Wo ist das Geld?

Hi,
wo ist eigentlich das Geld, wenn es unterwegs ist? Ich warte auf eine größere Summe, die am 15.1. überwiesen wurde. Sie ist bis jetzt noch nicht auf meinem Konto. Habe eben meine Bank angerufen. Die sagte, sobald das Geld auf deren Sammelkonto sei, würde es meinem Konto gutgeschrieben. Meine konkrete Frage, ob das Geld vll. noch irgendwo „zwischengeparkt“ wird, verneinte sie. Sie sagte auch noch, dass die Überweisung bis zu 3 Werktage dauern kann. Ich frage mich allerdings, wo ist denn das Geld in der Zwischenzeit, wenn es bei Bank A am 15.1. rausgeht und bei Bank B erst am 18.1. ankommt??? Es kann ja nicht nirgendwo sein.

Gruß
Nelly (leicht angesäuert auf Geld wartend, da Summe am 15.1. fällig war.)

Hallo,

ich gehe mal stark davon aus, dass deine Hausbank eine Sparkasse ist. Habe schon von mehreren Personen gehört, die Kunden bei einer Sparkasse sind und auf Geld warten.

Das das Geld in Form von Datensätzen transferiert wird, sollte eine Überweisung innerhalb von Deutschland in der Regel nicht länger als 2 Arbeitstage dauern. Die Überweisungen gehen in der Regel über die LZB und werden dann an die jeweiligen Banken weitergeleitet.

Bei der Sparkasse gehe ich davon aus, dass die das Geld für mind. einen Tag behalten um damit Zinseinnahmen zu generieren. Man brauch sich ja bloß mal überlegen wie hoch das Überweisungsvolumen pro Tag ist.(Meine Meinung !)

Es wird dir nichts anderes übrig bleiben, als auf den Geldeingang zu warten.

Sorry,

Alex R.

wo ist eigentlich das Geld, wenn es unterwegs ist? Ich warte
auf eine größere Summe, die am 15.1. überwiesen wurde. Sie ist
bis jetzt noch nicht auf meinem Konto. Habe eben meine Bank
angerufen. Die sagte, sobald das Geld auf deren Sammelkonto
sei, würde es meinem Konto gutgeschrieben. Meine konkrete
Frage, ob das Geld vll. noch irgendwo „zwischengeparkt“ wird,
verneinte sie. Sie sagte auch noch, dass die Überweisung bis
zu 3 Werktage dauern kann. Ich frage mich allerdings, wo ist
denn das Geld in der Zwischenzeit, wenn es bei Bank A am 15.1.
rausgeht und bei Bank B erst am 18.1. ankommt??? Es kann ja
nicht nirgendwo sein.

Gruß
Nelly (leicht angesäuert auf Geld wartend, da Summe am 15.1.
fällig war.)

5 € in die Blödsinn-Kasse
Hallo Alex,

leider ist Deine Antwort kompletter Blödsinn.

Banken sind untereinander nicht direkt vernetzt, sondern über sogenannte Gironeze miteinander verbunden.

Anders wäre eine schlanker (und damit für den Kunden billiger) Überweisungsverkehr nicht möglich (nur mal zur Überlegung: wieviele Kontoverbindungen gäbe es wohl, wenn an die 300 voneinander unabhängige Sparkassen, um die 200 von einander unabhängige Volksbanken, die Postbank, die Großbanken und alle sonst in Deutschland ansässigen Banken aus dem Ausland untereinander Kontoverbindung hätten? Wenn jetzt eine neue Bank auf den Markt käme, müsste diese dann erstmal bei allen anderen Kreditinstitute Konten eröffnen und diese bei der neuen Bank…Blödsinn hoch vier)

Die Banken haben vilmehr je nach Gattung eigene Gironetze (Die Genossenschaftlichen Banken, die Sparkassen, die Grossbanken, die Postbank, die Bundesbank), diese wiederum haben Schnittstellen zueinander.

s. http://www.bankkaufmann.com/c-234-Gironetze.html

Wenn also jetzt Else, die ein Konto bei der Voba Irgendwo Geld an Erhard, der sein Konto bei der Sparkasse Sonstwo hat, überweist, geht das Geld von der Volksbank Irgendwo erst in das Gironetz der Genossenschaftsbanken, dann in das Gironetz der Sparkassen und dann an die Sparkasse Sonstwo.

