Witze aus der DDR

Ich würde gern mal wieder einige der typischen Witze aus der Zeit der DDR lesen (hier bitte keine Ossi-Wessi-Witze). Ich bitte um Nachsicht, dass sich die Komik teilweise nur für eine Minderheit erschließt.

PW:
Eine neu errichtete Kaufhalle bricht zusammen. Es wird eine Parteikommission zur Prüfung gebildet. Sand, Ziegel und Zement werden vorgeladen.
Die Kommission setzt sich mit dem Sand ausgiebig auseinander. Der Sand verteidigt sich: Die Körnung und die Farbe stimmen.
Der Ziegel erlaubt sogar, dass er gebrochen wird, um den inneren Wert festzustellen.
Somit wendet sich die Parteikommission mit dringendem Klärungsbedarf an den Zement und behauptet: Zement, du bist Schuld daran, das die neue Kaufhalle eingebrochen ist.
Darauf antwortet der Zement: Genossen, das könnt ihr doch nicht mit mir machen. Ich war an dem Bau überhaupt nicht beteiligt.

Die Metzgereien haben nur noch an einem Tag geöffnet: Montag verkaufen sie Scheiße, den Rest der Woche müssen sie lüften.

Gruß

Johannes

Hallo,
auch von mir zwei (von einem DDR-Rentner beim Besuch eines Eishockeyspiels in Westberkin gehört):

  1. Warum steht überall DDR30 (damals kurz vor dem 30ten Jahrestag der DDR)?
    Damit niemand denkt, es wär’ 45!

  2. In einer Kneipe, Karlheinz zu einem Unbekannten Thekennachbarn:
    ‚Kennst du den Unterschied zwischen meinem Bier und Erich Honneker?
    Das Bier ist flüssig und Honneker ist überflüssig!‘
    Antwort vom Nachbarn:
    ‚Nett! Da kenn‘ ich auch einen: Kennst du den Unterschied zwischen der Theke und dir?
    Die Theke bleibt hier und du kommst jetzt mal mit!’

Gruß
Axel

Eines Morgens in Wandlitz (zum ersten)

Erich kommt vors Haus und sieht wie jemand in den Schnee gepinkelt hat „Erich ist doof“.
Sofort ruft er die Stasi herbei und verlangt rückhaltlose Aufklärung dieses Vorfalls.
Nach einer Woche kommt der leitende Stasioffizier zu ihm sagt: Genosse Honecker, wir haben den Die Übeltäter ausfindig machen können. Erich sagt: DIE Übeltäter???
Ja, sagt der Stasioffizier, nach langen untersuchen konnten wir eindeutig feststellen das der Urin von Egon Krenz stammt, aber die Handschrift ist eindeutig von Margot.

Eines Morgens in Wandlitz (zum zweiten)

Erich Honecker blickt aus dem Fenster und sagt: Guten Morgen liebe Sonne!
Die Sonne erwidert: Guten Morgen lieber Genosse Honecker!
Gegen Mittag blickt Erich wieder auf zum Himmel und sagt: Mahlzeit liebe Sonne!
Die Sonne erwidert: Mahlzeit Genosse Staatsekretär.
Am Abend schaut Erich wiederum gen Himmel und sagt: Guten Abend liebe Sonne!
Die Sonne erwidert: Leck mich am Arsch, jetzt bin ich endlich im Westen!!!

Warum wurde in der DDR nur so hartes Toilettenpapier verkauft?
Antwort: Damit auch der letzte Arsch rot wird!

Ich würde gern mal wieder einige der typischen Witze aus der
Zeit der DDR lesen (hier bitte keine Ossi-Wessi-Witze). Ich
bitte um Nachsicht, dass sich die Komik teilweise nur für eine
Minderheit erschließt.

