Wo bleiben die Kommentare zur SPD Wahllüge...?

http://t-news.t-online.de/zone/news/inla/inne/ar/CP/…

Hi!

War ja wohl irgendwie zu erwarten, dass die alten Klassenkämpfer in der Arbeiter- und Bauernpartei wieder erstarken.
Ist ja auch alles so einfach. Den reichen Säcken ordentlich an die Tasche gehen und dabei selbst keine Nachteile erleiden müssen.
Nur ist das lediglich die halbe Wahrheit, denn das Kapital wird gehen.
Die Erben großer Vermögen in die Schweiz. Die Firmenbosse über ein Holding-Konzept nach Holland und die jüngeren Leute mit relativ hohen Einkommen (die ja eigentlich die Hoffnungs- und Leistungsträger von morgen und somit pflegenswert sind…) irgendwo ins Ausland, wo man sie realistisch besteuert.

Vorsorglich hat man ja erst einmal offen gelassen, wer eigentlich zu den sog. „Besserverdienenden“ gehört, zu befürchten bleibt jedoch, dass das sehr viele Menschen sein werden.

Wer bitte wählt denn eigentlich noch eine solche Partei…?
Sind in diesem Land nur Arbeitslose und Grubenkumpel unterwegs oder ist der Deutsche so dumm?

Viele Grüße,

Mathias

Nur ist das lediglich die halbe Wahrheit, denn das Kapital
wird gehen.

Ist Quatsch. Z.B. macht die Vermögenssteuer in den USA 10% vom Steueraufkommen auf. Und da geht auch keiner. Hinzukommt, dass europaweit die Steuerbelastung nirgendwo so gering ist wie in Deutschland (etwas anderes ist es mit der Abgabenbelastung, aber daher ist es ja sinnvoll die Steuern zu erhöhen und die Abgaben - vor allem die Lohnnebenkosten - zu senken).

Eine Vermögenssteuer ist daher wirklich sehr sinnvoll, will man Deutschland nach vorne bringen.

Hallo Ralf,

auch wenn du es 10.000x wiederholst wird es nicht besser.
Selbstverständlich kann eine Vermögenssteuer auch hier funktionieren. Die Frage ist nur wie sie ausgestaltet ist. sowohl in den USA also auch in Canada ist die Property Tax nichts ander als eine Grundsteuer der entsprechenden Municipality. (Habe sie erst gesterf für einen Kunden der dort drüber eine Hütte hat bezahlt.)

Außerdem stellt sich dann natürlich die Farge welche Steuern du im Gegenzu senkst. Denn zusätzlich wird eine Steuerflucht einsetzen. Auch wenn du das abstreitest. Es kommt nicht von ungefähr, dass schon jetzt die Raiba im Kleinwalsertal mit Ihren ca. 35 Mitarbeitern über 3,8 Mrd. Euro betreut.

Was mich bei der Diskussion -egal welche Partei viel mehr ärgert- ist dass beim Bürger der Eindruck entstehen muss, dass insgesamt weniger Steuereinnahmen zusammen kommen. In Wahrheit ist das Gesamtsteueraufkommen aber gestiegen und die Ausfälle beziehen sie auf die falschen Annahmen von vor Jahren.

Gruß ivo

Moin Ivo,

auch wenn du es 10.000x wiederholst wird es nicht besser.

Es kann ja nicht schaden, wenn man die Ideologen hier mit Fakten konfrontiert.

Selbstverständlich kann eine Vermögenssteuer auch hier
funktionieren. Die Frage ist nur wie sie ausgestaltet ist.
sowohl in den USA also auch in Canada ist die Property Tax
nichts ander als eine Grundsteuer der entsprechenden
Municipality. (Habe sie erst gesterf für einen Kunden der dort
drüber eine Hütte hat bezahlt.)

Falsch. Die Grundsteuer ist ein wichtiger Teil der Vermögenssteuer in den USA, aber nicht der einzige. Die Erbschaftssteuer ist in den USA auch höher als in Deutschland. Und diese steht gegenwärtig in der Diskussion, dass sie erhöht werden soll.

Außerdem stellt sich dann natürlich die Farge welche Steuern
du im Gegenzu senkst. Denn zusätzlich wird eine Steuerflucht
einsetzen. Auch wenn du das abstreitest. Es kommt nicht von
ungefähr, dass schon jetzt die Raiba im Kleinwalsertal mit
Ihren ca. 35 Mitarbeitern über 3,8 Mrd. Euro betreut.

Wieso gibt es dann in den USA nicht diese Steuerflucht? Interssant, dass keiner diese Frage beantworten will.

Was mich bei der Diskussion -egal welche Partei viel mehr
ärgert- ist dass beim Bürger der Eindruck entstehen muss, dass
insgesamt weniger Steuereinnahmen zusammen kommen. In Wahrheit
ist das Gesamtsteueraufkommen aber gestiegen und die Ausfälle
beziehen sie auf die falschen Annahmen von vor Jahren.

Die Steuerquote in Deutschland ist die niedrigste in Europa. Die Steuer- und Abgabenquote liegt im Mittelfeld und unter der von Frankreich und Großbritannien. Aber manche plädieren wohl für Nullsteuer und -abgaben bei gleichen staatlichen Leistungen.

Ciao

Ralf

Wieso gibt es dann in den USA nicht diese Steuerflucht?
Interssant, dass keiner diese Frage beantworten will.

