ich bin auf der Suche nach einem WLAN-Switch mit folgenden Kritierien:
WLAN Geschwindigkeit sollte differenzierbar sein (kb / mbit)
ideal wäre, wenn WLAN Clients in einem eigenen IP-Kreis sein könnten, versorgt durch DHCP.
Es sollen nur bestimmte Ports offen sein (21,25,80,imap, pop)
Hintergrund: Ich habe zuhause einen Kabelanschluss und möchte WLAN nutzen. Mein WLAN soll frei zugänglich sein, so dass jeder surfen kann.
Mein Kabel kommt (logisch) aus der Fernsehsteckdose. Daran hängt ein Kabelmodem, mit welchem mein Desktop PC verbunden ist. Jetzt steh ich vor der Frage was ich mir kaufe.
Ein reiner WLAN Switch würde den Zweck erfüllen, aber ich weiß nicht ob er für meine Anforderungen reicht (hab noch keinen Switch gesehen wo man Ports freigeben kann).
Einen Router zu kaufen habe ich auch schon überlegt, nur weiß ich nicht in wie weit die mit dem Kabelanschluss klar kommt.
Also…aus Deinem Kabelmodem wird ja schätzungsweise ein LAN-Kabel herauskommen, an dem derzeitig Dein PC hängt, richtig? Wenn Du nun sowas vorhast, brauchst Du zweckmäßigerweise einen Router, denn der hat mehrere Vorteile:
Ich nehme jetzt mal exemplarisch eine AVM FritzBox her:
WLAN
Port-Freigabe
das interne Modem kann „abgeschaltet“ werden, d.h. er ist quasi ein „aufgebohrter Switch“
Es gibt aber auch andere Router mit weiteren features, das müßtest Du dann bzgl. Deines Vorhabens genauer nachsehen bei den Herstellern.
Du bekommst von Deinem Kabelprovider ja nur eine IP zugewiesen, insofern mußte also schon allein deswegen einen Router wählen, der Dir „nach hinten raus“ mehrere IPs zur Verfügung stellt, ein Switch kann das nicht.
so etwas wie einen „wLAN-Switch“ gibt es nicht. Ein reiner Access Point tut es für Dich auch nicht, weil Du ja auf IP-Ebene filtern möchtest. Ich empfehle Dir also, Dich nach einem Linksys-Router umzuschauen, die kommen auch mit Internet via Kabel zurecht und erlauben Dir ein ausreichend feines Filtern. Der WRT54GL wäre evtl. ein passendes Gerät, schau Dir aber vor einem Kauf auf jeden Fall das Datenblatt an.
danke für die Antw. Ich schau mir das Gerät an.
Aber ich frage mich, ob es so eine gute Idee ist, sein Internet zur Verfügung zu stellen. Trete ich mir damit vielleicht auf kurz oder lang selbst in den Hintern, wenn einer damit Schindluder betreibt?
Was kann man im schlimmsten Fall machen? Irgendwo online was per Lastschrift kaufen, ein falsches Konto angeben etc. Auf wen fällt es zurück? Auf meine IP die irgendwo gespeichert wird.
Ich würde gern in dieser Richtung was tun, weil es mir oft so geht, dass ich mal kurz ins Inet müsste/wollte und kein offenes WLAN greifbar ist.
Wäre fon.com die bessere Alternative?
Was kann man im schlimmsten Fall machen? Wäre fon.com die bessere Alternative?
kann ich Dir sagen: Sowohl bei Fon als auch bei einer Eigenlösung bleibt das Problem, dass Du zunächst der Ansprechpartner für alles bist, was über Deinen Anschluss passiert. Zivilrechtlich bist Du sogar haftbar, das steht in den AGB Deines Internetanschlusses.
Konkret:
Wenn jemand Dritte mit Spam o.ä. flodded, knipst Dir Dein Provider - mit Recht - die Leitung ab.
Wenn jemand über Deinen Anschluss Kinderpornographie vertreibt (oder einen Server hackt etc.) kommt die Kripo zu DIR nach Hause, nimmt alles, was irgendwie nach PC aussieht (ja, auch Monitor, Tastatur, Drucker etc.!) mit. Das siehst Du dann nach vielen Monaten vielleicht wieder.
Grundsätzlich liegt die Beweislast zwar beim Gegner, aber Deine IP ist ein starkes Indiz, und Dir dürfte es schwer fallen zu beweisen, dass das wohl ein Dritter war. Das ist bei FON btw. auch so.
Also, es existiert in diesem Bereich keinerlei Rechtssicherheit, und die Behörden greifen sich erstmal Dich. Aus diesen Gründen habe _ich_ mich nach längerem Überlegen dazu entschlossen, sowas _nicht_ zu machen.
Ich würde gern in dieser Richtung was tun, weil es mir oft so
geht, dass ich mal kurz ins Inet müsste/wollte und kein
offenes WLAN greifbar ist.
genau für sowas (und eigene inhalte) ist freifunk erfunden:
> www.freifunk.net
die freifunk-firmware kann auch alles das, was du im ersten post an features angefragt hast und läuft vorzugsweise auf einem wrt54gl oder buffalo.
insbesondere hat das den vorteil, dass dein „teilen“ nicht auf die unmittelbare funkreichweite beschränkt bleibt, sondern ein echtes netz entsteht.
in welcher stadt wohnst du denn? vielleicht gibts ja schon eins…
es gibt diverse hotspot-systeme die sich da weiter nutzen liessen. unter denen ist fon nicht unbedingt das sympathischste.
Aber ich frage mich, ob es so eine gute Idee ist, sein
Internet zur Verfügung zu stellen. Trete ich mir damit
vielleicht auf kurz oder lang selbst in den Hintern, wenn
einer damit Schindluder betreibt?
wie sehr du zivilrechtlich am wickel bist, kann im einzelfall unterschiedlich ausgelegt werden, strafrechtlich dürfte es eigentlich für nichts reichen. unangenehm werden kanns auf jeden fall.
um das zu vermeiden gibts zwei möglichkeiten:
verbindungsdaten loggen (lassen): ist das, was z.b. fon versucht zu tun. ist aber meist leicht zu umgehen und datenschutzrechtlich auch umgekehrt problematisch, als privatperson darfst du das auch wieder nicht.
allen ausgehenden traffic über einen anonymisierenden server leiten. damit kommen die ermittlungen und damit die probleme gar nicht bis zu deiner ip.