Liebe/-r Experte/-in,
wir haben einen Telekom-Router, von dem aus 4 Netzwerkkabel in verschiedene Etagen unseres Hauses führen. Die 4 PC sind derzeit ortsfest angeschlossen.
Wir würden jetzt gern einen dieser Rechner (ein Notebook, WLAN-fähig) über ein WLAN mobil machen. Was brauche ich dafür? Genügt es, an der Netzwerksteckdose einen geeigneten Sender zu schalten? Wie ist die Reichweite über mehrere Etagen (Betondecken!)?
Vielen Dank
Manfred
Hallo manfred,
also kann ich davon ausgehen, dass das kein WLAN-Router ist. Nur damit wir die gleiche Sprache sprechen…
Dazu benötigst du einen Access-Point (AP). Dieser sollte damit er eine größere Reichweite hat, über ein Ethernetkabel am Router angeschlossen sein. Also Laptop ethernetkanel ziehen und dort den AP anschließen.
Der AP muss entsprechend eingerichtet werden ( WEP, WPA…). Diese Einrichtung ist eber im Internet oft beschrieben, Laptop ebenfalls.
Was die Reichweite betrifft, so stellen natürlich Betondecken eine entsprechende Dämpfung dar. 100mW AP-Leistung sind zulässig, mehr darf der Ap nicht, sonst störts evtl. . Es gibt aber auch Antennen, die da noch etwas mehr rausholen. Wie gesagt wo kein Richter da kein Henker…
Dann ist da ja noch die horizontale Entfernung innerhalb der Etagen. Natürlich ist der Empfanung eine Etage darunter oder darüber direkt unter/über dem AP besser als wenn Du dich horizontal nochmals 20m entfernst.
Eine eierlegende Wollmichsaulösung gibt es nicht. Selbst innerhalb der Etage des APs wirds Probleme geben, Je nachdem wieviele Räume dazwischen liegen und wie dick die Türen und Wände sind.
Die Huper super mediamarkt reicheite mit USB-WLAN Stick und 200m ist Illusion. Das geht nur im Freifeld mit Rückenwind. Die Realität sieht da anders aus.
Wenn wir in unserer Firma Etagen-Aps installieren, dann sind das oft Trockenbauwände die natürlich eine geringege Dämpfung haben als Ziegelwände oder Kalksandstein. Die schlagen da schon mit -4…-6dB zu Buche. Das bedeutet 1…max. 2 Räume. Das wars.
Idee : Ap in den Flur setzen, der meist mittig in den Etagen verläuft. Ap erstmal mobil belassen und mit dem Laptop und der inst. SW NETSTUMLER ( freeware) mal die Pegel in den Räumen messen. Dann die Position des APs anpassen und wenn optimum gefunden, dort belassen. Wenns geht… und Wand und Raum dies zulassen und Frau es zulässt…
Viel Erfolg dabei… kannst ja mal ne Rückmail geben, wie du es gelöst hast…
Mfg
Karl-Heinz
Im Prinzip ja. Ein sog. AccessPoint setzt die Daten von Funk wieder auf das Kabel um. Um dessen Reichweite beeinflussen zu können, sollte man ein Gerät mit variablem Antennenanschluss wählen. Natürlich ist auf der Seite des Endgeräts auch ein Funkmodul notwendig. Hier ist die Bauform häufig ein USB-Stick. Als Funkstandrad sollte man auf IEEE 802.11n achten, was derzeit die höchsten Durchsatzraten bringt (ca. 100Mb), 802.11g (54Mb brutto) ist jedoch das untere Minimum. 802.11b (11Mb brutto) gilt als veraltet. Diese Standards sind jedoch m.E. abwärtskompatibel.
Gruss Wulf
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Hallo Manfred,
zunächst einmal wäre es interessant zu wissen, um welches Router-Modell es sich bei dem genannten Telekom-Router handelt. Viele (insbesondere neuere) Modelle sind bereits mit WLAN ausgestattet, so dass dieses nur in den Einstellungen eingeschaltet werden müsste, um ein Drahtlosnetzwerk zu errichten.
Sollte der vorhandene Router nicht WLAN-fähig sein, gibt es zwei Möglichkeiten.
Die erste hast du selbst schon erwähnt: Per Wireless-Access-Point das normale Netzwerk zum WLAN erweitern.
Die zweite Möglichkeit, die fast genauso viel kostet wäre, direkt einen neuen WLAN-Router anzuschaffen und den alten Router damit komplett abzulösen.
Zweite Variante hat den Vorteil, dass ihr statt zwei Geräten nur eins habt, dass im Wohnzimmer/Flur oder sonstwo rumhängt. Es ist sehr ratsam mit dem Verkäufer eine Rückgabezeit auszuhandeln, da es gerade beim Betrieb über mehrere Etagen zu Problemen kommen kann. (Hierbei am Besten auf die Sendeleistung des ROuters achten, bzw. ob die Antenne gegen eine leistungsfähigere ausgetauscht werden kann)
Liebe Grüße
Stephan
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Moin Manfred,
an einen der Netzwerkanschlüsse schaltet man entweder einen sogenannten Access-Point, oder man tauscht den Router gegen ein Modell mit WLAN aus. Beides ist möglich.