Wer sagt, daß es die nicht gegeben hat? Was speist die Steueroasen Bahamas, Cayman Islands etc.? Und wie sollte man mit einem Grundstück flüchte?

Das sind die Fragen, die Du ja mal beantworten kannst.

Gruß
Christian

Hallo Ralf,

Es kann ja nicht schaden, wenn man die Ideologen hier mit
Fakten konfrontiert.

Welche Fakten?
Beantworte doch zunächst mal die Frage die Christian unten gestellt hat. Es gibt immer eine Kapitalflucht.

Falsch. Die Grundsteuer ist ein wichtiger Teil der
Vermögenssteuer in den USA, aber nicht der einzige. Die
Erbschaftssteuer ist in den USA auch höher als in Deutschland.
Und diese steht gegenwärtig in der Diskussion, dass sie erhöht
werden soll.

Was willst du mir damit sagen? Dass wir in Deutschland zwingend zur Grundsteuer und Erbschaftssteuer eine Vermögenssteuer benötigen?
Wie ich schon sagte: Gerne! Wenn man dafür an anderer Stelle etwas senkt. Nachdem du schon immer auf die USA verweißt: Wie hoch ist der Höchste Einkommenssteuersatz da drüben? Merkst du was?
Ich hab nichts dagegen eine Vermögensteuer einzuführen, wenn man das System von Grund auf renoviert. Aber dieses Pseudogedoktore geht mir auf die Senkel.
Es wäre auch langsam an der Zeit, dass der Staat beginnt an sich selbst zu sparen. Es kann doch irgendwo nicht sein, dass 75% der Steuereinnahmen für die Verwaltung gebraucht werden. Wozu braucht man eine Bezirksverwaltung zwischen der Landesverwaltung und den Kommunen? usw. usw.
Das steht natürlich nicht zur Debatte weil das nicht sofort umsetzbar ist. Aber man müsste es eben mal angehen. Dann bräuchte der Staat nicht am Bürger sparen.
Die Unternehmensberatung Roland Berger hat hierzu Zahlen ermittelt. Es ließen sich am Staat 70 Mrd. Euro einspaaren.
Da wären doch alle Probleme gelöst, die wir jetzt haben.

Außerdem stellt sich dann natürlich die Farge welche Steuern
du im Gegenzu senkst. Denn zusätzlich wird eine Steuerflucht
einsetzen. Auch wenn du das abstreitest. Es kommt nicht von
ungefähr, dass schon jetzt die Raiba im Kleinwalsertal mit
Ihren ca. 35 Mitarbeitern über 3,8 Mrd. Euro betreut.

Wieso gibt es dann in den USA nicht diese Steuerflucht?
Interssant, dass keiner diese Frage beantworten will.

Wie gesagt… die gibt es schon. Beantworte mal Christians Frage.
Aber da ist dir wohl bisher nix eingefallen?

Was mich bei der Diskussion -egal welche Partei viel mehr
ärgert- ist dass beim Bürger der Eindruck entstehen muss, dass
insgesamt weniger Steuereinnahmen zusammen kommen. In Wahrheit
ist das Gesamtsteueraufkommen aber gestiegen und die Ausfälle
beziehen sie auf die falschen Annahmen von vor Jahren.

Die Steuerquote in Deutschland ist die niedrigste in Europa.
Die Steuer- und Abgabenquote liegt im Mittelfeld und unter der
von Frankreich und Großbritannien. Aber manche plädieren wohl
für Nullsteuer und -abgaben bei gleichen staatlichen
Leistungen.

Mache ich nicht.

Gruß Ivo

Moin Christian,

Wer sagt, daß es die nicht gegeben hat? Was speist die
Steueroasen Bahamas, Cayman Islands etc.? Und wie sollte man
mit einem Grundstück flüchte?

Das ist nicht der Punkt. 10% der US-Steuereinnahmen werden über die Vermögenssteuer erwirtschaftet. So hoch kann also die Steuerflucht nicht gewesen sein.

Das sind die Fragen, die Du ja mal beantworten kannst.

*g*
Ich weiss es. Du auch?
Recherchier mal, wirst eine interessante Antwort finden.

Ciao

Ralf

Moin Christian,

Beantworte doch zunächst mal die Frage die Christian unten
gestellt hat. Es gibt immer eine Kapitalflucht.

Habe ich schon mehrmals beantwortet.

Wie ich schon sagte: Gerne! Wenn man dafür an anderer Stelle
etwas senkt. Nachdem du schon immer auf die USA verweißt: Wie
hoch ist der Höchste Einkommenssteuersatz da drüben? Merkst du
was?

Ja. Das ist ja nicht der Punkt. Denn eine Vermögenssteuer gibt es ja auch in Frankreich und Großbritannien. Die USA sind ja nur ein Beispiel von vielen. In Deutschland ist die Steuerquote niedriger als in Frankreich und Großbritannien (allerdings höher als in den USA).

Es wäre auch langsam an der Zeit, dass der Staat beginnt an
sich selbst zu sparen. Es kann doch irgendwo nicht sein, dass
75% der Steuereinnahmen für die Verwaltung gebraucht werden.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Zahl auch nur annähernd stimmt.

Wozu braucht man eine Bezirksverwaltung zwischen der
Landesverwaltung und den Kommunen? usw. usw.