Ein Wanderer stiefelt durch den Wald. Als er in die Nähe einer Landstraße kommt, braust ein fetter West-Mercedes an ihm vorbei. Der Wanderer schaut ihm nur hinterher, aber als er einige Minuten später die Landstraße kreuzen will, sieht er weiter vorne den Mercedes kieloben im Straßengraben liegen. Er rennt hin, den Fahrer hat’s rausgeschleudert, aus der Brusttasche ragt ein Bündel Hundert-DM-Scheine. Der Wanderer ist arg in Versuchung. Eigentlich sollte er ja nicht stehlen… noch dazu einem Toten… aber so viel DM… Gerade als er kapituliert und nach dem Geld greifen will, legt sich ihm von hinten eine Hand auf die Schulter. Er fährt herum. Hinter ihm steht ein Jäger und sagt: „Du - wenn du Westgeld willst, dann schieß’ dir gefälligst selber einen!“

In Berlin Ost wird ein ganz edler Nachtclub eröffnet, der vor allem Besucher aus dem Westen anlocken soll. Es wird an nichts gespart, alles ist vom Feinsten, und am Eröffnungsabend ist der Club auch gerammelt voll mit zahlungsfähigen Gästen. Am zweiten Abend ist der Club nur noch halbvoll, und am dritten Abend kommt niemand mehr. Der Verantwortliche wird vor den zuständigen Kommissar gezerrt. „Du hast geschludert, du hast billiges zeug gekauft, du warst knickrig“ oder so ähnlich lauten die Vorwürfe. Aber der Nachtclub-Chef kann sich verteidigen. Ausstattung nur vom Feinsten. Nur der allerbeste Krimsekt. Eine international renommierte Band. „Und die Mädchen?“ fragt der Kommmissar. „Auch die Mädchen sind einwandfrei!“ verteidigt sich der Chef. „Jede ist seit mindestens 35 Jahren Parteimitglied.“

In Leipzig wird das Spzialitätenrestaurant eröffnet.
Die Werbung beteuert, daß alle erdenklichen Speisen aufgetischt werden können.
Ein Mensch geht hin und bestellt:
‚einmal Giraffenhals mit Sauerkraut‘
Der Ober schiebt unbeeindruckt wieder ab, kommt aber nach ein paar sekunden wieder und sagt kleinlaut, daß er den Wunsch nicht erfüllen könne.
‚Na bitte, ihr habt also keine Giraffenhälse!‘
‚Ne, wir haben kein Sauerkraut‘

Kennste den schon, wo Honnecker tot auf der Mauer liegt?
Nee, der faengt aber gut an.

Einem Staatsbürger der DDR ist sein sprechender Papagei entflogen. Er hängt an dem Tier und überlegt sich, wie er ihn am schnellsten wiederbekommen kann. Also geht er zur Stasi und meldet dort den Verlust des Papageis. Der Verantwortliche dort raunzt ihn an:
»Was haben wir denn mit einem entflogenen sprechenden Papagei zu tun? Das ist nicht unser Bier! Wenn sie den wieder haben wollen, dann gehen sie zu den VoPos, die sollen das regeln!«
Da sagt der Mann: »Nein, nein, sie sollen den ja garnicht wiederbeschaffen. Ich wollte ihnen doch nur mitteilen, daß ich mit seinen Ansichten nicht zufrieden war!«

erichs schwester lebte ja im westen - im saarland. als sie einmal telefonierten, fragte sie, wies ihm ginge und was er so mache. honny erzählt:

naja, also ehrlich gesagt - mir gehts richtig gut. ich bin staatsoberhaupt, fahre einen großen wagen, habe eine große villa, mehrere ferienwohnungen in allen teilen, eine menge geld, eine eigene yacht…"

„dann pass aber gut auf, dass dir die bösen kommunisten nicht alles wegnehmen“ fällt sie ihm ins wort.


nachdem erich gestorben ist, steht er vor dem himmelstor. er wird nicht eingelassen:

„jemanden wie dich können wir hier wirklich nicht aufnehmen. das geht wirklich nicht. auf keinen fall! du mußt in die hölle. aber weil wir hier oben ja ganz menschlich sind, kannst du dir aussuchen, in welche hölle du gehen willst.“