Insoweit ist eine Überweisung von Banken innerhalb des gleichen Gironetzes immer schneller als netzüberschreitende Buchungen.
Voba auf Voba, Sparkasse auf Sparkasse, Dresdner auf Dresdner funktionieren normalerweise von einem Geschäftstag auf den nächsten.

Hierbei sind gerade die Volksbanken und Sparkassen erfahrungsgemäß auf der Seite der Schnelleren.

Es ist auch weitgehend egal, wo der Empfnger seinen Wohnsitz hat, eine Überweisung einer bayerischen Sparkasse auf ein schleswig-holsteinisches Sparkassenkonto ist beispielsweise immer schneller, als eine Überweisung der Postbank Mainz auf die Deutsche Bank Mainz, auch wenn beide direkt nebeneinander eine Filiale hätten.

Jeder Schritt dauert nämlich bis zu einem Geschäftstag, weil Überweisungen nicht Stück für Stück verbucht werden (wäre zu teuer), sondern en bloc verarbeitet werden, und dann Gesamtsummen hin und her gebucht werden.

Jetzt kommt immer die Frage: dürfen die das?

Die Antwort (sie lautet ja) findet sich im BGB, genauer im § 676.(s. auszugsweise weiter unten)

Natürlich wäre es technisch schneller möglich - dafür müssten aber alle Kreditinstitute in Deutschland eine neue Norm definieren (die auch im Hinblick auf die europaweiten Überweisungen wasserdicht sein muss), diese entwickeln, neue Software und neue Hardware anschaffen - die Kosten (in Deutschland z. Zt. auf international lächerlich niedrigem Niveau) trägt der Kunde - das will aber natürlich keiner.

Was verdient die Bank (bzw. der Clearingnetzbetreiber) an dem Zinstag Gewinn?
Ziemlich genau nichts, die Kosten für eine Überweisung liegen wesentlich höher, als das, was der Kunde zu zahlen hat, am Zahlungsverkehr verdient keine Bank in Deutschland im Gegenteil, keine Abteilung einer Bank verursacht soviel Kosten wie dieser Bereich.

Abschliessend noch ein kleiner Anhang, denn ein Blick ins Gesetz erleichtert wie immer die Rechtsfindung enorm:

§ 676g
Gutschriftanspruch des Kunden
(1) Ist ein Überweisungsbetrag bei dem Kreditinstitut des Kunden eingegangen, so hat es diesen Betrag dem Kunden innerhalb der vereinbarten Frist, bei Fehlen einer Fristvereinbarung innerhalb eines Bankgeschäftstags nach dem Tag, an dem der Betrag dem Kreditinstitut gutgeschrieben wurde, gutzuschreiben, es sei denn, es hat vor dem Eingang des Überweisungsbetrags eine Mitteilung nach § 676d Abs. 2 Satz 1 erhalten. Wird der überwiesene Betrag nicht fristgemäß dem Konto des Kunden gutgeschrieben, so hat das Kreditinstitut dem Kunden den Überweisungsbetrag für die Dauer der Verspätung zu verzinsen, es sei denn, dass der Überweisende oder der Kunde die Verspätung zu vertreten hat. § 676b Abs. 1 Satz 2 ist anzuwenden. Die Gutschrift ist, auch wenn sie nachträglich erfolgt, so vorzunehmen, dass die Wertstellung des eingegangenen Betrags auf dem Konto des Kunden, soweit mit Unternehmern nichts anderes vereinbart ist, unter dem Datum des Tages erfolgt, an dem der Betrag dem Kreditinstitut zur Verfügung gestellt worden ist.

Grüße

Uwe

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Holla Uwe,

Anders wäre eine schlanker (und damit für den Kunden billiger)
Überweisungsverkehr nicht möglich (nur mal zur Überlegung:
wieviele Kontoverbindungen gäbe es wohl, wenn an die 300
voneinander unabhängige Sparkassen, um die 200 von einander
unabhängige Volksbanken,

nur eine klitzekleine Korrektur: Es sind rd. 470 Sparkassen und über 1300 genossenschaftliche Banken. Ansonsten: Gut, daß ich mich gezügelt habe, Deine Antwort kommt mir - nach mehreren verworfenen Ansätzen - zuvor.

