohl nicht so falsch, wird sich doch bei den meisten firmen wieder auf das wesentliche konzentriert. ich sehe nichts falsches daran, wenn jeder das tut, was er am besten kann. wo die „bauchladen-mentalithät“ der firmen hingeführt hat, sehen wir täglich in der zeitung.

Die FWU kenne ich übrigens auch ganz gut. Habe letztes Jahr
noch mit Herrn Dirrheimer beim Mittagessen auf einem Seminar
zusammen gesessen und mich mit ihm über seine Geschäftsreise
nach Dubai unterhalten. Die verkaufen da nämlich ihre Policen
über den Bankschalter.

stimmt, die fwu wird auch in diesem bereich ihrem ruf als innovativer anbieter neuer finanprodukte gerecht. und da es in dubai noch keinen eigenständigen vertriebsweg gibt, arbeitet die fwu dort mit den banken zusammen (die bestimmt „schlechte“ oder gar „unlautere“ produkte anbieten). ich sehe immer noch nichts schlechtes an unserem produkt und unserem vertriebskonzept, bin aber immer bereit, mir andere meinungen anzuhören…

Verbessere mich bitte, wenn ich irgendwo etwas falsches gesagt
habe.

falsches habe ich nicht gefunden, nur sehe ich die sachen anders.

Viele Grüße
maxxler71

Ralf

hallo thorulf, entschuldigung. habe tatsächlich den absender verwechselt… sorry, werde wieder genauer hinschauen. wollte niemand „auf den schlips treten“ oder so.

grüsse, maxxler71

p.s. dieser vertrag kommt meiner meinung nach nicht zustande, der vermittler wird aber auf jeden fall fragen gestellt bekommen. seitens der fwu und der grossardt.

Hallo Maxxler,

gibt es in der wirtschaft samaritter? arbeitet weltweit
irgendein unternehmen umsonst? klar haben die gesellschaften
untereinander finanzielle verbindungen, aber bei uns weiss der
kunde dass, und er weiss, was ihn das kostet. kennst du die
kosten der zugelassenen gesellschaften in deutschland?

Nein, kenne ich nicht und interessieren mich ehrlich gesagt auch nicht. :smile: Ist nicht mein Gebiet und daher muss ich mich da auch nicht auskennen. Ich weiß, dass sie erheblich differieren…

Allerdings: „wir als mitarbeiter bekommen von keiner gesellschaft provisionen. ich behaupte, wir können als einziger am markt objektiv für den kunden handeln, da wir keine fianziellen vorteile aus zusammenarbeiten mit partnern haben. schon mal aus der sicht gesehen?“, war deine Aussage. Daher eben meine etwas spitze Bemerkung. :smile:

das würde so stimmen, wären die provisionen die gesamtekosten
eines solchen vertrages. siehe oben… kennst du die kosten
deiner gesellschaften. es ist ein fakt, dass der markt sich
nur für verwaltung und vertrieb im schnitt 18% der verdienten
brutto-beiträge nimmt, und das monatlich über die
gesamtlaufzeit (zahlen der bafin, jahresberichte 2002, teil b,
seite 129-133)? rechnen wir mal: 150€ x 12 monate x 30
jahre = 54.000€. davon 18% = 9720€!!! und da
fehlen jetzt noch die kosten für das risiko und die der
investments. allerdings ist diese berechnung falsch, da die
gesellschaften ihre kosten jedes jahr neu festlegen, und
billiger wird bei uns ja angeblich nichts… aber es ist schon
erschreckend, wenn man das mal sorum betrachtet. mir ging es
2002 auch nicht anders, als ich mich erstmals intensiver mit
der bafin beschäftigte…

Würde aber anderenfalls bedeuten, um deine Rechnung zu stützen: Das ihr von den vermittelten Verträgen alles bei euch im Haus behaltet. Angefangen vom Policenversand, der Risikoprüfung über Ablehnung, Bürokosten und Risikokosten. Ihr müsstet also die Vermögensverwalter bei euch im Unternehmen sitzen haben und die Versicherer lediglich als Risikosammelbecken nutzen. Weil: Anderenfalls würdet ihr dort Kosten produzieren, die zusätzlich zu euren Einnahmen hinzuzuziehen wären.
Das wiederum würde bedingen, das ihr genau wisst, welche Risikokosten z.B. die Allianz kalkuliert, wenn ihr dort alle Verträge eindeckt.
Dann wüsstet ihr wiederum, welcher Anteil bei der AZ für Verwaltung und Sparen angelegt wird und somit hättet ihr die Kalkulation des betreffenden Versicherers…
Darf ich daran zweifeln?

