WLAN p2p Beratung (lang!)

Hallo,

Erstmals schöne Feiertage…

Ziel:
Erstellen eines LANs zwischen 2 Wohnhäusern mit Internetsharing, VoIP sowie Backup auf Netzwerklaufwerke, aktuelle Verschlüsselungen unterstützen, und eventuell auch VPN und VPN-pass-through.
Der Datendurchsatz sollte somit schon möglichst hoch sein.

Distanz:
Etwa 200m Luft

Problem:
Keine direkte Sichtlinie. Das eine Haus ist 2Stockwerke hoch, das andere 3, jedoch haben die Reihenhäuser dazwischen ebenfalls 3 bei gleicher Giebelhöhe.
Ausserdem hat ein schneller Scan ergeben dass mindestens 6(!) weitere WLANs in der Gegend sind, sowohl b als g. (Kann nur b und g messen)

Hinweis:
Zwischen den Reihenhäusern existiert eine Lücke, mittels Spiegel/Reflektor wäre eine direkte Sichtverbindung zu erzielen. Die dort stehenden Häuser weisen jedoch augenscheinlich den falschen Winkel auf…
Ein hoher Antennenmast um drüber weg zu funken ist Gemeindemässig nicht möglich.

Idee:
Jeweils direkt unter das Dach ein WLAN Bridge setzen, eventuell mit Aussenantenne.

Angedachte Lösungen:
802.11g
802.11a wegen den bereits vorhandenen WLANs
802.11n oder eher Pre-n zur Ausnutzung möglicher Reflektionen durch die Reihenhauslücke, sowie der Bandbreite

Angedachte Produkte:
Wireless Pre-N Router F5D8230-4 http://reviews-zdnet.com.com/Belkin_Wireless_Pre_N_r… (Reichweite=Empfindlichkeit?)
Linksys WRT54GX4 http://www.linksys.com/servlet/Satellite?childpagena… (Reichweite + Geschwindigkeit)
Linksys WRT55AG http://www.linksys.com/servlet/Satellite?childpagena… (802.11a)
Netgear WPNT834 http://www.netgear.com/products/details/WPNT834.php (Bandbreite)

Fragen:

  1. Hab ich eventuell bereits einen grundlegenden Denkfehler gemacht?
  2. Erfahrungen mit ähnlicher Problemstellung?
  3. Anmerkungen/Erfahrungen zu den hier aufgeführten Produkten, oder eventuell auch andere/bessere
  4. Gibt es (passive) WLAN Reflektoren, resp. welche Eigenschaften müssten diese haben? (Oberfläche/Material/Form)
  5. Könnten gerichtete Aussenantennen ausreichen um „durch“ die Reihenhäuser mit akzeptabler Geschwindigkeit durchzufunken? Gegenargumente?
  6. Ist es möglich an 802.11n oder pre-n Geräte externe Antennen anzuschliesen?

Danke für eure Anregungen…
Tgellan

Hallo,

hoffe du hattest ebenfalls schöne Feiertage…

Idee:
Jeweils direkt unter das Dach ein WLAN Bridge setzen,
eventuell mit Aussenantenne.

Unter den gegebenen Bedingungen klingt das gut. Um mit einer einzelnen Bridge hinzukommen versuch eine Art Dreieck auf zu bauen: Haus A WLAN Bridge Haus B. Sicher gibt es ein gegenüber liegendes Haus oder ein anderes Objekt, das diese Positionierung möglich macht.

Angedachte Lösungen:
802.11g
802.11a wegen den bereits vorhandenen WLANs
802.11n oder eher Pre-n zur Ausnutzung möglicher Reflektionen
durch die Reihenhauslücke, sowie der Bandbreite

802.11n halte ich für wenig sinnvoll bereits einzusetzen. Der Standard wird FRÜHSTENS im kommenden Sommer verabschiedet. Momentan ist nicht mal 100% sicher welche Technik verwendet wird, somit sind Pre-n Produkte wenig innovativ bzw. ein Risiko. Es könnte sein, dass du mit einer Pre-n Lsöung in einem Jahr wieder neu planen musst. Ob sich dein Projekt bei einer Laufzeit von einem Jahr rendiert, musst du beurteilen…
Viele deutsche Großunternehmen planen ihre neuen WLANs auf 802.11g und 802.11a Standard… Aufgrund der Anzahl der Kanäle klingt A gut. Beachte allerdings, dass mit g wesentlich höhere Reichweiten unter Ausnutzung der vollen Bandbreite möglich sind.

  1. Könnten gerichtete Aussenantennen ausreichen um „durch“ die
    Reihenhäuser mit akzeptabler Geschwindigkeit durchzufunken?
    Gegenargumente?

Meiner Meinung nach stellt ein Haus einen zu hohen Dämpfungsfaktor da. Erkundige dich nach den gesetzlichen Bestimmungen mit wie vielen Db du senden darfst, schätze die Sendeleistung wird zu gering sein. Aber wenn du die Materialien der Wände zusammen rechnest, plus Störquellen im Haus und noch berücksichtigst, dass bei einer Frequenz von über 5 Ghz jede Kleinigkeit zu Reflektionen führen kann, dann wirst du einiges an Leistung brauchen…

Mfg - JENS

ReHallo

Hallo,

hoffe du hattest ebenfalls schöne Feiertage…

Jo, danke, gleichfalls

Idee:
Jeweils direkt unter das Dach ein WLAN Bridge setzen,
eventuell mit Aussenantenne.

Unter den gegebenen Bedingungen klingt das gut. Um mit einer
einzelnen Bridge hinzukommen versuch eine Art Dreieck auf zu
bauen: Haus A WLAN Bridge Haus B. Sicher
gibt es ein gegenüber liegendes Haus oder ein anderes Objekt,
das diese Positionierung möglich macht.

Sorry hab ich so nicht verständlich gemacht…
Also eigentlich wollt ich jeweils unters Dach ein jeden Hauses ein Bridge setzen, dann mittels Kabel auf PC/Router, demnach sieht die Konfiguration eher so aus:
PC WLAN(Haus A) WLAN(Haus B) PC

Bei deinem Vorschlag müsste ich den Bridge bei einem von den Nachbarn installieren, was ich vermeiden möchte…

802.11n halte ich für wenig sinnvoll bereits einzusetzen. Der
Standard wird FRÜHSTENS im kommenden Sommer verabschiedet.
Momentan ist nicht mal 100% sicher welche Technik verwendet
wird, somit sind Pre-n Produkte wenig innovativ bzw. ein
Risiko. Es könnte sein, dass du mit einer Pre-n Lsöung in
einem Jahr wieder neu planen musst. Ob sich dein Projekt bei
einer Laufzeit von einem Jahr rendiert, musst du beurteilen…
Viele deutsche Großunternehmen planen ihre neuen WLANs auf
802.11g und 802.11a Standard… Aufgrund der Anzahl der Kanäle
klingt A gut. Beachte allerdings, dass mit g wesentlich höhere
Reichweiten unter Ausnutzung der vollen Bandbreite möglich
sind.

Ah, war mir so nicht ganz bekannt, ist jedenfalls eine Überlegung wert, vor allem da es im g zu Hauf Antennen gibt…

Mfg - JENS

Vielen Dank schon mals
Tgellan