Gruß,
Christian

Es ist auch weitgehend egal, wo der Empfnger seinen Wohnsitz
hat, eine Überweisung einer bayerischen Sparkasse auf ein
schleswig-holsteinisches Sparkassenkonto ist beispielsweise
immer schneller, als eine Überweisung der Postbank Mainz auf
die Deutsche Bank Mainz, auch wenn beide direkt nebeneinander
eine Filiale hätten.

Wow, da kennt sich aber einer aus…
Wie ist nochmal die BLZ der Postbank Mainz ?? :rofl:

Naja,… mit Halbwissen glänzende Pseudo-Banker *loool* …da kenn ich ja mal einige von…

Empfehlung: Mach mal ein Postbank-Girokonto auf, und überweise von dort je 50 Euro an die „Deutsche Bank“, „Postbank“, und an die Dresdner Bank…
Huuuuch ??? das Geld war sofort da ??? wow !!!

Ich weiß zwar nicht, wo du mal bei der Sparkasse dran schnuppern durftest… guter rat: vergiss es schnell wieder !

Naja,… mit Halbwissen glänzende Pseudo-Banker *loool* …da
kenn ich ja mal einige von…

Empfehlung: Mach mal ein Postbank-Girokonto auf, und
überweise von dort je 50 Euro an die „Deutsche Bank“,
„Postbank“, und an die Dresdner Bank…
Huuuuch ??? das Geld war sofort da ??? wow !!!

Jeder macht sich so gut zum Narren, wie er kann.

C.

Rofl LOOOL, voll der Experte LOOOL, wow, ey?

hi exc,

danke für den hinweis, bin bei der anzahl der institute tatsächlich vollkommen verrutscht, danke.

uwe

Hi

Wow, da kennt sich aber einer aus…

stimmt.

Wie ist nochmal die BLZ der Postbank Mainz ?? :rofl:

…das findest du im Internet, darfst aber nicht direkt nach Mainz suchen, da Mainz nur eine Zweigstelle ist und keine eigene Bankleitzahl hat, aber das weisst Du ja bestimmt…

Naja,… mit Halbwissen glänzende Pseudo-Banker *loool* …da
kenn ich ja mal einige von…

Lustig, ich auch - die meisten arbeiten als „freie Finanzmakler“, was arbeitest du denn noch mal?

Kannst Du das mit dem Halbwissen mal erläutern?

Erklär uns doch mal deine bank(sic!)fachliche Ausbildung genauer, und ich meine nicht die lustigen Vermittlerbefähigungsnachweise diverser Versicherungen und Fondsgesellschaften - muss dir nicht peinlich sein.

Wenn wir uns dann auf Augenhöhe unterhalten können, würde es mich freuen.

Empfehlung: Mach mal ein Postbank-Girokonto auf, und
überweise von dort je 50 Euro an die „Deutsche Bank“,
„Postbank“, und an die Dresdner Bank…
Huuuuch ??? das Geld war sofort da ??? wow !!!

Was du nicht sagst, erklär uns das allen doch mal genauer - wie läuft denn der Zahlungsverkehrsstrom da ab?

Ich weiß zwar nicht, wo du mal bei der Sparkasse dran
schnuppern durftest… guter rat: vergiss es schnell wieder !

Mist, Du meinst ich muss den Auszubildenden die ich in Bankfachklassen unterrichte, alles neu beibringen?

Ein Glück, dass Du mir das sagst, ich dachte schon, ich hätte in Ausbildung und Studium fachlich Richtiges gelernt - da muss ich mich wohl irren, aber danke für den lieb gemeinten Rat, für den ich mich natürlich gerne mit einigen Tipps revangieren:

  1. Wenn Du Dir ein wenig Fachwissen anlesen willst, ohne, dass Du in diesem Forum nicht viel Freu(n)de haben wirst, guckst Du hier:

http://www.zahlungsverkehrsfragen.de/frameset.html , gerne auch hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Bargeldloser_Zahlungsve… , oder auch
auf http://www.bankkaufmann.com .

  1. Ich kann dir auch nur den Grill - Perczynski ans Herz legen, ein Fachbuch, mit dem Du sicher keine Schwierigkeiten haben wirst.