„oh! was hab ich denn da für eine auswahl?“

„na, die kapitalistische hölle und die kommunistische hölle.“

„mh. - und wo ist da der unterschied?“

„jaaaaaa…! also in der kapitalistischen hölle ist es ganz furchbar schlimm. da gibt es große kessel mit öl drin und feuer drunter, da wird man gebadet eine ewigkeit unter schmerzen, wie sie keiner kennt“

„ohje. naja. und in der kommunistischen hölle?“

kleinlaut - „da ists genauso.“

„aber wo sind denn dann die unterschiede?“

"jaaaaaaa…! also in der kapitalistischen hölle, da wird man auf die streckbank gespannt und gefoltert, mit nadeln und strom und peitschen und - "

„ohje. naja. das will ich nicht. und in der kommunistischen hölle?“

kleinlaut - „da ists genauso.“

„aber wo sind denn dann die unterschiede?“

„jaaaa…! die unterschiede…! also in der kapitalistischen hölle, da…“

und so geht es weiter und weiter. irgendwann kommt ein alter genosse von erich um die ecke, hört das gespräch und lacht:

„ach erich, genosse, komm mit in die kommunistische hölle, komm zu uns, da ists am besten“

"aber ich erkenne gar keine unterschiede - "

„offiziell… nur offiziell… aber weißte - erst sind die kessel kaputt, dann hat keiner frisches öl besorgt, dann sind die peitschen weg, die streckbänke funktionieren nicht mehr und…“


bei einem staatsbesuch in der udssr, beim abendessen mit gorbi, sieht erisch plötzlich ein schwarzes telefon. er fragt, was das ist. gorbi:

„schau mal. ganz neu!“

er nimmt den hörer, wählt kurz und man hört das gespräch - offensichtlich der teufel persönlich. man witzelt ein wenig, dann legt gorbi auf und sagt:

„genial oder? ist eine direktleitung zur höälle. aber sauteuer! schau mal: 6744 US-Dollar, für das kurze gespräch. die rechnung kommt direkt auf diesem zettel aus dem telefon heraus.“ er zeigt den zettel.

„egal - das will ich auch“ sagt erich und fährt heim. nur ein paar monate später steht der gegenbesuch an. beim abendessen entdeckt gorbi nun auch bei erich ein schwarzes telefon.

„und schau mal!“ sagt erich und greift zum hörer. nach einem kurzen gespräch zeigt er gorbi den rechnungszettel

23 us-cent

„wow!“ meint gorbi. „wie das?“

„hier ists ein ortsgespräch…“ grins erich

ok, waren jetzt alle schlecht erzählt, aber egal. lg

kk

Neueste Meldung: Honecker wurde auf der Flucht in den Westen erschossen - von Vorne

erichs schwester lebte ja im westen- im saarland.

Das war Erichs Oma, die ihn aus dem Himmel raus mal anrufen durfte, so kenn ich´s jedenfalls

als sie einmal telefonierten, fragte sie, wies ihm ginge und was er so
mache. honny erzählt:

naja, also ehrlich gesagt - mir gehts richtig gut. ich bin
staatsoberhaupt, fahre einen großen wagen, habe eine große
villa, mehrere ferienwohnungen in allen teilen, eine menge
geld, eine eigene yacht…"

„dann pass aber gut auf, dass dir die bösen kommunisten nicht
alles wegnehmen“ fällt sie ihm ins wort.

Kommt der Parteisekrtär zu Genosse Meier.

Parteisekretär:
„Genosse Meier, warum warst Du nicht bei der letzen
Parteiversammlung?“

Genosse Meier:
„Ja , wenn ich gewußt hätte, daß es die letzte ist,
dann wäre ic auch gekommen !“

Gruß Uwi

Als W.I. Lenin stirbt, kommt er sofort in die Hölle. Eine Woche später ruft der Teufel den lieben Gott an und klagt: „Diesen Lenin kann ich in meiner Hölle überhaupt nicht gebrauchen, der bringt nur Unruhe rein, droht mit Streiks und plant die Revolution. Lieber Gott, nimm du doch bitte den Lenin zu dir in den Himmel.“
So geschieht es. Die Jahre vergehen, da laufen sich Gott und Teufel zufällig über’n Weg.
Teufel: „Grüß Gott! Lange nicht geseh’n.“
Gott: „Das heißt nicht nicht ‚Grüß Gott‘, sondern 'Guten Tag, Genosse“. Außerdem hab’ ich keine Zeit, ich muss zur Parteiversammlung!"

