Guten Tag
Ich habe ungefähr 15000€ die ich über eine Zeit von 4 bis 5 Jahren anlegen möchte.
Habe das Geld momentan auf einem Sparbuch der Sparkasse.
Nun frage ich mich, ob ich das Geld nicht besser anlegen könnte.
Bei der Sparkasse haben sie mir angeboten ein Viertel des Geldes in Fonds zu investieren, damit seien Renditen bis 8% möglich.
Nun frage ich mich, ob ich das machen soll.
Mein Mathelehrer hat damals mal gesagt, man solle sein Geld nicht aus der Hand geben, aber genau das tut man doch bei Fonds.
Weiß jemand eine bessere Möglichkeit wo ich investieren könnte?
Wären Rentenfonds nicht eine relativ sichere Alternative?
Wieviel bringen solche Rentenfonds?
Kennt jemand vielleicht gute Bücher oder Internetseiten mit denen ich mich in das Gebiet Aktien, Fonds und Geldanlagen einarbeiten kann?
Wäre für Antworten sehr dankbar!
Gruß
HansPeter
Moin,
also schlechter als auf deinem Sparbuch kannst du das Geld wirklich nicht anlegen. Grundsätzlich ist die Anlage in Fonds für deine Zwecke zu empfehlen. Allerdings schreibst du, dass der Anlagezeitraum 4-5 Jahre sein soll. Aktienfonds würde ich nur vorschlagen, wenn der Zeitraum größer als 7 Jahre ist. Für deinen Zweck würde also eher Renten-, Immobilien- oder Garantiefonds in Betracht kommen.
Besonders gut finde ich auch die Aussage deines Lehrers
. Was macht er denn mit seinem Geld?!
Gruß
Hallo HansPeter,
wenn Du schon so übervorsichtig bist, dann leg das Geld wenigstens auf ein Tagesgeldkonto, damit Du wenigstens die Inflationsrate ausgleichst. Solche Konten werden im Internet auch kostenlos angeboten. Mehr als auf dem Sparbuch erhältst Du allemal.
Und in der Zwischenzeit holst Du Dir aus der Bibliothek paar einschlägige Bücher und liest sie Dir ganz in Ruhe durch. In Fonds jedenfalls würde ich auch nicht investieren, schon gar nicht in Immobilienfonds.
Viele Grüße
Jana
In Fonds jedenfalls würde ich auch nicht investieren, schon gar
nicht in Immobilienfonds.
Na da bin ich ja mal sehr gespannt was gegen Immobilienfonds spricht?
hallo dete,
relative intransparenz, skandale der letzten zeit in deutschland, in einigen ländern immobilienblasen.
strubbel
I:open_mouth:)
nö
hallo dete,
womit begründest du die unbedingte eignung von fonds?
was ist mit zertifikaten, was mit ETFs?
strubbel
$:open_mouth:)
hallo hans-peter,
dein geld hast du längst der sparkasse gegeben, es ist also nicht in deiner hand.
zur zeit sind rentenmärkte alles andere als risikolos.
25% wären 3.750 €. um das risiko zu streuen, müsstets du diese summe auf, sagen wir mal, 4 fonds aufteilen. das wären dann ca. 937 €, falls ich rechnen kann. bisschen wenig.
denn von den 937 € gehen noch jeden menge gebühren ins geld, selbst bei kauf ohne aufgabeaufschlag.
bei solcher risikoscheue plädierte ich in deinem falle zur festgeldanlage auf 12 monate für 50%.
die andere hälfte evtl. anleihen der deutschen bundesländer im nicht allzu langen laufzeitbereich.
aber sicher fällt dem christian noch was schlaues ein.
strubbel
€:open_mouth:)
relative intransparenz, skandale der letzten zeit in
deutschland, in einigen ländern immobilienblasen.
Ich habe den Eindruck, dass du entweder einfach einmal geschlossene und offene Immobilienfonds in einen Top schmeißt, oder der Meinung bist ein Produkt ist per se schlecht oder gut!! Es gab schon eine Menge von Aktien und sogar Aktienfonds die zu Totalverlusten geführt haben. Trotzdem würde niemand, der sich mit der Materie auskennt, behaupten grundsätzlich sind Aktienfonds schlecht. Bei Immobilienfonds gilt das gleiche.
Guten Tag
Ich habe ungefähr 15000€ die ich über eine Zeit von 4 bis 5
Jahren anlegen möchte.