  2. Wenn ich als Verantwortlicher im Sinne des Presserechtes für eine Website tätig wäre, würde ich auch auf deren Inhalt achten. Schreibfehler im Vertriebsbereich sind mehr als tödlich.

Zitat: „entweder per Emai, oder bei einem persönlichen Gespräch bei Ihnen zuhause“…

  1. Und nur zu guter Letzt, lass mich noch Dieter Nuhr zitieren: „Das ist so schrecklich, dass heute jeder Idiot zu allem eine Meinung hat. Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.“ - Nuhr nach vorn, 1998, „Fresse halten“

Viele Grüße und viel Spaß beim Lernen

Uwe

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…das findest du im Internet, darfst aber nicht direkt nach
Mainz suchen, da Mainz nur eine Zweigstelle ist und keine
eigene Bankleitzahl hat, aber das weisst Du ja bestimmt…

Aha, also hat die Postbank Zweigstellen… Ist mir zwar seit 2001 nie aufgefallen, da ich immer nur in „Deutsche Post AG“ - Filialen arbeiten durfte, aber gut, dass man mir das mal von seiten der Sparkasse mitteilt…

Lustig, ich auch - die meisten arbeiten als „freie
Finanzmakler“, was arbeitest du denn noch mal?

Ich bin Finanzmakler, stehe also auf der Seite meiner Kundschaft, und muss denen deshalb keine DEKA-Fonds andrehen… Das lässt mich übrigens nachts viel ruhiger schlafen…

Kannst Du das mit dem Halbwissen mal erläutern?

Wolltest du behaupten, dich mit dem Geschäftsfeld „Transaction Banking“ bei der Postbank auszukennen ?

Erklär uns doch mal deine bank(sic!)fachliche Ausbildung
genauer, und ich meine nicht die lustigen
Vermittlerbefähigungsnachweise diverser Versicherungen und
Fondsgesellschaften - muss dir nicht peinlich sein.

Ich weiß zwar nicht, was eine „bank(sic!)fachliche Ausbildung“ ist, aber wenn du unbedingt meinen beruflichen Werdegang wissen willst:

2001 Abschluss Bankkaufmann
2003 - 2006 Weiterbildung zum Bankfachwirt (IHK)
Daneben seit 2003 in der Kundenberatung im Filialvertrieb

Wenn wir uns dann auf Augenhöhe unterhalten können, würde es
mich freuen.

Kein Problem :smile:

Was du nicht sagst, erklär uns das allen doch mal genauer -
wie läuft denn der Zahlungsverkehrsstrom da ab?

Das die Postbank bereits den Zahlungsverkehr für die Deutsche, Dresdner und Hypovereinsbank abwickelt, weißt du ja bestimmt schon, gell !?
Was willst du noch wissen ? den Namen der SAP-Software ??

Mist, Du meinst ich muss den Auszubildenden die ich in
Bankfachklassen unterrichte, alles neu beibringen?
Ein Glück, dass Du mir das sagst, ich dachte schon, ich hätte
in Ausbildung und Studium fachlich Richtiges gelernt - da muss
ich mich wohl irren, aber danke für den lieb gemeinten Rat

Nein, meine ich nicht… du solltest deinen Azubis nur nichts erzählen, was nicht stimmt bzw. was es nicht gibt…

  1. Wenn Du Dir ein wenig Fachwissen anlesen willst,

danke, ich denke da hab ich genug von (entweder im Kopf oder in meinen Ordnern…)

  1. Wenn ich als Verantwortlicher im Sinne des Presserechtes
    für eine Website tätig wäre, würde ich auch auf deren Inhalt
    achten. Schreibfehler im Vertriebsbereich sind mehr als
    tödlich.

Schön, dass meine Homepage so intensiv gelesen wird :smile:
Wer Fehler findet, darf sie natürlich behalten :smile:)

Viele Grüße und viel Spaß beim Lernen

Uwe

Ebenso, Gruß, Kristian

Moinsen,

Aha, also hat die Postbank Zweigstellen…

könnte man meinen, zumindest erwecket der satz „Die 850 eigenen Postbank Filialen finden Sie in Innenstädten.“ oder der Artikel "Tarifabschluss für Postbank Filialen " auf der Website der Postbank diesen Eindruck, ebenso wie der Eintrag im Telefonbuch der Telekom für Mainz „Postbank Deutsche Postbank AG Zw.St.“…(und ob die Bank jetzt Postbank oder Deutsche Postbank AG heisst, ist für das ZV Beispiel genauso nebensächlich wie ob es die Volksbank oder Raiffeisenbank, die Stadt- oder Kreissparkasse ist, oder die Bank in Mainz oder Frankfurt sitzt, oder?)

