WLAN und ISDN

Moin!

Ich suche nach einer möglichst eleganten Lösung für folgende Aufgabe:

Von einem ISDN-DSL-Anschluß mit drei Telefonnummern soll eine im Nachbarhaus verwendet werden. Eine WLAN-Verbindung ist eingerichtet.

Derzeit auf der „Senderseite“ vorhanden:

DSL-Splitter, NTBA, Speedport701v

Derzeit beim „Empfänger“ vorhanden:

PC mit WLAN-USB-Stick

Mit dem Speedport kann nur auf zwei ISDN-Nummern gleichzeitig zugegriffen werden. Beim Empfänger soll der PC nicht ständig laufen, Telefonie soll auch bei ausgeschaltetem PC möglich sein. Ein Kabel kann nicht ins Nachbarhaus verlegt werden.

Mir schwob bislang folgendes vor:

  • WLAN unverändert
  • ISDN-Anlage beim Sender, um die 3. Nummer nutzen zu können, Anlage muß DECT-fähig sein
  • DECT-Repeater an „strategisch“ günstiger Stelle, damit Telefonie im ganzen Nachbarhaus schnurlos möglich ist

Geht das Ganze auch mit weniger Geräten? Anders gefragt, gibt es einen DSL-WLAN-ISDN-Router, um senderseitig mit einem Gerät auszukommen? Gibt es für die Empfängerseite ein Gerät, daß den WLAN-USB-Stick und den DECT-Repeater in sich vereint?

Oder gibt es gar bessere Möglichkeiten, um drahtlos Netzwerk und Telefonie eines Hauses an ein anderes weiterzureichen?

Besten Dank vorab!

Munter bleiben… TRICHTEX

lese mal bei
http://www.emmerich-service.de/es_d_a/Pages/Agfeo/La…

bei
2. Gemeinsame ISDN-Kommunikation räumlich getrennter Gebäude

nach , sollte gehen so ich das see ISDN over IP .

Bei den aktuellen Geräten muss ich passen, das wissen vielleicht andere.

Geht das Ganze auch mit weniger Geräten?

Hallo,

es gibt Fritzboxen, die auch eine DECT-Basis enthalten. Aber soo gross ist die Ersparnis auch wieder nicht, und bei einer getrennten Basis hat man mehr Möglichkeiten, diese optimal zu plazieren und kommt möglicherweise ohne Repeater aus. Dafür braucht man eine Telefonleitung (oder ISDN). Hängt also ganz von der Topografie ab.

Gruss Reinhard

[MOD]: Aus orthografischen Gründen „Orthografie“ in „Topografie“ geändert.

lese mal bei
http://www.emmerich-service.de/es_d_a/Pages/Agfeo/La…

bei
2. Gemeinsame ISDN-Kommunikation räumlich getrennter Gebäude

nach , sollte gehen so ich das see ISDN over IP .

Mit diesen Produkten kann man ISDN Anschlüsse über IP transportieren, richtig.
Man benötigt lediglich eine sündhaft teure Telefonanlage mit LAN-Modul (na, ca. bei 1000€) und ein IP-Systemtelefon (unter 300€).

Eine einfache analog-über-IP Lösung (einfach nur zwei Boxen) scheint es nicht zu geben, da muss man schon auf SIP-Server-Router und SIP-Client Router zurückgreifen. Können aber meines Wissens einige FritzBoxen, zumindest habe ich das mal gehört.

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Hallo,

Geht das Ganze auch mit weniger Geräten?

Wenn ich mir zum Beispiel die FritzBox 7270 ansehe, so scheint das damit zu gehen: ein DECT-Teil mit einer ISDN-Nummer verknüpfen und das an den Nachbarn geben, die anderen Anschlüsse selber nutzen.

Gegebenenfalls DECT-Repeater zur Erhöhung der Reichweite nutzen - oder die Box gleich günstig positionieren so genügend Spielraum.

Ob man sich die Anrufliste mit seinen Nachbarn teilen möchte, darüber kann man sicher geteilter Meinung sein …

Gruß,

Sebastian

Moin!

es gibt Fritzboxen, die auch eine DECT-Basis enthalten. Aber
soo gross ist die Ersparnis auch wieder nicht, und bei einer
getrennten Basis hat man mehr Möglichkeiten, diese optimal zu
plazieren und kommt möglicherweise ohne Repeater aus.

Die DECT-Basis allein genügt ja leider nicht, da das Speedport 701v „nur“ zwei, bereits verwendete analoge Anschlußmöglichkeiten bietet. Die sollen auch erhalten bleiben:

Derzeit:

DSL-Splitter, NTBA, Speedport 701v, MSN1 auf Anschluß 1 (analog), MSN2 auf Anschluß 2(analog), 2 LAN-Anschlüsse belegt, WLAN aktiv

Künftig:

DSL-Splitter, NTBA, ???, MSN1 auf Anschluß 1 (analog), MSN2 auf Anschluß 2 (analog), MSN3 auf DECT GAP, 2 LAN-Anschlüsse belegt, WLAN aktiv

Es ist auch noch ein TA 2a/b vorhanden. Wäre damit auch folgende Konstellation möglich?

DSL-Splitter, NTBA, Speedport 701v an Anschluß 1 des NTBA, MSN1 auf Anschluß 1 des Speedport (analog), MSN2 auf Anschluß 2 des Speedport(analog), 2 LAN-Anschlüsse belegt, WLAN aktiv, wie bisher

Am zweiten ISDN-Anschluß des NTBA TA 2a/b, auf MSN3 eingestellt, DECT-Basisstation (analog), ggf. DECT Pepeater. Der Vorteil wäre, daß bis auf den DECT-Repeater alles bereits vorhanden ist.