Habe das Geld momentan auf einem Sparbuch der Sparkasse.
Nun frage ich mich, ob ich das Geld nicht besser anlegen
könnte.
Das sicherlich.
Bei der Sparkasse haben sie mir angeboten ein Viertel des
Geldes in Fonds zu investieren, damit seien Renditen bis 8%
möglich.
Nun frage ich mich, ob ich das machen soll.
Wäre für Antworten sehr dankbar!
Ich würde, wenn du risikoavers bist und keine Marktkenntnis besitzt, 50% in einen Fonds (Z.B. mit Rentenfonds, dt. Aktienfonds,…) mit einer angegebenen Rendite von 4% investieren und 50% auf ein Tagesgeldkonto oder gar Bundesschatzbriefe auf 7 Jahre.
Nebenbei erwähnt bin ich kein Anlageberater, es ist ein reiner Tipp von mir.
hallo dete,
pauschalisieren tust du, indem du deine sicht auf die dinge für allgemeingültig erklärst.
denn du hast gesagt, daß es grundsätzlich eine zu empfehlende anlagemöglichkeit ist.
aber nicht für dermaßen risikoaverse anleger und nicht als alleiniges investment.
solche allgemeinen aussagen sind zur thematik geldanlage nicht optimal. nichtmal die halbprofis in diesem brett, welche doch zum teil haarsträubende tips abgeben, geben sowas von sich.
sowohl offene als auch geschlossenen immofonds sind nicht ein ausbund an transparenz.
wenn, dann bitte differenziert und begründet, nachvollziehbar für den fragenden.
strubbel
W:open_mouth:)
Bundesschatzbriefe auf 7 Jahre.
hallo jck,
wie wirkt sich das auf den anleger aus, wenn die ezb in der zwischenzeit die leitzinsen erhöht?
strubbel
Z:open_mouth:)
In Fonds jedenfalls würde ich auch nicht investieren, schon gar
nicht in Immobilienfonds.
Na da bin ich ja mal sehr gespannt was gegen Immobilienfonds
spricht?
Ich ziele ab auf die geschlossenen Immobilienfonds. Als Nicht-Profi ein heißes Eisen. Aber das weißte sicher. Oder?
J
Bundesschatzbriefe auf 7 Jahre.
hallo jck,
wie wirkt sich das auf den anleger aus, wenn die ezb in der
zwischenzeit die leitzinsen erhöht?
Ernstgemeinte Frage?
Ein Zinsanstieg wirkt sich auf den Anleger bei Bundesschatzbriefen nicht aus.
Da man jedoch (mit Verlust) vorzeitig wieder verkaufen kann, muss man es bei gravierenden Änderungen eben abwägen.
Es ist schon sehr interessant, dass du davon ausgehst, dass ich geschlosse Immobilienfonds angesprochen habe. Hättest du mich gefragt, dann hätte ich dieses verneinen können. Ich teile deine Meinung, dass geschlossene Immobilienfonds (allgemein geschlossene Fonds) ein sehr schwieriges Investment darstellen.
Deine Profilierungssucht ist schon recht amüsant und wird deshalb von mir auch nicht weiter beleuchtet.
Wenn du die Frage am Anfang richtig gelesen hättest, dann hättest du mitbekommen, dass das Thema Risikobereitschaft noch nicht angesprochen wurde. Nur aus der Tatsache, dass jemand bis jetzt sein Geld schnell auf das Sparbuch gelegt hat, seine Risikoaversion abzuleiten, wenn er im gleichen Moment Rentenfonds erwähnt, ist abenteuerlich.
Wenn du danach meine Antwort langsam gelesen hättest, dann wäre dir eventuell aufgefallen, dass ich mehrere Produkte erwähnt habe, zu einer möglichen Aufteilung aber noch gar nicht Stellung genommen habe. Solltest du davon ausgehen, bei der beschriebenen Summe, würde ich keine Aufteilung in verschiedene Produkte vorschlagen, spricht das für dich.
Würdest du einigermaßen Übersicht über den Fondsmarkt besitzen, wäre dir eventuell aufgefallen, dass es durchaus Immobilienfonds gibt, die sehr offen agieren. Desweiteren ist die Volatilität für Menschen mit höherer Risikoaversion nicht zu vernachlässigen. Die Volatilität liegt bei guten Immobilienfonds unter einem Prozent, wohingegen sie bei Rentenfonds zwei Prozent und mehr ausmacht. Aber das wusstest du ja sicherlich schon und hast diesen Punkt für nebensächlich erklärt.