Da Du nur WLAN brauchst und ich annehme, daß es so einfach wie möglich sein soll, nimm einen Access-Point (AP).
Vorschlag meinerseits:
- Ovislink WLA-5000AP v3
- DLINK DWL-G700AP
Bei beiden Systemen ist die Konfiguration einfach. Beide Kisten haben eine vernünftige Reichweite, der Ovislink sogar etwas besser.
Zur Frage mit der Reichweite kann ich nur allgemein Antworten. Hier kommt es auf die Dicke, das Material, … den Sonnenstand an. Vor allem, ob Du Deinen Teller leergegessen hast.
Sprich: Das muss man ausprobieren!! Wer etwas anderes behauptet lügt 
Daher solltest Du im Internet kaufen, da kannst Du die Kisten zurückgeben wenn es nicht klappt.
Bitte verschlüssel Dein WLAN-Netzwerk! Nach neuster Gesetzgebung bist Du für alle übertragenen Inhalte verantwortlich!!
Gruß
Katrin
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Hallo,
das einfachste wäre, wenn der Telekom Router ein WLAN-Router wäre. Was ist es denn für einer? Type?
Wenn das zutrifft, musst Du nur noch eine WLAN-Verbindung im Notebook einrichten. Das ist schon tausendfach beschrieben und wiederhole ich nicht noch mal.
Wenn der Router kein WLAN unterstützt, dann muss an einem der LAN-Ports ein Accesspoint intalliert werden.
Dann muss eine WLAN-Verbindung im Notebook eingerichtet werden.
Viele Grüße
Dieter
Mit detaillierteren Angaben kann ich gerne weiterhelfen.
Googel mal nach WLAN-Reichweite". Dann wirst Du jede Menge Fragen und Antworten dazu finden.
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Hallo Manfred,
sorry, dass ich mich erst jetzt melde - war bis heute Abend im Urlaub.
Aber jetzt
:
Um das Notebook per WLAN einzubinden gibt es 2 Möglichkeiten:
-
An ein mit dem Router verbundenen Netzwerkanschluss einen Access Point (AP) anschließen, der dann sozusagen den „Übergang“ LAN WLAN übernimmt.
-
Den Router so einstellen bzw. umrüsten, dass dieser selbst eine Schnittstelle zum WLAN hat (also den Router selbst dazu befähigen Geräte per WLAN anzusprechen).
Je nach Modell könnte es sogar sein, dass der vorhandene Router das schon kann - aber das müsste man anhand der Bedienungsanleitung in Erfahrung bringen.
Für die Reichweite gibt es viele Faktoren - allgemein kann man das nicht so sagen - so grob würde ich mal s agen 1 Etage und 2-3 Wohnungswände kann man damit schon „überbrücken“ (hängt von der Sendeleistung und Position der WLAN-Antenne, evtl. störenden anderen Frequenzen oder evtl. Signal-hemmenden Gegenständen/Materialien ab).
Beste Grüße
Thomas
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Ideal wäre ein Modem also so ein Gerät von der Telekom wo schon Integriert W-LAN hat. Wie zum Beispiel die Speedport W500/ W700 Serie. Am sonsten muss man sich noch ein sogenanntes Access Point dazu kaufen. Und die Konfiguration dieser Geräte sind je nach Geldbeutel ziemlich umständlich bzw. sehr umfangreich.
Diese Geräte lassen sich aber wie Gewünscht an ein Netzwerkkabel im Haus anschließen.
Zur Reichweite -> Normal 100m „freie Bahn“
Ich persönlich habe zwischen W-LAN Gerät und Wohnzimmer eine Stahl Betonwand von 16cm und Sende volle 100% und selbst mit Offenen Türen schwangt das Signal zwischen 95% - 99%. Bei meinem W-LAN Handy sind es nur noch ca. 75%. Mit meinem iPod Touch etwas um die 80%. Kommt also ganz auf das Gerät selbst an.
Meine Nachbarn haben ein Offenes W-LAN Netz und dazwischen liegt eine ganze Etage und hier bekomme ich mit einer Externen Antenne gerade mal zwischen 35% - 45%. Mit dem Laptop bekomme ich, wen ich Glück habe, gerade mal 20%. Mit dem Handy bekomme ich meistens gar nichts.
Abhilfe könnte hier zwar ein „Verstärker“ (nennt sich in Fachkreisen Repeater) Schaffen, aber nur wegen eines offenen W-LAN Netztes so ein Aufstand machen, auch weil ich selber Internet habe, lohnt sich nicht.
Vielen Dank. Ich werde es mit einem Access Point versuchen. Unser Router ist nicht WLAN-fähig, und selbst wenn, würde ich große Probleme erwarten, da er durch mindestens 3 Betondecken senden müsste.
Viele Grüße vom Bodensee
Manfred
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