Weil Deutschland ein grosses Land ist. Nordrhein-Westfalen ist grösser als die meisten EU-Staaten. Da braucht man eine Zwischenebene.

Das steht natürlich nicht zur Debatte weil das nicht sofort
umsetzbar ist. Aber man müsste es eben mal angehen. Dann
bräuchte der Staat nicht am Bürger sparen.
Die Unternehmensberatung Roland Berger hat hierzu Zahlen
ermittelt. Es ließen sich am Staat 70 Mrd. Euro einspaaren.
Da wären doch alle Probleme gelöst, die wir jetzt haben.

Solche Zahlen finde ich immer sehr seltsam. Wo genau meint Berger die 70 Mrd. Euro einsparen zu können?

Außerdem stellt sich dann natürlich die Farge welche Steuern
du im Gegenzu senkst. Denn zusätzlich wird eine Steuerflucht
einsetzen. Auch wenn du das abstreitest. Es kommt nicht von
ungefähr, dass schon jetzt die Raiba im Kleinwalsertal mit
Ihren ca. 35 Mitarbeitern über 3,8 Mrd. Euro betreut.

Wieso gibt es dann in den USA nicht diese Steuerflucht?
Interssant, dass keiner diese Frage beantworten will.

Wie gesagt… die gibt es schon. Beantworte mal Christians
Frage.
Aber da ist dir wohl bisher nix eingefallen?

Doch: hängt zusammen mit Welteinkommen und Wohnort. Nur mal so zwei Stichwörter.

Ciao

Ralf

Vermögensteuer, mal wieder.
Hallöchen,

Das ist nicht der Punkt. 10% der US-Steuereinnahmen werden
über die Vermögenssteuer erwirtschaftet. So hoch kann also die
Steuerflucht nicht gewesen sein.

eine Steuerflucht mit Grundstücken ist eher unmöglich, daher zieht das „Argument“ nicht, in Deutschland gäbe es keine Steuerflucht, wenn eine Vermögenssteuer eingeführt würde, jedenfalls ist es als Schlußfolgerung aus dem Steueraufkommen unsinnig.

Nebenbei bemerkt: Ich finde es interessant, daß Du Deine Argumentation bzgl. der US-VS auf eine einzige Prozentzahl aufbaust, die irgendwann mal in einer Zeitung gelesen hast. Was ich damit sagen will: Wenn meine Argumentation auf so einer Zahl fußen würde, hätte ich schon mal genauer recherchiert, aber das hatten wir ja schon: Ich muß die Quellen zu Deinen Informationen liefern. Naja…

Recherchier mal, wirst eine interessante Antwort finden.

OK, hier eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben der USA (nicht der Einzelstaaten), also quasi der Bundeshaushalt:
http://policy.house.gov/assets/ann_rep2001.pdf

Gesamtes Steuereinnahmen rd. 2,4 Bio. Dollar, d.h. bei 10% müßten 240 Mrd. $ zusammenkommen zzgl. des Anteils von 10% an den von Kommunen und Staaten erhobenen Steuern.

Das Gesamtaufkommen der property tax der Bundesstaaten lag 1999 bei rd. 11 Mrd. $:
http://www.state.oh.us/tax/taxstudy/Presentation%202…

Hmmm… Erheben die Kommunen in den USA wirklich rd. 229 Mrd. (zzgl. des Anteils von 10% an den Steuereinnahmen von Staaten und Kommunen) property tax? Wenn ja, entspräche das pro Kopf rund 1000 Dollar.

Wie hoch waren noch gleich die Abwasser-, Müllgebühren und sonstigen kommunalen Gebühren der deutschen Gemeinden? Das dürfte wohl in der gleichen Größenordnung liegen.

Was beweist uns das jetzt? Bzw. was war noch mal Deine Argumentation, warum man die Vermögensteuer nach US-Vorbild einführen aber die Gemeindegebühren beibehalten sollte?

Ich ahne es, aber ich hörs mir gerne noch mal an.

Gruß
Christian

Moin Christian,

eine Steuerflucht mit Grundstücken ist eher unmöglich,

Ach? Die gesamte Vermögenssteuer der USA besteht aus der Grundsteuer?

daher
zieht das „Argument“ nicht, in Deutschland gäbe es keine
Steuerflucht, wenn eine Vermögenssteuer eingeführt würde,

Warum nicht? 50 Mrd. € bei gleicher Vermögenssteuer wie in den USA sind doch ein Wort.

jedenfalls ist es als Schlußfolgerung aus dem Steueraufkommen
unsinnig.

Nebenbei bemerkt: Ich finde es interessant, daß Du Deine
Argumentation bzgl. der US-VS auf eine einzige Prozentzahl
aufbaust, die irgendwann mal in einer Zeitung gelesen hast.
Was ich damit sagen will: Wenn meine Argumentation auf so
einer Zahl fußen würde, hätte ich schon mal genauer
recherchiert, aber das hatten wir ja schon: Ich muß die
Quellen zu Deinen Informationen liefern. Naja…

Ich habe sie recherchiert. Nur was sollen wir über eine Zahl diskutieren, die du ja auch nicht bestreitest. Du solltest wirklich langsam ein anderes Niveau in dieser Diskussion anschlagen.

Recherchier mal, wirst eine interessante Antwort finden.