Meiner Meinung nach hinkt deine Rechnung nämlich dahingehend, dass ihr in jedem Fall weitere Kosten produziert. Richtig, oder?

Gruß
MArco

des weiteren frage ich mich, warum man bei den dt.
versicherungen als mitarbeiter gewisse teile der provision als
„bürokostenzuschlag“ etc. deklariert bekommt. ich behaupte
nicht, die vermittler bekommen alles (ein wunschtraum), aber
was die gesellschaften im hintergrund treiben??? ich weiss
nicht, was ich davon halten soll…

hallo marco,

Nein, kenne ich nicht und interessieren mich ehrlich gesagt
auch nicht. :smile: Ist nicht mein Gebiet und daher muss ich mich
da auch nicht auskennen. Ich weiß, dass sie erheblich
differieren…

solltest du „vrebraucher“ sein, sind die kosten ja noch viel wichtiger. es geht schließlich um dein geld…

Allerdings: „wir als mitarbeiter bekommen von keiner
gesellschaft provisionen. ich behaupte, wir können als
einziger am markt objektiv für den kunden handeln, da wir
keine fianziellen vorteile aus zusammenarbeiten mit partnern
haben. schon mal aus der sicht gesehen?“, war deine Aussage.
Daher eben meine etwas spitze Bemerkung. :smile:

o.k. jetzt hab ich´s verstanden…

Würde aber anderenfalls bedeuten, um deine Rechnung zu
stützen: Das ihr von den vermittelten Verträgen alles bei euch
im Haus behaltet. Angefangen vom Policenversand, der
Risikoprüfung über Ablehnung, Bürokosten und Risikokosten. Ihr
müsstet also die Vermögensverwalter bei euch im Unternehmen
sitzen haben und die Versicherer lediglich als
Risikosammelbecken nutzen. Weil: Anderenfalls würdet ihr dort
Kosten produzieren, die zusätzlich zu euren Einnahmen
hinzuzuziehen wären.
Das wiederum würde bedingen, das ihr genau wisst, welche
Risikokosten z.B. die Allianz kalkuliert, wenn ihr dort alle
Verträge eindeckt.
Dann wüsstet ihr wiederum, welcher Anteil bei der AZ für
Verwaltung und Sparen angelegt wird und somit hättet ihr die
Kalkulation des betreffenden Versicherers…
Darf ich daran zweifeln?

selbstverständlich ist zweifeln gestattet. aber: die von uns vereinnahmten gebühren verbleiben keineswegs nur bei uns im haus. aus diesen gebühren müssen alle anfalenden kosten gedeckt werden, d.h. policenerstellung und verwaltung etc. der risikoschutz läuft über zwei grosse rückversicherer, die swiss-re und die ge-frankona. die bekommen ihren teil ab. du hast recht, wir arbeiten nach dem „luxemburger modell“. und der vermögensverwalter /-manager sitzt tatsächlich im unternehmen (partner sind z.b. f.tempelton, jp morgan, meryl lynch, dws, goldmann-sachs, rothschild, sali oppenheimer etc.). aber wir decken bestimmt keine bestehenden verträge ein. dazu gibt es gesellschaften wie die lombard lv s.a. die machen das so, wir haben nur „neukunden-geschäft“. daher müssen wir auch nicht auf grund der kosten anderer anbieter kalkulieren, sondern nur auf grund unserer kalkulationen. aber bezweifeln musst du gar nichts, diese „internen“ kalkulationen der versicherer kann man bei der bafin in den jahresberichten nachlesen, die veröffentlichen sowas. nur schauen zu wenige nach, was ihre gesellschaft so an kosten produziert…

