Hi,
ich müsste einen PC im Keller mit dem Netzwerk verbinden.
Luftlinie ca.10m durch eine Betondecke hindurch. Da das Ziehen eines Netzwerkkabels sehr aufwendig wäre, dachte ich an einen WLAN Access-Point. Momentan habe ich im Erdgeschoss den DSL-Anschluss. Vom Router besteht eine Verbindung zum Switch an dem bereits 3 PC laufen.
Ich dachte nun, einen WLAN Access-Point (Netgear WG602) an den Switch anzuschliessen um den PC im Keller mit einzubinden.
Wer hat Erfahrungswerte oder andere, vielleicht bessere Ideen?
Funktioniert das so?
Die Möglichkeit über eine Powerline Ethernet Bridge scheidet leider aus, da die Räume an unterschiedlichen Stromkreisen hängen. Und die ganze Stromverteilung zu ändern (Keller hat eigene UV), ist mir etwas zu mühsam.
Danke für Anregungen.
Gruss Sebastian
Moin
ich müsste einen PC im Keller mit dem Netzwerk verbinden.
Luftlinie ca.10m durch eine Betondecke hindurch. Da das Ziehen
eines Netzwerkkabels sehr aufwendig wäre, dachte ich an einen
WLAN Access-Point.
Durch eine Stahl-beton-Decke ? Vergiss es, das geht fast nie. (Und wenn’s geht: setz einen Helm auf, da stimmt was nicht mit der Armierung)
Danke für Anregungen.
Bohrmaschine, 20m Cat6E, …
cu
Hi,
nö, ist keine Stahlbetondecke. Die Hütte ist Bj.1908 und trotzdem fix stabil 
Laut http://www.hardwareecke.de/testberichte/sonstiges/ne… soll das aber auch so funktionieren.
Das Problem beim Bohren: Die Decke ist verdammt hart und ich habe hier oben auch noch einen Holzfussboden den ich ungern „verschandeln“ möchte. Klar wäre Kabel besser.
Gruss Sebastian
Moin
nö, ist keine Stahlbetondecke.
Ganz ohne Stahl bleibt keine Betondecke lange stehen. Ob nun Doppel-T Profile, Stahlmatten oder andere Teile verbaut wurden: Stahl ist immer drin.
Es ist die Frage wie der Stahl verbunden ist: Wenn’s nur Doppel-T-Elemente da sind geht WLAN meistens durch. Bei Matten geht gar nichts. Bei den anderen hängt es von der Verbindung der Stahlteile untereinander ab.
Die Hütte ist Bj.1908 und
trotzdem fix stabil
Könnte da Holz im Spiel sein ?
cu
Hi Pumpkin,
Ganz ohne Stahl bleibt keine Betondecke lange stehen. Ob nun
Doppel-T Profile, Stahlmatten oder andere Teile verbaut
wurden: Stahl ist immer drin.
Klar 
Es ist die Frage wie der Stahl verbunden ist: Wenn’s nur
Doppel-T-Elemente da sind geht WLAN meistens durch. Bei Matten
geht gar nichts. Bei den anderen hängt es von der Verbindung
der Stahlteile untereinander ab.
Es sind doppel-T Träger. Das habe ich beim renovieren gesehen und es ist teilweise auch jetzt noch sichtbar (in den Rumpelkammer-Kellerräumen). Das Haus ist ein altes Fachwerkhaus. Leider nachträglich viel verändert, sodass man nicht einmal mehr sieht wo die Fachwerkbalken verlaufen. Beim Löcher Bohren landet man schon mal unvermittelt in einem Balken 
Ich glaube, ich probiere das einfach mal aus. Wenns nicht geht, kommt mein Sohn im Kinderzimmer im Erdgeschoss in den Genuss 
Dank Dir erstmal für Deine Antworten.
Gruss Sebastian
Es sind doppel-T Träger. Das habe ich beim renovieren gesehen
und es ist teilweise auch jetzt noch sichtbar (in den
Rumpelkammer-Kellerräumen).
Zwischen die Dinger zielen und dann durch:
http://www.bosch-pt.de/boptocs-de/Product.jsp?divisi…
Dazu ‚nen 20er oder 22er Bohrer und Löcher sind kein Problem. Mit dem Ding hab‘ ich schon 'ne ganze Etage vom Keller aus vernetzt 
Billiges Cat5 FTP tut’s übrigens für den Hausgebrauch bis 100MBit/s auch.
Hallo Sebastian,
hier mal meine ganz aktuellen eigenen Ergebnisse zum Thema. Habe gestern hier einen Cisco Linksys WAP54G in Betrieb genommen. Der soll(te) eigentlich im EG seien Platz finden und die langgestreckt hintereinander liegenden Wohnräume im EG versorgen. Wäre nie davon ausgegangen, dass der es dann auch in den Keller schaffen würde (ebenfalls im einen Hausteil Betondecke mit I-Trägern, im anderen Teil Beton-Fertigteildecke mit Matten). Aber neugierig wie man so ist, bin ich gleich losgezogen, als die Kiste noch auf dem Schreibtisch (äußerste Ecke im Keller des Neubaus) stehend lief, und erstaunlicherweise reichte das Signal nicht nur durch die Fertigteildecke, sondern sogar noch bis in den Altbau (beide Gebäudeteile sind mit einer ca. 70cm dicken und dreifach gemauerten Wand verbunden (allerdings mit großem Durchbruch im EG).
Habe das Teil daher jetzt erstmal in meinen Technikraum im Keller aufgestellt, der an der Grenze beider Gebäudeteile liegt und habe jetzt in allen interessanten Räumen noch Empfang. Nicht gerade perfekt, aber nach ersten Tests ausreichend. Da der Linksys zudem über zwei wechselbare Antennen verfügt, denke ich zur Signalsteigerung allerdings noch über eine Verlegung einer Antenne in den Keller unter den Altbau nach. Kabeldurchführung durch die 70er Wand ist genau am Standort des Linksys vorhanden.
Gruß vom Wiz
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Hi Wiz,
na das gibt meinem Vorhaben doch Auftrieb 
Ich weiss wohl, das ich es nur mit ausprobieren herausbekomme. Aber Dein Erfahrungsbericht gibt mir die Zuversicht, dass es auch bei mir funktionieren wird.
Danke Dir für Deine Antwort.
Gruss Sebastian