Hallo,
wo lässt man am besten den TÜV machen? Direkt beim TÜV, bei einer fachwerkstatt (z.B. ATU) oder beim Fachhändler (z.B. BMW)? Tut sich da preislich viel? Gibt es sonst etwas zu bedenken?
Oliver
Hallo,
wo lässt man am besten den TÜV machen? Direkt beim TÜV, bei einer fachwerkstatt (z.B. ATU) oder beim Fachhändler (z.B. BMW)? Tut sich da preislich viel? Gibt es sonst etwas zu bedenken?
Oliver
Hallo,
…einer fachwerkstatt (z.B. ATU)
Ja, was von beiden denn nun?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass manche Werkstätten, um Kunden anzulocken, ein sehr günstiges Angebot für HU+AU machen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass beides fällig ist. So habe ich letztens zusammen 75 Euro bezahlt.
Einfach mal bei den Kleinanzeigen nachsehen, ob damit jemand Werbung macht.
Viel Erfolg dabei
Guido
Hallo Oliver
Es hat alles sein für- und wider. Wenn Du davon ausgehst, daß Dein Auto so wie es ist nicht durch den TÜV kommt, dann kannst Du zum TÜV fahren, es untersuchen lassen und Dir den Mängelbericht geben lassen. Damit kannst Du dann gezielt reparieren (lassen) was der TÜV bemängelt. Bei der Nachuntersuchung darf nur das geprüft werden, was auf dem Mängelbericht steht.
Vorteil:
-Du reparierst nur, was der TÜV bemängelt hat,
-Bei der Nachuntersuchung kommst Du sicher durch.
Nachteil:
Nachprüfungsgebühren
Ist Dein Auto in einem guten Zustand, dann kannst Du zu einer Werkstatt fahren und den TÜV dort machen lassen.
Vorteil:
Der Wagen wird durchgesehen und TÜV-fertig gemacht, Kleinigkeiten werden gleich beseitigt. Damit kommt Dein Schmuckstück mit hoher Wahrscheinlichkeit beim ersten Mal durch.
Nachteil:
Es kann teuer werden wenn es die Wst. „zu gut“ meint. Daher immer Kostenlimit vereinbaren.
Ob du in eine freie- oder in eine Markenwerkstatt fährst, ist Geschmacksache.
Freie sind häufig billiger denn sie können einen billigeren Stundensatz und Ersatzteile vom Zubehörmarkt bieten,
Markenwerkstätten haben Spezialwerkzeuge und –wissen.
Die Zeitvorgaben für die einzelnen Arbeiten werden immer vom Hersteller vorgegeben und sind immer gleich.
Zusammenfassung:
Gutes Auto zur Werkstatt und das „Sorglos-Paket“ buchen.
Altes Auto beim TÜV untersuchen lassen und nach Bedarf reparieren.
Viel Erfolg
CHR.
Moin,
-Du reparierst nur, was der TÜV bemängelt hat,
-Bei der Nachuntersuchung kommst Du sicher durch.
In der Regel stimmt das, wobei ich es auch schon öfters hatte dass der Prüfer nebenbei dann doch noch eine Kleinigkeit entdeckte. Meist ist der nachprüfende Prüfer ein anderer als der, der die Erstprüfung machte.
Kurz: Im allgemeinen stimmt Deine Aussage, aber eine Garantie für eine bestandene Nachprüfung ist es leider nicht.
Gruss Jakob
Hi Jakob
Ich will mich nicht steiten, bin kein Rechtsgelehrter aber ich glaube, der Nachprüfer DARF das Auto nicht durchfallen lassen nur weil der Erstprüfer etwas übersehen hat. Natürlich kann er Dir seine Beobachtungen ins Protokoll schreiben.
CHR.
Moin,
wer will sich denn streiten 
Aber wenn der Nachprüfer einen erheblichen Mangel feststellt, den der Erstprüfer übersah, dann darf er selbstverständlich die Plakette verweigern.
Genauso kann beispielsweise auch ein Auto mit frischer TÜV-Plakette von der Polizei aus dem Verkehr gezogen werden, sofern sich ein Mangel darstellt der verkehrsgefährdend ist.
Der Hintergrund:
Eine TÜV-Untersuchung garantiert nach der üblichen Rechtsprechung keine Mängelfreiheit. Die erteilte Plakette besagt lediglich, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Prüfung verkehrssicher war.
Nun können aber verschiedene Mängel z.B. in der Zeit zwischen Erst- und Nachprüfung auftreten.
Da wären zum Beispiel eine gerissene Gelenkwellenmanschette, Ölverlust, ausgefallene Beleuchtung (dem Prüfer fällt beim Einfahren in die Halle auf das zwischen Erst- und Nachprüfung das Bremslicht ausgefallen ist etc.), eine zwischenzeitlich gebrochene Feder, ein zwischenzeitlich entstandenes Loch im Auspuff, ein zwischenzeitlich entstandener Steinschlag in der Windschutzscheibe usw., usw.
Leider alles schon erlebt.
Gruss Jakob
seitdem ich meine tochter zum tüv fahren lasse,klappts sofort mit der plakette,auch bei unserem 320 touring aus 95.
seitdem ich meine tochter zum tüv fahren lasse,klappts sofort
mit der plakette,auch bei unserem 320 touring aus 95.
Photos?
(von der Tochter, nciht vom BMW…)
M.
Hi!
Komische Einstellung, die hier geäußert wurde bzgl. „…Prüfer darf nicht durchfallen lassen…“. Der Prüfer, egal ob erster oder Nachprüfungstermin, darf und muss m.W. ein verkehrsunsicheres Auto durchfallen lassen.
Weshalb sollte man ein nicht verkehrssicheres Auto auch durch den TÜV mogeln? Es geht hier um die Sicherheit im Straßenverkehr auch für andere und Mitfahrer.
Die TÜV-Prüfer finden ja oft genug auch eklatante Mängel nicht, daher sollte diese Prüfung vom Auto wenigstens bestanden werden, egal wo.
Bzgl. des Preises: auf Sonderaktionen lokaler Werkstätten achten. Bei ATU soll dem Kunden öfter mal etwas nicht unbedingt notwendiges an Leistungen angedreht werden, generell sind die Preise dort aber o.k.
Gruß,
M.