Hallo,
-) sollte man in den „g“ Standard investieren? Eigentlich
würde ich z.Zt. nur wireless surfen, will wireless auf mp3
files auf einem „Server“ zugreifen. Später vielleicht mal
einen „Videorekorder“ basteln (zum Glück liegt allerdings der
geplante Server Standort im Keller genau unter dem Wohnzimmer,
so dass hier schnell ein altmodisches Kabel verlegt wäre.
Also ich persönlich würde sagen: Nein.
Es lohnt sich im Moment noch nicht, das es erst am kommen ist, da der Overhead der Datenpakete so hoch ist, das es fast schon wieder „normale“ DSL Geschwindigkeit hat und man sich da eben auch einen „normalen“ 22MBit WLAN hinstellen kann. Da die Leitung bei der Videorekordersache eh aus Performancegründen da ist, ist es für die Client-Endstrecke relativ (!) unerheblich.
Btw.: Ich habe den selben Aufbau bei mir am laufen 
-) Ich habe DSL und ein Modem (Fritz) in meinem Keller-Server.
Dieser Rechner kann eigentlich immer an sein bzw. kann schnell
angeschaltet werden. Der Rechner soll demnächst mit Linux
laufen und dann als File Server, Datenbank Server (brauche ich
beruflich bzw. zum „Üben“) etc. laufen. Ich dachte auch daran,
diesen Rechner als Router zu nutzen (ist das der richtige
Ausdruck?), d.h. alle Rechner koennen/muessen über diesen
Rechner ins Internet.
Wäre Möglich. Ein Software Router ist unter Linux relativ einfach zu konfigurieren.
Ich würde allerdings aus praktischen und bequemlichkeitsgründen einen externen Router mit Wireless Lan Accesspoint integriert vorschlagen. Da hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Man muss den Server nicht immer laufen lassen (es kann ja auch Zeiten im Homeoffice geben wo das nicht notwendig ist) und kann trotzdem Online gehen. In den sog. WLAN Routern ist meist noch ein DHCP Server und eine kleine Firewall eingebaut, welches auch noch praktishe Vorteile bietet.
-) Komme ich überhaupt durch 2 Betondecken mit den
handelsüblichen Geräten? (z.B. Netgear WGR 614) oder sollte
der Access point im EG stehen (ich habe ein Cat5 Kabel vom
Keller ins EG)?
Aus Performancegründen würde ich bei Betondecken den EG Standort empfehlen. Erfahrungsgemäss strahlt mein MR314 nicht allzuweit, aber über ein Stockwerk ohne Probleme.
-) Zum Verständnis: Der WLAN Router würde an ein DSL Modem
angschlossen (welches am Splitter der Telekom hängt).
Ja.
Vom
Router aus läuft die Verteilung an die Client Computer (die
eine entsprechende WLAN Netzwerkkarte haben)
Insofern der Router einen integrierten Verteiler (Switch oder HUB) eingebaut hat (haben die meisten) ja. Ansonsten, wenn eben nur ein LAN Port an dem WLAN Accesspoint „wäre“, kann man hier noch einen Switch oder HUB anschliessen.
-) Wenn ich kein internes DSL Modem, sondern ein Externes
hätte, dann koennte ich darauf verzichten, einen Rechner
ständig „an“ zu haben?! (Ich koennte ja mein internes Modem
verkaufen und durch ein externes Modem ersetzen)
Aeh, das DSL-MODEM ! ist eigentlich immer extern. Ich glaube da liegt eine Verwechslung mit dem Begriff Router vor.
Das DSL-Modem ist eigentlich nur dazu da die Telefonsignale in Computersignale umzuwandeln (sehr vereinfacht ausgedrückt natürlich). Ein Router „leitet“ die Signale von einem „Netzwerk A“ (Heim-Netzwerk) zu einem „Netzwerk B“ (z.B. dem Internet) und übernimmt dabei lediglich eine vermittlungsfunktion.
-) Gibt es weitere empfehlenswerte Foren (auch gerne engl.) zu
diesem Thema?
Hmm, da muss ich leider passen. Aber vielleicht in Google mal suchen 
Gruß
h.