Ich bin Finanzmakler, stehe also auf der Seite meiner
Kundschaft, und muss denen deshalb keine DEKA-Fonds
andrehen…

Hast Du mal gesehen, dass die meisten Sparkassen mittlerweile auch ne ganze Reihe anderer Fondsgesellschaften anbieten ?
Und dass der Mitarbeiter bei den Spasskassen in der Regel keine Provisionsbeteiligung bei den Fonds erhält -Ausnahmen mögen die Regel bestätigen- und somit zumindest mal nicht in den Verdacht kommt, nach eigenem Geldbeutel zu beraten, finde ich auch noch erwähnenswert.

Wenn jeder Finanzmakler auf der Seite seiner Kundschaft stünde, wäre der Ruf der Branche ein Besserer, oder?

Ich frage mich, warum Banken und Sparkassen mehr Fonds verkaufen, als Finanzmakler, wenn erstere nur auf Ihren Profit achten und nur Finanzmakler, die von Provisionen leben, korrekt beraten.

Aber in diesem Punkt wurde hier schon viel diskutiert, da wird der Markt letztendlich die Entscheidung treffen, inwiefern beide Arten des Vertriebes rentabel und dauerhaft koexistieren können, das Problem können wir beide hier nicht lösen.

Wolltest du behaupten, dich mit dem Geschäftsfeld „Transaction
Banking“ bei der Postbank auszukennen ?

Nein (zumindest nicht mehr, als dass die Postbank über ihre Tochter BCB um die 7 Milliarden Transaktionen pro Jahr abwickelt, was wohl in etwa ein Fünftel der Transaktionen in Deutschland ausmacht- der Rest liegt nunmal im Wesenlichen bei den Genossen und den Sparbüchsen), aber mit dem Konzept der Gironetze - das weiterhin Gültigkeit hat - kenn ich mich durchaus aus- mag sein, dass es mit Einführung der SEPA irgendwann einmal anders aussehen wird, aber das ist nicht vor 2010 zu erwarten.

Das die Postbank bereits den Zahlungsverkehr für die Deutsche,
Dresdner und Hypovereinsbank abwickelt, weißt du ja bestimmt
schon, gell !?

Ja klar, s. weiter oben (BCB)

Was willst du noch wissen ? den Namen der SAP-Software ??

Nein, nur das, was ich gefragt hatte, da würden Deine Kenntnisse über die Funktionsweise des Transaction Banking der BCB helfen.

Nein, meine ich nicht… du solltest deinen Azubis nur nichts
erzählen, was nicht stimmt bzw. was es nicht gibt…

Es gibt keine Gironetze mehr? Hoffentlich haben das alle anderen auch schon bemerkt (also ich meine die Banken, die diese Systeme noch heute nutzen, die Berufsschulen die diese Systeme noch unterrichten und die Akademien, die Ihren Lehrplan auch unverständlicherweise nicht geändert haben)

Schön, dass meine Homepage so intensiv gelesen wird :smile:

Kein Problem, ist ja nicht so viel Inhalt gewesen.

Wie gesagt, lies den aktuellen Sachverhalt einfach noch einmal nach.
Am Grundkonzept des Zahlungverkehrs hat sich seit Deiner Ausbildung nicht allzuviel geändert.

Grüße

Uwe

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Moinsen,
könnte man meinen, zumindest erwecket der satz „Die 850
eigenen Postbank Filialen finden Sie in Innenstädten.“ oder
der Artikel "Tarifabschluss für Postbank Filialen " auf der
Website der Postbank diesen Eindruck, ebenso wie der Eintrag
im Telefonbuch der Telekom für Mainz „Postbank Deutsche
Postbank AG Zw.St.“…

Hehe, das ist jetzt erst seit April 2006 so, nachdem die Postbank der Post die 850 lukrativsten Filialen abgekauft hat…
Vorher waren es eben einfache Postfilialen…

(und ob die Bank jetzt Postbank oder

Deutsche Postbank AG heisst, ist für das ZV Beispiel genauso
nebensächlich wie ob es die Volksbank oder Raiffeisenbank, die
Stadt- oder Kreissparkasse ist, oder die Bank in Mainz oder
Frankfurt sitzt, oder?)