OK, hier eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben der USA
(nicht der Einzelstaaten), also quasi der Bundeshaushalt:
http://policy.house.gov/assets/ann_rep2001.pdf

Nein, darum ging es nicht: Wohnort und Welteinkommen. Sagt dir das was?

Gesamtes Steuereinnahmen rd. 2,4 Bio. Dollar, d.h. bei 10%
müßten 240 Mrd. $ zusammenkommen zzgl. des Anteils von 10% an
den von Kommunen und Staaten erhobenen Steuern.

Das Gesamtaufkommen der property tax der Bundesstaaten lag
1999 bei rd. 11 Mrd. $:
http://www.state.oh.us/tax/taxstudy/Presentation%202…

Hmmm… Erheben die Kommunen in den USA wirklich rd. 229 Mrd.
(zzgl. des Anteils von 10% an den Steuereinnahmen von Staaten
und Kommunen) property tax? Wenn ja, entspräche das pro Kopf
rund 1000 Dollar.

Wie hoch waren noch gleich die Abwasser-, Müllgebühren und
sonstigen kommunalen Gebühren der deutschen Gemeinden? Das
dürfte wohl in der gleichen Größenordnung liegen.

Was beweist uns das jetzt? Bzw. was war noch mal Deine
Argumentation, warum man die Vermögensteuer nach US-Vorbild
einführen aber die Gemeindegebühren beibehalten sollte?

50 Mrd. €. Aber DIW ist für dich anscheinend zum No-Name-Institut geworden. Lächerlich.

Ciao

Ralf

eine Steuerflucht mit Grundstücken ist eher unmöglich,

Ach? Die gesamte Vermögenssteuer der USA besteht aus der
Grundsteuer?

Ich werde den ganzen Kram nicht wieder durchkauen und mich zwischendurch beleidigen lassen, um anschließend festzustellen, daß du sowieso nur dann zufrieden bist, wenn man Dir recht gibt.

Daher nur zwei kurze Anmerkungen:

  1. Ich kenne den Anteil der Grundsteuer an der Vermögensteuer in den USA nicht, allerdings wird in allen mir bekannten Quellen (u.a. auch in dem Link aus Ohio) darauf hingewiesen bzw. festgestellt, daß Privatvermögen exkl. Immobilien und Betriebsvermögen in den allermeisten Staaten bzw. Kommunen nicht besteuert werden. Also sage ich: Möglicherweise resultiert nicht das gesamte Aufkommen an property tax aus Steuern auf Immobilien, aber ganz offensichtlich der überwiegende Teil.

  2. Die Behauptung, es habe bei Einführung der Vermögensteuer in den USA (wann war das eigentlich?) keine Steuerflucht gegeben, ist sehr gewagt, wenn man weder den Betrag privaten bewegbaren Vermögens vorher noch nachher kennt bzw. nennt. Die Steuerflucht hingegen aufgrund einer popeligen Ertragsbesteuerung Anfang der 90er Jahre ist hingegen aus Deutschland belegt und insofern auch von der Regierung anerkannt, als daß man mit einer einmaligen Abgeltungsabgabe um dessen Rückkehr buhlen wollte.

P.S.

Ich habe sie recherchiert.

Du hast die Zahlen recherchiert? Du wirfst mir ein einem anderen Brett (fälschlicherweise bzw. irrtümlicherweise) vor, Information vorzuenthalten und selber machst Du nichts anderes? Lex Ralf?

Moin Christian,

Ich werde den ganzen Kram nicht wieder durchkauen und mich
zwischendurch beleidigen lassen, um anschließend
festzustellen, daß du sowieso nur dann zufrieden bist, wenn
man Dir recht gibt.

Nein, nur hin und wieder würde ich mich freuen, wenn du zu diesem Thema nicht nur ideologischen Blödsinn schreiben würdest. Wie wäre es mit etwas mehr Niveau?

Daher nur zwei kurze Anmerkungen:

  1. Ich kenne den Anteil der Grundsteuer an der Vermögensteuer
    in den USA nicht, allerdings wird in allen mir bekannten
    Quellen (u.a. auch in dem Link aus Ohio) darauf hingewiesen
    bzw. festgestellt, daß Privatvermögen exkl. Immobilien und
    Betriebsvermögen in den allermeisten Staaten bzw. Kommunen
    nicht besteuert werden. Also sage ich: Möglicherweise
    resultiert nicht das gesamte Aufkommen an property tax
    aus Steuern auf Immobilien, aber ganz offensichtlich der
    überwiegende Teil
    .

Aha. 50 Mrd. € würde es bedeuten, wenn diese Steuer in Deutschland erhoben werden würde. Das sind also nicht die von dir so gerne genannten Müllgebühren. Die gibt es nämlich in Deutschland schon.

  1. Die Behauptung, es habe bei Einführung der Vermögensteuer
    in den USA (wann war das eigentlich?) keine Steuerflucht
    gegeben, ist sehr gewagt, wenn man weder den Betrag privaten
    bewegbaren Vermögens vorher noch nachher kennt bzw. nennt. Die
    Steuerflucht hingegen aufgrund einer popeligen
    Ertragsbesteuerung Anfang der 90er Jahre ist hingegen aus
    Deutschland belegt und insofern auch von der Regierung
    anerkannt, als daß man mit einer einmaligen Abgeltungsabgabe
    um dessen Rückkehr buhlen wollte.

