Hallo,
habe mal eine Frage hierzu:
„Ich sitze im Unterricht in der Schule oder so. Der Lehrer erzählt was und stellt Fragen… Wenn mir dann ein guter Einfall kommt, oder ich merke dass ich auf die Frage genau die passende Antwort habe, sollte ich mich ja eigentlich melden.
Aber genau in dem moment, wo ich merke es ist richtig was ich weiß und sagen könnte werde ich total nervös, hibbelig und aufgeregt. In 90% der Fälle melde ich mich dann nicht.
Wenn ich mich melde dann ist das auch blöde wenn ich was sage und total nervös bin.
Wenn die Sache unbedeutend ist dann ist das nicht so.“
Wie kommt sowas? Wie beseitigt man sowas?
Grüße Blaze 
Wie kommt sowas? Wie beseitigt man sowas?
Normalerweise macht Wissen eher sicher. Ist das bei jedem Lehrer so oder nur bei bestimmten?
gruß
rolf
Hallo.
Ich vermute einfach mal, dass du Angst hast, dass deine Antwort falsch sein könnte und deine Mitschüler sich deshalb über dich lustig machen. Und da das „Sich-Nicht-Melden“ nun mal das Problem am effektivsten und einfachsten löst, entscheidest du dich wohl mehrheitlich dafür. Das ist die für mich naheliegendste, und vermutlich die richtig(st)e Antwort. 
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Hallo.
Ich vermute einfach mal, dass du Angst hast, dass deine
Antwort falsch sein könnte und deine Mitschüler sich deshalb
über dich lustig machen.
Wissen KANN sicher machen, aber wenn ich so an meine Schulzeit
zurückdenke…
Ich habe meistens die richtigen Antworten gewusst und mich trotzdem
nie gemeldet. Zum einen, weil ich Angst hatte, überhaupt vor einer
großen Gruppe von Leuten zu sprechen, ich fühlte mich angestarrt,
wurde rot, usw.
Zum Anderen, weil man sich mit guter Mitarbeit nicht unbedingt
Respekt bei den Klassenkameraden verschafft. Im Gegenteil: Oft wird
man schnell als Streber abgestempelt.
Das habe ich in allen meinen Schulklassen erlebt (ich war insgesamt
in 4).
Mitarbeit ist ein heikles Thema. Man muss genau das richtige
Mittelmaß finden, um dem Lehrer zu zeigen, dass man doch was drauf
hat, und darf gleicheitig nicht übereifrig wirken.
Ich könnte mir vorstellen, dass die beste Lösung ist, sich ab und zu
mal zu melden, aber nicht zu oft. Ansonsten (das habe ich in dem Fall
immer gemacht) kann man den Lehrer immer aufmerksam anschauen, das
kriegt die Klasse nicht so mit, und wenn sich dann mal keiner auf
eine Frage meldet, und Du trotzdem offen blickst, nimmt der Lehrer
schnell mal Dich dran, auch wenn Du Dich nicht gemeldet hast.
Das ist nur meine erfahrung, ich bin kein Psychologe.
Judith
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Normalerweise macht Wissen eher sicher. Ist das bei jedem
Lehrer so oder nur bei bestimmten?
imho kann es auch nervös machen, wenn die ganze Klasse da sitzt und grübelt und man selbst kannte die Antwort schon, als die Frage noch nicht ganz gestellt war. Wenn dann der Lehrer noch sichtbar staunt, wie schlau man schon wieder ist - da meldet man sich dann besser nicht, man will ja nicht ständig auffallen.
Aber: Da musste durch, jedes dritte Mal was sagen, wenn man was weiß, ist meiner Meinung nach eine ganz gute Faustregel. Oder Judy ihr offener Blick. Wenn der Lehrer dich kennt, dann funktioniert auch das.
viele Grüße
Sonja
Aber: Da musste durch, jedes dritte Mal was sagen, wenn man
was weiß, ist meiner Meinung nach eine ganz gute Faustregel.
Oder Judy ihr offener Blick. Wenn der Lehrer dich kennt, dann
funktioniert auch das.
Ich könnte mir auch vorstellen, daß man sich anstatt zu melden, auf ein direktes Ansprechen des Lehrers wartet. Der Schüler wäre so vom Zwang befreit, sich dauernd der treibenden Peitsche des Lehrers unterzuordnen.
gruß
rolf
kann es sein …
… vom Zwang befreit, sich dauernd der treibenden
Peitsche des Lehrers unterzuordnen.
… daß du irgendwie im falschen Studio Gebäude gelandet bist?
Gruß
Metapher
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… vom Zwang befreit, sich dauernd der treibenden
Peitsche des Lehrers unterzuordnen.
… daß du irgendwie im falschen Studio Gebäude
gelandet bist?
Woher kommt dann der Stress, dem die Schüler unterliegen?
r.
Jo,
da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Entweder kannst Du den Grund suchen, woran es liegt und versuchen, den „auszuschalten“, was wahrscheinlich lang und umständlich ist, falls es da überhaupt einen tieferen Grund gibt, oder aber: Augen zu und durch.
Es geht vielen so, dass sie sich nicht trauen, was zu sagen, obwohl sie es wissen. Das muss man einfach üben,üben,üben…Ich finde, die Idee mit „jedes 3. Mal wenn Du was weißt was sagen“ ziemlich gut. Später im Studium oder im Job ist es meist viel einfacher, wenn man vor anderen sprechen kann. Dann ist man immer noch aufgeregt, aber man hat vielleicht eine Strategie. Und je eher Du anfängst, desto besser ist es wahrscheinlich (und bringt voraussichtlich auch noch bessere Noten:smile: Beobachte doch mal andere, wie sie reagieren, wenn sie was Falsches sagen und überleg Dir in dem Moment mal für Dich, ob das so schlimm ist oder ob Du die anderen jetzt deswegen blöder findest?!
Viel Erfolg auf jeden Fall,
Elisabeth.