Fall A: A kauft sich in Aktienfonds ein, hofft das sie steigen und er sie in 5 Jahren mit Gewinn verkaufen.
Fall B: B kauft für 10.000 Euro USD, um sie eine halbe Stunde später mit Gewinn zu verkaufen.
Meinem Empfinden nach, oder nach Kommentaren anderer ist A eine seriöse Geldanlage und ein lobenswertes Verhalten, während B eine Spekulation ist und einen leicht negativen Touch hat.
Daher mal meine Frage, wo eigentlich die Grenze ist.
Gruß
Ghad
Mich interessiert eher die allgemeine Einstufung. Konkret ist es so, daß ein Freund mir vorwirft, er sei ein seriöser Investor, während ich ein Spekulant sei bzw. Wetten abschließen würde.
Warum ist sein Verhalten lobenswert, während meines verdammenswürdig ist?
Gruß
Ghad
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Warum ist sein Verhalten lobenswert, während meines
verdammenswürdig ist?
das soll Dir mal Dein Freund erklären. Verdammenswert ist eine derart kurzfristige Geldanlage nur aus einer etwas seltsamen Sichtweise. Wer kurzfristig anlegt, sorgt für einen liquiden Markt (d.h. Dein Freund Langfristanleger bekommt die Papiere auch verkauft, wenn er das mal vorhat) und gleicht gleichzeitig Unwuchten im Markt aus, d.h. fällige Kursänderungen finden schneller und stetiger statt. Übrigens auch ein Grund dafür, daß Insiderhandel von der Theorie eindeutig gewollt wird. Dummerweise steht die Praxis mit so menschlichen Gefühlen wie Gier und Neid dem entgegen.
fall a ist eine investition, fall b eine spekulation.
beides ist in ordnung, spekulation ist nichts negatives.
selbst linkeste parteien spekulieren darauf, von leuten gewählt zu werden und dafür staatsknete zu bekommen.
ohne spekulanten würde was weltfinanzsystem zusammenbrechen,
dienen sie doch zur schaffung und garantie von liqudität wie christian schon schrieb, sowie als korrektiv von fehlentwicklungen.