Eben. Aus Deutschland. Weil damals die Vermögenssteuer extra so geschnitten wurde, dass damit die Vermögenssteuer in Deutschland diskreditiert wurde.

P.S.

Ich habe sie recherchiert.

Du hast die Zahlen recherchiert? Du wirfst mir ein einem
anderen Brett (fälschlicherweise bzw. irrtümlicherweise) vor,
Information vorzuenthalten und selber machst Du nichts
anderes? Lex Ralf?

Nö. Ich dachte nur, du würdest dich freuen, wenn ich mich deinem Niveau anpassen würde. Ist dir das auch nicht recht? Nein? Wenn du dieses Verhalten von mir unangemessen findest, wäre es vielleicht angebracht, mal über dein eigenes Verhalten hier im Forum nachzudenken.

Wohnort, Welteinkommen oder auch: Warum wohnen viele reiche Deutsche in Monaco (angeblich)? Warum keine US-Amerikaner?

Ciao

Ralf

Hallo Ralf,

Ja. Das ist ja nicht der Punkt. Denn eine Vermögenssteuer gibt
es ja auch in Frankreich und Großbritannien. Die USA sind ja
nur ein Beispiel von vielen. In Deutschland ist die
Steuerquote niedriger als in Frankreich und Großbritannien
(allerdings höher als in den USA).

Es ist vielleicht nicht der Punkt aber ein Punkt.
Was du bei beiden Ländern - insbesondere GB - völlig übergehst, ist die Steuerflucht nach Jersey oder sonst einer Kanalinsel und der Ilse of Man. Sag mir nicht, dass es die nicht gibt.

Es wäre auch langsam an der Zeit, dass der Staat beginnt an
sich selbst zu sparen. Es kann doch irgendwo nicht sein, dass
75% der Steuereinnahmen für die Verwaltung gebraucht werden.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Zahl auch nur
annähernd stimmt.

Weil du „Steuern“ und „Abgaben“ immer zusammen wirfst.
Warum sollten diese Zahlen nicht stimmen?! Sie wären wohl kaum sonst so öffentlich präsentiert worden. Zumal die ja kein Geheimnis sind.

Wozu braucht man eine Bezirksverwaltung zwischen der
Landesverwaltung und den Kommunen? usw. usw.

Weil Deutschland ein grosses Land ist. Nordrhein-Westfalen ist
grösser als die meisten EU-Staaten. Da braucht man eine
Zwischenebene.

Interessant. Wieso will der Herr Wulff dann nur genau diese in seinem Land abschaffen? Eine Behörde die nichts anderes macht als Anträge der Kommunen und Städte an die Landesbehörde weiterzuleiten?

Solche Zahlen finde ich immer sehr seltsam. Wo genau meint
Berger die 70 Mrd. Euro einsparen zu können?

Das das nicht Knall auf Fall geht ist schon klar. Aber bei einer effktiveren Verwaltung wäre das wohl möglich. (und sinnvoll.)

Wie gesagt… die gibt es schon. Beantworte mal Christians
Frage.
Aber da ist dir wohl bisher nix eingefallen?

Doch: hängt zusammen mit Welteinkommen und Wohnort. Nur mal so
zwei Stichwörter.

Aha. Daher also die Steueroasen für Amerikaner. Sehr interessante Diskusssionsgrundlage.

Gruß Ivo

Steuerflucht und Zettelsortierer
Hallo Ivo,

Es ist vielleicht nicht der Punkt aber ein Punkt.
Was du bei beiden Ländern - insbesondere GB - völlig
übergehst, ist die Steuerflucht nach Jersey oder sonst einer
Kanalinsel und der Ilse of Man. Sag mir nicht, dass es die
nicht gibt.

Wenn du es genau betrachtest, ist Steuerflucht ziemlicher Schwachsinn. Gibt genügend legale Mechanismen (Stiftung, Dublin-Manchaster). Milliarden kannst auf Man nicht ausgeben, legal kriegste sonst nicht wieder in ein investitionsgebiet - wäre Geldentwertung. Da steckt die Kohle aber nicht, sondern sie kursiert großteils an der Börse, wo sich reich gerechnet wird und fehlt am Markt.

Gruß
Frank

Moin Ivo,

Es ist vielleicht nicht der Punkt aber ein Punkt.
Was du bei beiden Ländern - insbesondere GB - völlig
übergehst, ist die Steuerflucht nach Jersey oder sonst einer
Kanalinsel und der Ilse of Man. Sag mir nicht, dass es die
nicht gibt.

Sicher gibt es die. Es gibt in Deutschland auch ohne Vermögenssteuer Steuerflucht. Und wäre die Steuerflucht in GBR durch die Vermögenssteuer zu begründen, wären die Einnahmen durch diese Steuer wohl nicht so hoch, nicht wahr?

Es wäre auch langsam an der Zeit, dass der Staat beginnt an
sich selbst zu sparen. Es kann doch irgendwo nicht sein, dass
75% der Steuereinnahmen für die Verwaltung gebraucht werden.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Zahl auch nur
annähernd stimmt.

Weil du „Steuern“ und „Abgaben“ immer zusammen wirfst.
Warum sollten diese Zahlen nicht stimmen?! Sie wären wohl kaum
sonst so öffentlich präsentiert worden. Zumal die ja kein
Geheimnis sind.

