Ich habe eine Frage bezüglich der Keynesianischen und Neoklassischen Theorien,mir ist nicht ganz klar wie ich diese beiden Theorien in bezug auf Staatsschulden einordnen kann oder Unterscheiden?? und aus welche Instrumenten (Fiskal- oder Gledmengepolitik) ihre Funktion dabei besteht? Danke im voraus für ihre Hilfe…
Ich habe eine Frage bezüglich der Keynesianischen und
Neoklassischen Theorien,mir ist nicht ganz klar wie ich diese
beiden Theorien in bezug auf Staatsschulden einordnen kann
oder Unterscheiden?? und aus welche Instrumenten (Fiskal- oder
Gledmengepolitik) ihre Funktion dabei besteht? Danke im voraus
für ihre Hilfe…
Hallo,
in der neo-klassischen Theorie spielen Staatsschulden keine Rolle - sie kommen schlicht nicht darin vor. Keynes hat sich auch zeitlebens geweigert, eine höhere Staatsverschuldung zu empfehlen. Allerdings empfahl er, dass eine kurzfristige Erhöhung der Staatsverschuldung hilfreich sein kann, wenn der Privatsektor aufgrund eines Koordinierungsproblems nicht mehr investiert und die Banken auf ihrem Geld sitzenbleiben. Dies ist dann der Fall, wenn Geldpolitik nicht mehr funktioniert - also quasi jetzt. Fiskalpolitik bleibt dann der letzte Ausweg, um einen Zusammenbruch der Wirtschaft zu vermeiden.
Wenn es Dich genauer interessiert, empfehle ich Dir die „General Theory“ von Keynes (entweder im Original im Internet oder als Buch auch auf Deutsch erhältlich) und den Blick in ein Lehrbuch zur Makroökonomie.