WLAN-Signal in Garage leiten?

Hallo zusammen,

folgendes Problem:
aus gegebenem Anlass muss ich in den nahe bei unserer Wohnung gelegenen Garagen je eine Alarmanlage installieren, die Alarme sowohl über WLAN als auch über Mobilfunk weitergibt, jedoch nur über WLAN konfigurierbar ist.
Das WLAN-Signal wird aus der Wohnung über einen Repeater weitergegeben und kommt in ausreichender Stärke in den Garagen an; Montagen und Konfigurationen der Alarmanlagen haben einwandfrei funktioniert -
anschließend die frustrierende Feststellung: nach Schließen der (Metall)Garagentore bricht das WLAN-Signal komplett ab.
Wie bekomme ich nun das Signal bei geschlossenen Toren in die Garagen? Meine laienhafte Vorstellung ist: Antenne(n) auf die Garagendächer, Kabel in die Garage, hier eine zweite Antenne und das Signal umgeht das „Torhindernis“. Ich finde allerdings nicht das geeignete Equipment. Weiß jemand Rat?

gegen Holz tauschen
gegen Kunststoff tauschen

Ich würde vermutlich eine Ubiquiti M2 (falls Du 2,4 MHz WLAN nutz, sonst M5) Nanostation (loco) aufs Dach setzen und daran die Alarmanlage per Ethernetkabel verbinden.

Wenn der potenzielle Einbrecher aber die WLAN-Verbindung, über die der Alarm ausgelöst wird trivial deaktivieren kann (Aussenantenne schrotten), dann ist halt Essig.

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Guten Tag und vielen Dank -
das hätte ich in mein Thema aufnehmen müssen:
Ein Austausch der Tore kommt aus Kostengründen nicht in Betracht.

Man sollte zumindest dafür sorgen, dass die Antenne nicht gleich auf den ersten Blick aus der Ferne als solche erkennbar ist. Für die größeren AP bietet Ubiquity sogar Tarnabdeckungen an. Aber man kann natürlich auch eine Verkleidung bauen, die in Richtung der Funkverbindung mit einem ausreichend für die Funkwellen durchlässigen Material bespannt ist.

Guten Tag und vielen Dank,
leider hatte ich bei Themeneröffnung nicht beschrieben, dass die Alarmanlage keinen Lan-Anschluss besitzt, also nur über WLAN und Mobilfunk arbeitet.
Ich suche also nach einer Lösung, die das Fukksigmal über ein klaines Stück Kabel wieder an eine Antenne weitergibt (quasi Antenne auf Kabel auf Antenne)
Die Antenne kann ich sabotagesicher unsichtbar hinter der Frontverkleidung der Garagenzwischenräume montieren, so dass sie von außen nicht sichtbar ist.

Okay, dann muss ich als Einbrecher eben ein bisschen breitbandiger stören.

Ob Hardware mit zwei Antennen wirklich gut in so einem Setup spielt weiß ich nicht. Was vermutlich sicher geht: eine Nanostation nach außen, eine Nanostation (Loco) innen und beide mit einem Kabel verbinden. Sie innen macht dann ein eigenes Netz … Gerade wenn es in der Frontverkleidung ist sollte die Hardware wettersicher sein.

Und Du brauchst jemanden, der Dir das Konfiguriert …

Naja, über überraschend ist das doch nicht. :man_shrugging:
Kleines 1x1 der Physik. :wink:

Zuverlässig? Kabel.
(Vorsichtshalber: Nein, es gibt keine andere zuverlässige Möglichkeit! Es gibt viele, die fallen nach dieser Info in eine Art „Mimimi“-Zustand. Daher erwähne ich das. :wink:)

Mein Lösungsansatz, sofern die Garage im gleichen Stromnetz wie der Router hängt. (Davon ist auszugehen, wenn alles über den gleichen Stromzähler läuft!)
Ausnutzung von PowerLine & WLAN in Kombination:
In die Garage mit PowerLine und in der Garage dann WLAN.
Mit der Fritz!Powerline 1260E sollte das kein Problem darstellen - vorzugsweise in Kombo mit einem Fritzbox-Router, damit die MESH-Funktionen voll ausgenutzt werden können.