Ok, da hast du recht. Wenn du nur Steuern ohne Abgaben meinst, könntest du recht haben. Wäre ja auch kein Wunder. Nirgendwo in Europa ist die Steuerquote so niedrig wie in Deutschland.

Interessant. Wieso will der Herr Wulff dann nur genau diese in
seinem Land abschaffen? Eine Behörde die nichts anderes macht
als Anträge der Kommunen und Städte an die Landesbehörde
weiterzuleiten?

Nun, als besonders kompetent habe ich Wulff noch nie angesehen. Mal sehen, welche Auswirkungen diese Massnahme hat.

Solche Zahlen finde ich immer sehr seltsam. Wo genau meint
Berger die 70 Mrd. Euro einsparen zu können?

Das das nicht Knall auf Fall geht ist schon klar. Aber bei
einer effktiveren Verwaltung wäre das wohl möglich. (und
sinnvoll.)

Ok, du magst Berger glauben, ich glaube es ihm nicht. Ist wohl eher mal eine Zahl, die in die Debatte geworfen wurde.

Aha. Daher also die Steueroasen für Amerikaner. Sehr
interessante Diskusssionsgrundlage.

Wie gesagt: diese gibt es für Deutsche ohne Vermögenssteuer auch. Das kann also nicht der Grund sein.

Ciao

Ralf

Nein, nur hin und wieder würde ich mich freuen, wenn du zu
diesem Thema nicht nur ideologischen Blödsinn schreiben
würdest. Wie wäre es mit etwas mehr Niveau?

Meinst Du, diese Sprüche bringen Dich weiter, mich weiter, das Thema oder die Diskussion? Hast Du von mir schon derartige Sätze gelesen? Nein, aber die von Dir verfaßten Sätze könnte ich problemlos zurückgeben, nur führt das zu nichts. Also habe ich derartige formulierungen Dir gegenüber gelassen.

resultiert nicht das gesamte Aufkommen an property tax
aus Steuern auf Immobilien, aber ganz offensichtlich der
überwiegende Teil
.

Aha. 50 Mrd. € würde es bedeuten, wenn diese Steuer in
Deutschland erhoben werden würde. Das sind also nicht die von
dir so gerne genannten Müllgebühren. Die gibt es nämlich in
Deutschland schon.

Die 50 Mrd. Euro würde man generieren, wenn man die US-Form der Vermögensteuer einführen würde. Ich habe das schon verstanden. Das hieße nichts anderes, als die Grundschulden auf die maximale Höhe der US-VS zu erhöhen, denn die liegt ja je nach County und State zw. 0,2x und 2,x %. 2,x% wäre dann also eine Verzwei- bis Verdreifachung der aktuell in Deutschland anfallenden Grundsteuer. OK, machen wir das.

Auf was willst Du die Grundsteuer-Neu erheben? Auf das Bruttovermögen oder das Nettovermögen, also abzüglich darauf lastender Verbindlichkeiten?

Beim Bruttovermögen erhöht man die Steuerlast auf Immobilien unabhängig von der Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen. Ein (weiterer) eklatanter Verstoß gegen eines der Grundprinzipien des deutschen Steuersystems.

Beim Nettovermögen sparst Du zwar z.B. ein Großteil der Hütten der deutschen Kleinfamilie aus, schaffst aber Arbeit für ein Heer von Steuerberatern und Betriebsprüfern, wobei bekannt sein sollte, daß die Steuerberater der Steuergesetzgebung immer einen Schritt voraus sind.

Und noch eins: Wir greifen uns den Höchstsatz in den USA raus. Warum suchen wir nicht die weltweit höchsten Einkommensteuer- oder Körperschaftsteuer? Damit hätten wir alle Finanzprobleme des Bundes und der Länder und der Kommunen gelöst.

Über die Folgen können wir uns ja Gedanken machen, wenn sie eintreten.

Und gebetsmühlenartig wiederhole ich, daß die property tax in den USA einen ganz anderen Zweck verfolgt, als die VS, wie Du sie haben willst.

Aber gut, Du greifst Dir die „Perlen“ aus den Steuersystemen heraus und überträgst sie 1:1 (1:0,7846587364823, vollkommen egal). Wir führen die Luxussteuer ein (für die ich z.B. wirklich in gewissen Bereichen wäre) und exportieren im Gegenzug die Schaumweinsteuer. Die Salzsteuer, die Wechselsteuer und die Börsenumsatzsteuer haben wir zwar abgeschafft, aber hey, wir sind Exportweltmeister, die sollten wir auch noch unter das nach Steuern darbende (ausländische) Volk bringen können.

Steuerflucht hingegen aufgrund einer popeligen
Ertragsbesteuerung Anfang der 90er Jahre ist hingegen aus
Deutschland belegt und insofern auch von der Regierung
anerkannt, als daß man mit einer einmaligen Abgeltungsabgabe
um dessen Rückkehr buhlen wollte.

Eben. Aus Deutschland. Weil damals die Vermögenssteuer extra
so geschnitten wurde, dass damit die Vermögenssteuer in
Deutschland diskreditiert wurde.

Nein, ich sprach von der Zinsabschlagsteuer.

Nö. Ich dachte nur, du würdest dich freuen, wenn ich mich
deinem Niveau anpassen würde. Ist dir das auch nicht recht?
Nein? Wenn du dieses Verhalten von mir unangemessen findest,
wäre es vielleicht angebracht, mal über dein eigenes Verhalten
hier im Forum nachzudenken.