Alternativ ginge statt TA 2a/b wohl auch eine DECT-Basisstation (ISDN) am freien NTBA-Anschluß, auf MSN 3 eingestellt, DECT-Repeater und Telefone müßten dann eben GAP beherrschen.

Paßt das so?

Vielen Dank vorab!

Munter bleiben… TRICHTEX

Moin!

es gibt Fritzboxen, die auch eine DECT-Basis enthalten. Aber
soo gross ist die Ersparnis auch wieder nicht, und bei einer
getrennten Basis hat man mehr Möglichkeiten, diese optimal zu
plazieren und kommt möglicherweise ohne Repeater aus.

Die DECT-Basis allein genügt ja leider nicht, da das Speedport
701v „nur“ zwei, bereits verwendete analoge
Anschlußmöglichkeiten bietet.

Die vorgeschlagene FritzBox 7270 ist ein Router mit DECT Basis, zwei analogen Nebenstellen, einem internen ISDN Anschluss, WLAN AccessPoint,…

Alles in allem.
Du würdest dann nur noch ein DECT Mobilteil benötigen.
Aber Repeater?
Tja, AVM hat wohl keinen DECT Repeater im Porgramm.
Und ob die 7270 überhaupt Repeater unterstützt, weiß ich nicht.

DSL-Splitter, NTBA, ???, MSN1 auf Anschluß 1 (analog), MSN2
auf Anschluß 2 (analog), MSN3 auf DECT GAP, 2 LAN-Anschlüsse
belegt, WLAN aktiv

Geht das WLAN im Nachbarhaus ohne Repeater?
Dann benötigt man aller Wahrscheinlichkeit auch keinen DECT Repeater, da DECT in aller Regel eine größere Reichweite und Durchdringung als WLAN hat.

Es ist auch noch ein TA 2a/b vorhanden. Wäre damit auch
folgende Konstellation möglich?

DSL-Splitter, NTBA, Speedport 701v an Anschluß 1 des NTBA,
MSN1 auf Anschluß 1 des Speedport (analog), MSN2 auf Anschluß
2 des Speedport(analog), 2 LAN-Anschlüsse belegt, WLAN aktiv,
wie bisher
Am zweiten ISDN-Anschluß des NTBA TA 2a/b, auf MSN3
eingestellt, DECT-Basisstation (analog), ggf. DECT Pepeater.

Ja, das geht.

Wobei mir gerade gestern noch ein Mitarbeiter in einer Firma, bei der ich gearbeitet habe, erzählte, dass er in seinem Haus einen „WLAN-Repeater“ habe, an dem ein analoges Telefon angeschlossen sei.
Leider wusste er nichts zu Typ und Programmierung.
Aber genau sowas wäre für dich richtig.

Ich vermute mal einfach, dass es eine Art FritzBox war, die so umgestrickt wurde, dass sie das WLAN repeatet und aus dem ankommenden WLAN Datenstrom einen analogen Anschluss über VOIP macht.

Vielleicht kann man dir da bei AVM helfen.

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Moin!

Die vorgeschlagene FritzBox 7270 ist ein Router mit DECT
Basis, zwei analogen Nebenstellen, einem internen ISDN
Anschluss, WLAN AccessPoint,…

Nicht übel.

Geht das WLAN im Nachbarhaus ohne Repeater?

Gerade so. Leidlicher Empfang war erst mit dem Hama WLAN-USB-Stick 54 Mbps mit flexibler Antenne (Hama Art.-Nr. 00062744) und einem 5m-USB-Kabel möglich. Die optimale Antennenausrichtung hat einen halben Tag gekostet, aber jetzt liegt die Signalstärke eigentlich immer über 20%.

Dann benötigt man aller Wahrscheinlichkeit auch keinen DECT
Repeater, da DECT in aller Regel eine größere Reichweite und
Durchdringung als WLAN hat.

Ich hab’s gerade mal ausprobiert und bin mit meinem DECT-Telefon durchs Nachbarhaus gewandert. In den äußersten Ecken ist kein Empfang mehr möglich, bis zu ca. 7m davor ist der Empfang nur mit Störungen drin. Allerdings habe ich die Basisstation dazu noch nicht optimal plaziert, viel Spielraum ist da aber leider nicht mehr, wenn ich keine neuen Kabel verlegen will.

Am zweiten ISDN-Anschluß des NTBA TA 2a/b, auf MSN3
eingestellt, DECT-Basisstation (analog), ggf. DECT Pepeater.

Ja, das geht.

Um die vorhandenen Geräte (Anrufbeantworter und (DECT-)Telefon) im Nachbarhaus wie gewohnt und ohne Kabelverlegerei zu verwenden, habe ich mal ein wenig gestöbert. Dabei bin ich über eine „Schnurlos-TAE“ (tiptel easySET 50) gestolpert. Was es nicht alles gibt. Das Konzept gefällt mir…

Wobei mir gerade gestern noch ein Mitarbeiter in einer Firma,
bei der ich gearbeitet habe, erzählte, dass er in seinem Haus
einen „WLAN-Repeater“ habe, an dem ein analoges Telefon
angeschlossen sei.

Ja, nach sowas bin ich auch gesucht. Das scheint nur mit VOIP zu funktionieren. Da wird am Repeater eine IP-Telefonnummer auf den gewünschten Anschluß gelegt, an dem dann ein herkömmliches analoges Telefon angeschlossen wird.

Ich vermute mal einfach, dass es eine Art FritzBox war, die so
umgestrickt wurde, dass sie das WLAN repeatet und aus dem
ankommenden WLAN Datenstrom einen analogen Anschluss über VOIP
macht.

Öh, ja, so hab’ ich das, was ich gefunden habe, auch verstanden.

Munter bleiben… TRICHTEX