Naja, Postbank hieß es schon immer, nur die Filialen, das waren Postfilialen, die mit einer Bank reichlich wenig zu tun hatten…

Hast Du mal gesehen, dass die meisten Sparkassen mittlerweile
auch ne ganze Reihe anderer Fondsgesellschaften anbieten ?
Und dass der Mitarbeiter bei den Spasskassen in der Regel
keine Provisionsbeteiligung bei den Fonds erhält -Ausnahmen
mögen die Regel bestätigen- und somit zumindest mal nicht in
den Verdacht kommt, nach eigenem Geldbeutel zu beraten, finde
ich auch noch erwähnenswert.

Das war auch immer mein bestes Argument! Ich durfte ca. 20 Investmentfonds anbieten, z.T. von DWS, dit, Fidelity etc… Provision habe ich auch nicht bekommmen… Ich hätte also den ganzen Tag Sparbücher eröffnen können, oder halt Millionen an Investmentfonds anlegen - in meinen Geldbeutel floss jeden Monat dasselbe… Gut, dass ich das recht schnell erkannt habe…

Wenn jeder Finanzmakler auf der Seite seiner Kundschaft
stünde, wäre der Ruf der Branche ein Besserer, oder?

Ich glaube, du verdrehst da grad was … Versicherungsvertreter ist nicht gleich Makler…

Ich frage mich, warum Banken und Sparkassen mehr Fonds
verkaufen, als Finanzmakler, wenn erstere nur auf Ihren Profit
achten und nur Finanzmakler, die von Provisionen leben,
korrekt beraten.

Ist doch ganz einfach (höre ich zumindest so überwiegend von meiner Klientel)… Die meisten Leute wissen doch garnicht, dass es unabhängig von ihrer Hausbank noch günstigere Alternativen gibt, sein Geld anzulegen…

Aber in diesem Punkt wurde hier schon viel diskutiert, da wird
der Markt letztendlich die Entscheidung treffen, inwiefern
beide Arten des Vertriebes rentabel und dauerhaft koexistieren
können, das Problem können wir beide hier nicht lösen.

Stimmt… also: Frieden ?!

Nein, nur das, was ich gefragt hatte, da würden Deine
Kenntnisse über die Funktionsweise des Transaction Banking der
BCB helfen.

Ich musste nach Ausscheiden aus dem Verein unterschreiben, niemals interne Daten bzgl. Abläufen, Software, Plattformen, kundzutun… deswegen werde ich hier im Forum bestimmt nichts veröffentlichen… Sorry…

Gruß, Kristian

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Danke für die Diskussion!
Danke Leute!

Ihr beiden habt wirklich sachlich zur Bereicherung des Forums beigetragen. Leider vermisst man in den letzten Wochen diese angemessen formulierten, emotional nicht überladenen Beiträge.

Sternchen für Euch beide
Friede sei mit Euch!

Frank Wilke

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Das die Postbank bereits den Zahlungsverkehr für die Deutsche,
Dresdner und Hypovereinsbank abwickelt, weißt du ja bestimmt
schon, gell !?

Hi,

dann bin ich ja bei dir bestimmt richtig, wenn ich mich über die Machenschaften der Postbank beschweren will. Die haben es fertig gebracht, auf einer Überweisung von Luxemburg zur Deutschen Bank von 50€ mal eben im Vorbeigehen 5€ Gebühren einzubehalten, obwohl der Absender angegeben hat, die Gebühren sollten zu seinen Lasten gehen.

Gruß
Sticky

…das findest du im Internet, darfst aber nicht direkt nach
Mainz suchen, da Mainz nur eine Zweigstelle ist und keine
eigene Bankleitzahl hat, aber das weisst Du ja bestimmt…

Aha, also hat die Postbank Zweigstellen… Ist mir zwar seit
2001 nie aufgefallen, da ich immer nur in „Deutsche Post AG“ -
Filialen arbeiten durfte, aber gut, dass man mir das mal von
seiten der Sparkasse mitteilt…

Nur mal so: Handelsrechtlich gibt es das Wort Filiale nicht, sondern nur Zweigniederlassungen (HGB) und Zweigstellen (BGB). Die Postbank wird sicherlich nicht den Fehler machen, ihre Zweigniederlassungen als Filialen (außer vielleicht intern in der Kantine) zu bezeichnen, weil sie sonst Streß im Zusammenhang mit Handelsregistereintragungen und Vertretungsbefugnissen bekommt.

