Halihallo,
ich habe eine Frage bzgl. WLAN-APs. Scheinbar bietet es sich technisch an, in gängige DSL-Router (so Dinger für zuhause halt)gleich noch einen WLAN-AP einzubauen. Gleichzeitig ist es auch so, daß man (fast) immer für den AP (auch wenn es mal keine Router / AP Kombination ist) eine IP festlegen muß, auch wenn der AP weder als DHCP-Server dient oder per http verwaltbar ist oder sonstwie ein Sinn für eine IP offensichtlich ist.
Daher würde mich interessieren, ob es sich bei WLAN-APs immer um Layer 3 - Geräte handelt (wie ist es dann bei den Karten) und warum ist das so?
Gruß,
ecki
Daher würde mich interessieren, ob es sich bei WLAN-APs immer
um Layer 3 - Geräte handelt (wie ist es dann bei den Karten)
und warum ist das so?
Im Normalfall sind Accesspoints reine Layer-2 Geräte. Die Frames werden nur zwischen der LAN-Seite und der Funkseite gebridged. Die IP-Adresse vergibt man nur dem Managementsystem eines APs damit sich dieser per IP konfigurieren lässt (z.B. per Telnet oder HTTP).
Den WLAN-Karten vergibt man direkt auch keine IP-Adresse. Diese könnten auch ohne arbeiten. Aber im Regelfall bindet man an den Treiber das IP-Protokoll und somit muß eine Adresse konfiguriert werden. Aber wie jede andere Netzwerkkarte auch arbeiten diese nur bis in den Layer 2 hinein.
Chris
Im Normalfall sind Accesspoints reine Layer-2 Geräte. Die
Frames werden nur zwischen der LAN-Seite und der Funkseite
gebridged. Die IP-Adresse vergibt man nur dem Managementsystem
eines APs damit sich dieser per IP konfigurieren lässt (z.B.
per Telnet oder HTTP).
So etwas habe ich mir auch schon gedacht, aber es gibt tatsächlich APs, denen man eine IP geben kann, die aber nur über die mitgelieferte Software per RS232 / USB konfiguriert werden können … z.B. der ME102 von Netgear und da hab ich mich gefragt, wieso.
Gruß,
ecki
Mh, in der Tat. Der AP wird angeblich über USB konfiguriert und hat eine konfigurierbare IP-Adresse.
Allerdings waren die Netgear-AP’s soweit ich weiß trotzdem auch über HTTP konfigurierbar. Würde auch Sinn machen. Denn wenn ich mehrer AP’s einsetze, wäre es denkbar unpraktisch jedes Mal mit dem Laptop dahin zu tigern um das USB-Kabel einzustöpseln.
Ausserdem wäre es ja denkbar, das über USB ein Netzwerk simuliert wird.
Rein funktionell gesehen ist die IP-Adresse nicht notwendig.
Chris