Gruß,
Jens

Genosse Erich Honecker verstorben.
Pressemitteilung.

Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und der Staatsrat der Deutschen Demokratischen Republik teilen mit, dass der Staatsratsvorsitzende der Deutschen Demokratischen Republik und Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Genosse Erich Honecker gestern vormittag um 10:44 Uhr verstorben ist.

Den Presseorganen der Deutschen Demokratischen Republik wird hiermit angewiesen, diese Meldung im zeitlichen Abstand von 4 Wochen bezirksweise zu publizieren, da die Volkswirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik ansonsten den voraussichtlich einsetzenden Bedarf der werktätigen Bevölkerung an Schaumweingetränken aus in- und ausländischer Produktion in keinster Weise zu tragen vermag.

Im HO-Kaden: „Tschulljung, Gurken ham Se heute nich?“ „Wir ham keene Tomaten, kenne Gurken gibt’s im Laden um die Ecke.“

Eigentlich russisch, aber oft erzählt …
Anfragen an den Sender Jerewan:
„Was passiert, wenn man in der Wüste ein sozialistisches Regime errichtet? Antwort: Der Sand wird knapp.“

„Was ist eine Sprotte? Ein Wal, der im Kommunismus angekommen ist.“

Anfrage an Sender Jerewan: Kann der Kleinwagen „Saporoshez“ 200 Stundenkilometer erreichen? Antwort: Ja, wenn man ihm vom Berg Ararat hinabwirft.“

Frage an Radio Eriwan: „Kann man als guter Kommunist auch ein guter Christ sein?“ Antwort: „Im Prinzip ja, aber warum wollen Sie sich das Leben doppelt schwer machen…“

Frage an Radio Eriwan: „Koennen Karotten wirklich die Potenz steigern?“ „Im Prinzip ja, aber sie sind so schwer zu befestigen!..“

Frage an Radio Eriwan: „Was ist der Unterschied zwischen einem Optimisten und einem Pessimisten?“ Antwort: „Der Optimist lernt Englisch, der Pessimist chinesisch.“

Frage an Radio Eriwan: „Darf ich jetzt wieder aepfel aus Tschernobyl essen?“ Antwort: „Im Prinzip ja. Aber die Kerne muessen Sie danach in einem Bleifass vergraben…“

Frage an Radio Eriwan: „Wo sitzt eigentlich der, der immer die Witze ueber Radio Eriwan erfindet?“ „Wissen wir leider nicht, aber er sitzt ganz bestimmt!“

Frage an Radio Eriwan: „Können Schwule schwanger werden?“ Antwort: „Im Prinzip nein. Aber sie versuchen es immer wieder…“

Ein altes Mütterchen in Kasachstan liest die Prawda. In der »Prawda« steht: „Der Kommunismus leuchtet am Horizont!“ Nun, das Mütterchen weiß natürlich, was Kommunismus ist: wenn es allen Menschen besser geht! Aber was ist Horizont? Anfrage an den Sender Jerewan: „Was ist Horizont?“ Antwort: „Horizont ist - je näher man hinkommt, desto weiter geht er weg…“

usw.
http://www.haha.at/witze/witze/Radio_Eriwan/

Frage an Radio Eriwan
Da hab ich auch noch einen …

Frage an Radio Eriwan:
„Stimmt es, daß der Rubel jetzt mit dem Pfund und dem Dollar gleichgezogen hat?“

Antwort:
Im Prinzip ja - ein Pfund Rubel entspricht jetzt einem Dollar!"

Schönen Gruß,
Robert