Ich habe nie einen Link verschwiegen. Du hast es mir unterstellt und ich habe Dir erklärt, daß ich den Link auf die beiden Aufsätze vom Finanzministerium ungefähr 10 Minuten vor dem Zeitpunkt gefunden habe, bevor ich den Artikel schrieb. Für Deine unangebrachten Beleidigungen in diesem Zusammenhang hast Du Dich übrigens noch nicht entschuldigt.

Wohnort, Welteinkommen oder auch: Warum wohnen viele reiche
Deutsche in Monaco (angeblich)? Warum keine US-Amerikaner?

Keine? Interessant. Aber Du hast recht, die meisten ausgereisten Amerikaner haben ihren Wohnsitz auf den Caymans, den Bahamas und den vielen netten Inselstaaten der kleinen Antillen.

Gruß
Christian

Moin Christian,

Meinst Du, diese Sprüche bringen Dich weiter, mich weiter, das
Thema oder die Diskussion?

Man muss dich anscheinend provozieren bei diesem Thema, damit von dir auch mal etwas intelligentes kommt. Ist zwar schade, aber leider unvermeidlich.

Die 50 Mrd. Euro würde man generieren, wenn man die US-Form
der Vermögensteuer einführen würde. Ich habe das schon
verstanden. Das hieße nichts anderes, als die Grundschulden
auf die maximale Höhe der US-VS zu erhöhen, denn die liegt ja
je nach County und State zw. 0,2x und 2,x %. 2,x% wäre dann
also eine Verzwei- bis Verdreifachung der aktuell in
Deutschland anfallenden Grundsteuer. OK, machen wir das.

Auf was willst Du die Grundsteuer-Neu erheben? Auf das
Bruttovermögen oder das Nettovermögen, also abzüglich darauf
lastender Verbindlichkeiten?

Beim Bruttovermögen erhöht man die Steuerlast auf Immobilien
unabhängig von der Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen.
Ein (weiterer) eklatanter Verstoß gegen eines der
Grundprinzipien des deutschen Steuersystems.

*schnüff* Das täte mir aber leid. :wink:
Natürlich nach dem Bruttovermögen. Wer die Steuer nicht begleichen kann, kann eine Hypothek aufnehmen oder dieses Vermögen veräussern. Wo ist das Problem?

Und noch eins: Wir greifen uns den Höchstsatz in den USA raus.

Nein. DIW hat ja eigentlich von 1% gesprochen (dann wären es 18 Mrd. €-Einnahmen). Die 50 Mrd. € habe ich nur angeführt, um dich aus der Reserve zu locken, was mir ja gelungen ist. Ich hoffe, du bleibst jetzt bei dem Niveau und ich muss nicht immer wieder zu diesem Stilmittel greifen.

Warum suchen wir nicht die weltweit höchsten Einkommensteuer-
oder Körperschaftsteuer? Damit hätten wir alle Finanzprobleme
des Bundes und der Länder und der Kommunen gelöst.

Ganz einfach: Die Vermögenssteuer zu erhöhen, ist sinnvoll und volkswirtschaftlich richtig. Die Mehrwertsteuer zu erhöhen, wäre nicht sinnvoll und volkswirtschaftlich falsch. Man muss halt die sinnvolle von der nicht sinnvollen Steuer unterscheiden. Zum Ausgleich kann man ja volkswirtschaftlich schädliche Lohnnebenkosten senken.

Über die Folgen können wir uns ja Gedanken machen, wenn sie
eintreten.

Und gebetsmühlenartig wiederhole ich, daß die property tax in
den USA einen ganz anderen Zweck verfolgt, als die VS, wie Du
sie haben willst.

Echt? Wie will ich die den haben? Anscheinend weisst du da mehr als ich. Ich halte es da weitgehend mit Gabriel: Die Besteuerung der Vermögen und der Reichen ist in Deutschland zu gering (vor allem im Hinblick auf „Agenda 2010“ mit den Sozialkürzungen). Es ist zweitrangig, welche Methode gewählt wird - natürlich möglichst die ökonomisch sinnvollste, aber das ist zweitrangig wie gesagt (nicht egal!). Hauptsache, die Einseitigkeit der Belastungen in Deutschland wird verringert.

Aber gut, Du greifst Dir die „Perlen“ aus den Steuersystemen
heraus und überträgst sie 1:1 (1:0,7846587364823, vollkommen
egal). Wir führen die Luxussteuer ein (für die ich z.B.
wirklich in gewissen Bereichen wäre) und exportieren im
Gegenzug die Schaumweinsteuer. Die Salzsteuer, die
Wechselsteuer und die Börsenumsatzsteuer haben wir zwar
abgeschafft, aber hey, wir sind Exportweltmeister, die sollten
wir auch noch unter das nach Steuern darbende (ausländische)
Volk bringen können.

Steuerflucht hingegen aufgrund einer popeligen
Ertragsbesteuerung Anfang der 90er Jahre ist hingegen aus
Deutschland belegt und insofern auch von der Regierung
anerkannt, als daß man mit einer einmaligen Abgeltungsabgabe
um dessen Rückkehr buhlen wollte.

Eben. Aus Deutschland. Weil damals die Vermögenssteuer extra
so geschnitten wurde, dass damit die Vermögenssteuer in
Deutschland diskreditiert wurde.