Was du nicht sagst, erklär uns das allen doch mal genauer -
wie läuft denn der Zahlungsverkehrsstrom da ab?

Das die Postbank bereits den Zahlungsverkehr für die Deutsche,
Dresdner und Hypovereinsbank abwickelt, weißt du ja bestimmt
schon, gell !?
Was willst du noch wissen ? den Namen der SAP-Software ??

Großes Geheimnis, huhuhaha. Ist doch alles in den Geschäftsberichten und Pressemitteilungen nachzulesen.

C.

Nur mal so: Handelsrechtlich gibt es das Wort Filiale nicht,
sondern nur Zweigniederlassungen (HGB) und Zweigstellen (BGB).
Die Postbank wird sicherlich nicht den Fehler machen, ihre
Zweigniederlassungen als Filialen (außer vielleicht intern in
der Kantine) zu bezeichnen, weil sie sonst Streß im
Zusammenhang mit Handelsregistereintragungen und
Vertretungsbefugnissen bekommt.

http://ir.postbank.de/postbank/de/news/24664.html

Dann zeig sie doch an… *rofl*

dann bin ich ja bei dir bestimmt richtig, wenn ich mich über
die Machenschaften der Postbank beschweren will.

Wieso, was hab ich mit der Postbank zu tun?
Ich würd nen Brief gleich an den Vorstand nach Bonn schicken, vielleicht werden dann diese „Machenschaften“ endlich aufgedeckt… *lol*

Die haben es fertig gebracht, auf einer
Überweisung von Luxemburg zur Deutschen Bank von 50€ mal eben
im Vorbeigehen 5€ Gebühren einzubehalten, obwohl der Absender
angegeben hat, die Gebühren sollten zu seinen Lasten gehen.

Vielleicht solltest du mal prüfen, welche Bank dir deine Kontoauszüge druckt, und danach nochmal überlegen, welche dir auch noch Geld für ihre Arbeit berechnen… *kopfschüttel*

In diesem Sinne…

PS: Ich klink mich hier jetzt aus, wird echt langsam primitiv ^^

Du hast einerseits offensichtlich gar nicht verstanden, was ich geschrieben habe und kommst mir andererseits mit irgendeinem Marketinggeschwurbel um die Ecke, bei dem die korrekte Bezeichnung keine Rolle spielt.

So sieht das aus, wenn die Postbank rechtlich relevante Informationen veröffentlicht:
http://www.postbank.de/Datei/Merkblatt_Kapital_plus.pdf

Und ja, ich weiß, daß ad hoc-Mitteilungen rechtlich relevant sind, es geht logischerweise um die korrekte Bezeichnung.

Wenn Dir mal nach etwas Wissen gelüstet, kannst Du Dir ja mal §§ 13, 30, 33 und 50 HGB sowie § 676a BGB zu Gemüte führen.

C.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

So sieht das aus, wenn die Postbank rechtlich relevante
Informationen veröffentlicht:
http://www.postbank.de/Datei/Merkblatt_Kapital_plus.pdf

Gut, danke für den Hinweis… Da du dir bestimmt vorher durchliest, was du hier postet, hast du ja gesehen, dass dort auch von Filialen die Rede ist.
K.

So sieht das aus, wenn die Postbank rechtlich relevante
Informationen veröffentlicht:
http://www.postbank.de/Datei/Merkblatt_Kapital_plus.pdf

Gut, danke für den Hinweis… Da du dir bestimmt vorher
durchliest, was du hier postet, hast du ja gesehen, dass dort
auch von Filialen die Rede ist.

Nur für den Fall, daß das jetzt eine ernstgemeinte Einlassung war: Entscheidend war das, was unter A. steht. Ansonsten verstehe ich Deinen Artikel so, daß Du Dich nun an die Lektüre der genannten BGB- und HGB-Paragraphen machst.

C.

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