neulich hieß es in der Faz, die BR Deutschland verfüge über
Goldreserven im Umfang von 3500 Tonnen (und wolle sie etwas
verringern).
Meine Frage ist nun, wo sich diese Goldbarren befinden, und ob
die Öffentlichkeit die Möglichkeit hat, auf Lagerschwund zu
kontrollieren.
„die Goldbarren, die die Bundesbank nur zum kleineren Teil in eigenen Tresoren hierzulande und größtenteils in Tresoren an den großen Goldhandelsplätzen London und New York aufbewahrt“
(Quelle: http://www.zeit.de/2001/41/Wirtschaft/200141_goldres… )
Ich denke, ein „Lagerschwund“ ist in diesem Rahmen völlig ausgeschlossen. Gemeint ist wohl der Verkauf einiger Reserven, und das funktioniert ja alles „virtuell“, also auf dem Papier.
vielleicht hilft´s ja: Ich habe vor zwei Monaten mal die Frage nach der Verwendung des Geldes hier ins Brett gestellt. Leider entwickelte sich der Thread nicht, wie erhofft, zum kollektiven Brainstorming, stattdessen ging es nur um die Existenz oder Nichtexistenz dieser Reserven.
24 Meter tief unter der Erde von New York
Der großteil der deutschen Goldreserven befindet sich in den Tresoren der Federal Reserve Banc of New York, die 24 Meter teif unter dem Boden Manhattans lagern . Der Rest befindet sich in den anderen großen Finanzzentren der Welt. Im Gegensatz zu der landläufigen Meinung lagert in Fort Knox kein Deutsches Gold.
Falsch !
In Fort Knox lagern keine deutschen Goldreserven, auch wenn das viele Deutsche glauben. Wie bereits obig von mir beschrieben lagern die Reserven zum größten Teil bei der Federal Reserve Banc of New York
In Fort Knox lagern keine deutschen Goldreserven, auch wenn
das viele Deutsche glauben. Wie bereits obig von mir
beschrieben lagern die Reserven zum größten Teil bei der
Federal Reserve Banc of New York
Wenn auch eigentlich nicht wichtig, finde ich das Thema interessant. Hast Du dazu einen Link oder sonstigen Beleg?
Wenn auch eigentlich nicht wichtig, finde ich das Thema
interessant. Hast Du dazu einen Link oder sonstigen Beleg?
Ja.
Süddeutsche Zeitung vom 5.3.:
„Irgendwo unter den Straßen von Manhattan wird er liegen, der sagenhafte Goldschatz der Deutschen Bundesbank, 24 Meter tief unter der Erde. Genaues ist nicht bekannt, die Nationalbanker in Frankfurt sind zurückhaltend mit Informationen. Insgesamt 3456,59 Tonnen sind es, im Wert von rund 32 Milliarden Euro. Der Großteil lagert bei Alan Greenspans Federal Reserve Bank in New York, kleinere Mengen bei anderen ausländischen Notenbanken. Fort Knox, seit James Bonds und Gert Fröbes Zeiten der Goldbunker schlechthin, hat kein deutsches Gold eingelagert; ein verbreiteter Irrtum.“
dieser Hinweis über die Depots deutschen Goldes als Währungsreserve ist mir persönlich völlig neu. Welche Quellen gibt es, die Deine Darstellung beweisen lassen ? Ich bin und war bis heute der Auffassung, dass deutsches Gold bei der Bundesbank und bei Zentralbanken lagert. Und - meine Profs können ja nicht im Studium so doof gewesen sein, dass sie uns erklärt haben, dass die Goldreserven bei der Deutschen Bundesbank lagern. Und der Grund, dass u.a. das Gold im Land gelagert wird, damit im Ernstfall stets die Reserven ohne Einfluss Dritter verwendet werden können schien mir bislang auch einleuchtend.
Bitte um Quellenangabe.
Dank Günter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
dieser Hinweis über die Depots deutschen Goldes als
Währungsreserve ist mir persönlich völlig neu. Welche Quellen
gibt es, die Deine Darstellung beweisen lassen ? Ich bin und
war bis heute der Auffassung, dass deutsches Gold bei der
Bundesbank und bei Zentralbanken lagert. Und - meine Profs
können ja nicht im Studium so doof gewesen sein, dass sie uns
erklärt haben, dass die Goldreserven bei der Deutschen
Bundesbank lagern. Und der Grund, dass u.a. das Gold im Land
gelagert wird, damit im Ernstfall stets die Reserven ohne
Einfluss Dritter verwendet werden können schien mir bislang
auch einleuchtend.
Dass das deutsche Gold für den Reservefall im eigenen Land gelagert wird, ist ja mit Einführung des Euro sowieso obsolet geworden. Die Europäische Zentralbank besitzt eigene Goldreserven, die sie im Fall der Fälle auch einsetzen kann.
Die Quellenangabe für die Angaben aus meinem ersten Posting ist ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 5.3., den du hier findest:
ohh scheisse ! da lag ich aber daneben …
… aber auf jeden fall, es ist in amiland und weit weg.
das ist doch auch schon mal was. oder ?
) friedrich
Süddeutsche Zeitung vom 5.3.:
„Irgendwo unter den Straßen von Manhattan wird er liegen, der
sagenhafte Goldschatz der Deutschen Bundesbank, 24 Meter tief
unter der Erde. Genaues ist nicht bekannt, die Nationalbanker
in Frankfurt sind zurückhaltend mit Informationen. Insgesamt
3456,59 Tonnen sind es, im Wert von rund 32 Milliarden Euro.
Der Großteil lagert bei Alan Greenspans Federal Reserve Bank
in New York, kleinere Mengen bei anderen ausländischen
Notenbanken. Fort Knox, seit James Bonds und Gert Fröbes
Zeiten der Goldbunker schlechthin, hat kein deutsches Gold
eingelagert; ein verbreiteter Irrtum.“