Nein, ich sprach von der Zinsabschlagsteuer.

Und die einzige Möglichkeit, die dir einfällt, um Steuerflucht zu vermeiden, ist praktisch jegliche Steuer, die Reiche und Vermögende belastet, aufzuheben? Und damit nur noch Arme und Unvermögende zu belasten, die weniger fliehen können?

Nö. Ich dachte nur, du würdest dich freuen, wenn ich mich
deinem Niveau anpassen würde. Ist dir das auch nicht recht?
Nein? Wenn du dieses Verhalten von mir unangemessen findest,
wäre es vielleicht angebracht, mal über dein eigenes Verhalten
hier im Forum nachzudenken.

Ich habe nie einen Link verschwiegen. Du hast es mir
unterstellt und ich habe Dir erklärt, daß ich den Link auf die
beiden Aufsätze vom Finanzministerium ungefähr 10 Minuten vor
dem Zeitpunkt gefunden habe, bevor ich den Artikel schrieb.
Für Deine unangebrachten Beleidigungen in diesem Zusammenhang
hast Du Dich übrigens noch nicht entschuldigt.

Natürlich nicht. Ich habe ja auch keinen Grund mich zu entschuldigen. Es war ja schließlich eine ziemliche Arbeit, dich wieder auf das Niveau eines halbwegs vernünftigen Diskussionsstil zurückzuholen. Anscheinend scheint es mir aber langsam gelungen zu sein. Nur bezog sich das ja nicht auf verschwiegene Links sondern auf das Vorführen eines anderen in der Diskussion („Ich weiss es. Du auch?“). Das habe ich jetzt mit dir auch gemacht und gleich passt es dir nicht.

Wohnort, Welteinkommen oder auch: Warum wohnen viele reiche
Deutsche in Monaco (angeblich)? Warum keine US-Amerikaner?

Keine? Interessant. Aber Du hast recht, die meisten
ausgereisten Amerikaner haben ihren Wohnsitz auf den Caymans,
den Bahamas und den vielen netten Inselstaaten der kleinen
Antillen.

Ok, keine war übertrieben. Nur sind die Auswirkungen andere.
Ich gebe dir noch einen Tipp: Es gibt ein Abkommen zwischen USA und Monaco über die Behandlung der Besteuerung von US-Bürgern, die in Monaco leben. Ein ähnliches Abkommen zwischen Deutschland und Monaco existiert nicht. Was ist der Inhalt dieses Abkommens?

Ciao

Ralf

Wie schaffe ich Geld ins Ausland?
Hallo Frank,

Wenn du es genau betrachtest, ist Steuerflucht ziemlicher
Schwachsinn. Gibt genügend legale Mechanismen (Stiftung,
Dublin-Manchaster). Milliarden kannst auf Man nicht ausgeben,
legal kriegste sonst nicht wieder in ein investitionsgebiet -
wäre Geldentwertung.

och, das ist ganz einfach. Beispiel: Mensch M. hat ein Guthaben von 10 Mio. Euro in der Schweiz. Zurückholen geht nicht, sonst haut ihm die Steuerfahndung eins auffe Finger. Also nimmt er einen Kredit über 20 Mio. bei der Bank auf wo das Geld liegt und hinterlegt die genannten 10 Mio. als Sicherheit. Das honoriert die Bank und verlangt für die besicherten 10 Mio. keine Zinsen oder nur 0,1% oder so. Der Kreditbetrag von 20 Mio. fließt nach Deutschland und wird dort investiert.

Der Clou an der Sache: Wird der Kredit über den Betrieb aufgenommen (z.B. Einzelfirma, oHG oder KG), können aber Zinsen auf 20 Mio. glaubhaft in Anrechnung gebracht werden und mindern so die Steuerlast.

Gleich doppelt gespart: Keine Steuern auf die Zinserträge und Minderung der Steuerlast durch die vermeintlichen Zinsaufwendungen.

Tja, so tolle Sachen lernt man in einer Bank und man möchte vielfach nur ganz laut „lalalalalala“ ins Telephon brüllen.

Gruß
Christian

Finale

Man muss dich anscheinend provozieren bei diesem Thema, damit
von dir auch mal etwas intelligentes kommt. Ist zwar schade,
aber leider unvermeidlich.

Aufgrund dieser Bemerkung bist Du für alle Zeiten als Diskussionspartner für mich erledigt.

Ciao
Christian

Man muss dich anscheinend provozieren bei diesem Thema, damit
von dir auch mal etwas intelligentes kommt. Ist zwar schade,
aber leider unvermeidlich.

Aufgrund dieser Bemerkung bist Du für alle Zeiten als
Diskussionspartner für mich erledigt.

*g* Das trifft mich jetzt aber schwer…

Du begreifst also wirklich nichts. Wir hatten hier eine lange Diskussion zur Vermögenssteuer und du hast dich immer wieder geweigert, etwas intelligentes zum Thema beizutragen. Ausser dümmliches blabla kam ja nichts von dir.

Dein letztes Posting hatte endlich Inhalt, über den man diskutieren konnte. Ohne Provokation wärst du ja bei deinem dümmlichen blabla geblieben.

Insofern: hättest du gleich intelligent reagiert, hättest du dich hier nicht blamieren müssen.

Du tust mir nur noch Leid. Als MOD bist du untragbar geworden.

Ciao

Ralf