Demnächst bitte weniger Unterstellungen und in Punkten die dir nicht klar genug erscheinen, lieber einmal nachfragen als gleich Behauptungen aufstellen.
Gruß
dete
Ernstgemeinte Antwort???
Wieso verkauft man mit Verlust?
Ein Kursänderungsrisiko aufgrund von gestiegenen
Marktrenditen besteht bei BSB eben nicht!
Da die BSB jederzeit nach dem ersten Laufzeitjahr
zu 100% zzg. aufgelaufener Zinsen an den Bund zurück-
gegeben werden können (5.000 Euro pro 30 Zinstagen versteht sich).
Das einzige Problem könnte sein, dass ich, wenn ich wieder in BSB
investieren will mit dem Zinssatz für das erste Laufzeitjahr beginne.
Thilo
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Bundesschatzbriefe auf 7 Jahre.
hallo jck,
wie wirkt sich das auf den anleger aus, wenn die ezb in der
zwischenzeit die leitzinsen erhöht?
Ernstgemeinte Frage?
Da man jedoch (mit Verlust) vorzeitig wieder verkaufen kann,
muss man es bei gravierenden Änderungen eben abwägen.
Erste Aussage von mir:
Ein Zinsanstieg wirkt sich auf den Anleger bei
Bundesschatzbriefen nicht aus.
Und ich gebe zu, dass war von mir falsch ausgedrückt. Ich wollte nur sagen: Dass der Anleger berücksichtigen muss, dass bei vorzeitigem Verkauf auch die Rendite geringer ausfällt, als beim Halten des Papiers bis zum Verfall.
Hallo,
warum fühlst Du Dich denn gleich angegriffen *grübel*?
Im Übrigen halte ich auch alle anderen einschlägigen Fonds für einen blutigen Laien, der vor allem sein Kapital hübsch ohne Risiko vermehren will, für zu unsicher als Anlagetipp.
Viele Grüße
Jana
Im Übrigen halte ich auch alle anderen einschlägigen Fonds für
einen blutigen Laien, der vor allem sein Kapital hübsch ohne
Risiko vermehren will, für zu unsicher als Anlagetipp.
Wenn du die zugrundeliegende Frage richtig ließt, dann stellst du fest, dass der Punkt der Risikoaversion noch gar nicht angesprochen wurde. Es handelt sich um jemanden, der Geld auf seinem Sparbuch liegen hat und sich jetzt nach Alternativen umschaut. Du solltest aus dem Punkt, dass das Geld zurzeit auf dem Sparbuch verwahrt wurde, noch keine Risikoaversion folgern. Schließlich zielte seine Frage auch in Richtung Fonds ab. Die Risikobereitschaft kann dann konkret im Zusammenhang mit den Produkten ausgiebig beleuchtet werden.
Deine Pauschalierung bezüglich sämtlicher Fondsarten kann auch einfach nicht unkommentiert bleiben. Einen Geldmarktfonds z.B. als risikohaft zu bezeichnen ist schon abenteurlich. Das Gleiche für guten Garantiefonds. Einen Garantiefonds, welcher die Einlage garantiert ist kaum als besonders spekulativ zu bezeichnen. Was nicht heißen soll, dass ich ein kompletter Befürworter von Garantiefonds bin.
Schöne Grüße
Hallo,
es tut mir leid, wenn ich Dich so aufbringe und kann es mir auch nicht wirklich erklären.
Wenn ich „einschlägige Fonds“ im direkten Kontext zu „geschlossener Immobilienfonds“ nenne, dann meine ich auch NUR Immobilienfonds.
Aber wir kommen hier vom Hundertsten ins Tausendste. Ich scheine nicht verstanden werden zu wollen. Und was ich wo herausgelesen habe, auch wenn es noch so intuitiv geschehen sein mag, ist doch aber durchaus berechtigt, oder? Ein Laie, und daran scheint kein Zweifel zu bestehen, hat man ganz sicher genauso wenig Interesse daran, Geld zu verlieren wie als Profi. Aber als Laie sollte man dennoch vorsichtiger sein. Nur eine Theorie. Bitte jetzt keine neuerlichen Hebel ansetzen *seuf*.
Ich wünsche Dir eine stressfreie Woche,
Jana