Meiner Meinung nach hinkt deine Rechnung nämlich dahingehend,
dass ihr in jedem Fall weitere Kosten produziert. Richtig,
oder?

weitere kosten? der kunde weiss doch, was ihn das ganze kostet. steht doch im vertrag. wenn du die folgekosten meinst, die ab dem 4. jahr des vertrages anfallen (auch bekannt), so liegen diese im schnitt bei 0,6% der erwirtschafteten rendite. also weiss unser kunde, wenn sein investment 10% p.a. erwirtschaftet (als beispiel), dass er 9,4% netto abbekommt. kenn ich sonst von keinem…

Gruß
MArco

gruss, maxxler71

Hallo Maxxler,

solltest du „vrebraucher“ sein, sind die kosten ja noch viel
wichtiger. es geht schließlich um dein geld…

Ich bin Verbraucher und dennoch interessiert mich es wirklich nur extrem gering… Stabilität der Leistungen sind mir wichtiger. :smile:

aber bezweifeln musst du gar nichts, diese „internen“ kalkulationen
der versicherer kann man bei der bafin in den jahresberichten
nachlesen, die veröffentlichen sowas. nur schauen zu wenige
nach, was ihre gesellschaft so an kosten produziert…

Der Sprung direkt zum Rückversicherer hat mir gefehlt. Und die Kosten… die stehen da zwar schon, aber nicht nach Geschlecht, Gesundheitszustand und Alter getrennt. Oder irre ich hier? Daher mein Verweis auf die Tarifkalkulation… ihr müsst eben diese Infos vom R-VR erhalten…

Gruß
Marco

hallo marco,

Ich bin Verbraucher und dennoch interessiert mich es wirklich
nur extrem gering… Stabilität der Leistungen sind mir
wichtiger. :smile:

leistung vor kosten, in dem fall? ist schon auch ein wichtiger faktor, aber meiner meinung nach eben nicht der allein entscheidende…

Der Sprung direkt zum Rückversicherer hat mir gefehlt. Und die
Kosten… die stehen da zwar schon, aber nicht nach
Geschlecht, Gesundheitszustand und Alter getrennt. Oder irre
ich hier? Daher mein Verweis auf die Tarifkalkulation… ihr
müsst eben diese Infos vom R-VR erhalten…

klar müssen wir das, aber nur von unseren partnern. das ein rückversicherer günstiger ist als die versicherung, die mit dem endverbraucher zusammenarbeitet, liegt auf der hand, sonst würden die versicherer ja nichts daran verdienen. ergo bieten wir leistung für weniger beitrag, was uns günstiger macht.

Gruß
Marco

zurück, maxxler71

Hallo Maxxler,

leistung vor kosten, in dem fall? ist schon auch ein wichtiger
faktor, aber meiner meinung nach eben nicht der allein
entscheidende…

Nö, sag ich ja auch nicht… nur mir eben wichtiger :smile: Der Mix macht bekanntlich die Musik… :smile:

klar müssen wir das, aber nur von unseren partnern. das ein
rückversicherer günstiger ist als die versicherung, die mit
dem endverbraucher zusammenarbeitet, liegt auf der hand, sonst
würden die versicherer ja nichts daran verdienen. ergo bieten
wir leistung für weniger beitrag, was uns günstiger macht.

Nunja… dies würde ich eher als Platitüde bezeichnen, denn andererseits hat ein großes Unternehmen bessere Kostenverteilungsmöglichkeiten (dem Grundsatz nach) und bessere Einkaufsmöglichkeiten aufgrund der Volumina. Zudem verbleibt auch ein gewisser Risikobereich beim Erst-VR. Es wird daher quasi das Risiko geteilt… Risikokosten, als auch Gewinne. Gewinne verbleiben beim Erst-VR.
Bei lediglicher Einschaltung des Rück-VR wird er euch wohl nicht die gleichen Konditionen gewähren, wie der Allianz. Anderenfalls sollte diese schleunigst nachverhandeln.

Also so ganz überzeugt hast du mich noch nicht. :smile:

Gruß
Marco