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Danke für die schnelle Antwort!

Das mit dem Tor war in der Tat nicht überraschend, daher schrieb ich ja auch „frustrierend“ :wink: (ich hatte gehofft, dass ein schwaches Restsignal durchdringt)

Kabel scheidet leider bereits mangels des entspechenden Anschlusses an der Alarmzentrale aus

Über Fritz!Powerline hatte ich auch nachgedacht, hier aber wegen der Kabellänge (die Garage steht auf einem separaten Grundstück mit eigener Kabelzuführung
von 60 m) Zweifel bekommen. Fritz-Router ist vorhanden (6591). Ist die Kabellänge Ihrer Erfahrung nach ein Problem?

Inwiefern? Hängen sie am selben Stromnetz oder nicht? Wenn ja, dann ist die Kabellänge eigentlich egal …

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Hatte ich auch gedacht -dann habe ich mir auf den Rat mit dem 1260E-Set die Kundenfragen bei amazon.de und die Antworten darauf von AVM angesehen, die „keine Angaben zur Reichweite machen können“. Das lässt mich zweifeln…
Egal - Garage und Wohnung laufen über denselben Stromzähler - Set ist bestellt - Versuch macht klug.

Das ist logisch, da AVM nie die Qualität und Abschirmung der Stromkabel kennt - auch nicht die möglichen Störeinflüsse (Kurzwellensender usw.)

Nur: Wenn es nicht gerade Audio-/Videoüberwachung ist - sondern „nur“ eine Alarmanlage und deren Konfiguration ist die zu übermittelnde Datenmenge so gering, dass Bandbreitenprobleme eher zu vernachlässigen sind.

Die Alternativen wären:
LAN-Kabel in die Garage legen und dort einen WLAN-Repeater/Accesspoint aufbauen.

Outdoor-Repeater für’s WLAN nutzen und so platzieren, dass ein Signal in der Garage ankommt - aber die müssen halt mit Strom versorgt werden.

(Illegal:) Das WLAN-Signal so verstärken, dass es durchs Metall strahlt. Nur wird Dir dieses Know How hier niemand vermitteln wollen. Darüber hinaus droht die Funkentstörung der Bundesnetzagentur mit Strafzahlungen und Gerätebeschlagnahmung.

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Vielen Dank!
Die Power-Line-Variante funktioniert hervorragend; es reicht sogar eine Einheit aus, um beide Garagen mit gutem Signal zu versorgen.
Problem gelöst.

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Sehr gut!

Gut auch, daß du zurück meldest, dass das funktioniert!

Für dich.
Da du über 60m Leitungslänge als Sendeantenne für deinen Kurzwellen-Störsender besitzt, kann man nur hoffen, dass sich dadurch niemand beeinträchtigt fühlt.

DLAN sendet mit recht hoher Leistung und kann Amateurfunkfrequenzen, KW-Radio und leider auch VDSL stören,

Behalte das im Hinterkopf - wenn es nicht zu Beschwerden / Störungen kommt, dann ist ja alles gut.

(Und ja, meiner Meinung ist DLAN „böse“, aber als Notnagel halt manchmal die einzig bezahlbare Alternative.)

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Na ja, die 60 m Erdkabel liegen in 50 cm Tiefe und laufen über ein Brachgrundstück hinter acht Garagen entlang - ich nehme mal an, da wird das DLAN-Signal niemanden stören. Im Umkreis von 30 m um das Garagengrundstück herum steht nur unser Mehrfamilienhaus.

Wieso musst du nach der Konfiguration etwas per WLAN in die Garagen senden?

Weitergabe über Mobilfunk reicht nicht?

Du müsstest unterirdisch (nicht kaputtbar) eine LAN-Verbindung zu jeder Garage legen und innerhalb jeder Garage einen WLAN Hotspot installieren.

Sorry, hatte nicht gesehen, dass das Problem gelöst ist.