nein, es geht nicht um die dritte Welt oder Afrika. Es ist auch kein Bericht aus den Wäldern Sibiriens. Auch um Nordkorea gehts nicht, auch nicht um ein Dorf in Kuba oder China.
Nein, diesmal geht es um _ unsere Landeshauptstadt Berlin! _http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/biz/story656788…
Wo leben wir hier eigentlich? Dazu passt gleich noch folgender Artikel: http://…
Eines der reichsten Länder der Welt produziert Hunger und Obdachlosigkeit. Wohin entwickeln wir uns hier eigentlich?
wenn Leute ihr Einkommen versaufen oder verspielen, statt ihren Kinder was zu Essen zu kochen, wem willst du daraus einen Vorwurf machen (außer den verantwortlichen Eltern) ?
Vom Sozialhilfesatz muss jedenfalls kein Kind hungern, und das unterscheidet unser Land tatsächlich von anderen Ländern.
wenn Leute ihr Einkommen versaufen oder verspielen, statt
ihren Kinder was zu Essen zu kochen, wem willst du daraus
einen Vorwurf machen (außer den verantwortlichen Eltern) ?
klar, die Eltern sind an der Sozialhilfe schuld. Wer auch sonst?
Dass gerade an diesem Satz fleißig herumgeschnippelt wird, scheint dir entgangen zu sein. Hier gibts keine fette Sozialhilfe.
Meist sehen die Probleme ja noch anders aus: Jobverlust, AL, Schulden… Bei dem Versuch, aus dieser Misere herauszukommen, schlittern viele noch tiefer hinein.
Du willst jetzt nicht wirklich andeuten, dass alle SoHiempfänger unverantwortliche Assis sind?
naja, aus dem Artikel der Mopo lese ich auch und vor allem Fehlernährung heraus.
Es gibt viele Kinder, die kennen gar keine Mahlzeit mehr - nur noch Zeug, das man sich am Kiosk kauft. In vielen Familien wird nur noch ein, zwei Mal die Woche gekocht.
…btw: ich habe bis vor kurzem in Wedding gewohnt in einem Haus mit veritablen Sozialhilfe-Dynastien und einigen „Frührentnern“, die mit Anfang 40 sich nen faulen Lenz gemacht haben. Das eine Pärchen kam Sonntags gegen 17h00 völlig strack torkelnd und lallend den Weg entlang…- was ein Bild! Andere wussten sehr genau, was ihnen von Sttaswegen alles zusteht und haben schwarz nebenher weitergemacht . Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß und Opfer und Täter, wie in deinem Weltbild.
Du willst jetzt nicht wirklich andeuten, dass alle
SoHiempfänger unverantwortliche Assis sind?
Wenn einer von uns beiden andeuten will, dass Sozialhilfeempfänger unverantwortliche Assis sind, die ihre Kinder hungern lassen, dann bin das nicht ich. Das dürfte wohl deutlich geworden sein.
Meistens sind die lautesten Schreier auch genau
die, die bei einem Bittenden ploetzlich gaar
kein Kleingeld mehr haben oder ganz eilig
zum Bahnhof müssen.
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass der Nachwuchs
in so ziemlich jeder sozial engagierten Organisation
und auch das soziale Engagement im Allgemeinen am
Verschwinden ist.
Meistens sind die lautesten Schreier auch genau
die, die bei einem Bittenden ploetzlich gaar
kein Kleingeld mehr haben oder ganz eilig
zum Bahnhof müssen.
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass der Nachwuchs
in so ziemlich jeder sozial engagierten Organisation
und auch das soziale Engagement im Allgemeinen am
Verschwinden ist.
mit Spenden kann man die eigene Courage rechtfertigen, letztlich sind es aber nur Anstriche auf altem Eisen. Die Symptome lindert es keinesfalls. Die Erfahrung lehrt, dass eher das Gegenteil der Fall ist.
Gerade Berlin ist ein soziales Pulverfass. Wenn den Kindern schon mit Spenden geholfen wird, wieso dann nicht gleich ganz SoHi streichen? Damit spart Berlin als Stadt und ihr könnt was gutes tun. Was hältst du davon?
naja, aus dem Artikel der Mopo lese ich auch und vor allem
Fehlernährung heraus.
Es gibt viele Kinder, die kennen gar keine Mahlzeit mehr -
nur noch Zeug, das man sich am Kiosk kauft. In vielen Familien
wird nur noch ein, zwei Mal die Woche gekocht.
…btw: ich habe bis vor kurzem in Wedding gewohnt in einem
Haus mit veritablen Sozialhilfe-Dynastien und einigen
„Frührentnern“, die mit Anfang 40 sich nen faulen Lenz gemacht
haben. Das eine Pärchen kam Sonntags gegen 17h00 völlig strack
torkelnd und lallend den Weg entlang…- was ein Bild! Andere
wussten sehr genau, was ihnen von Sttaswegen alles zusteht und
haben schwarz nebenher weitergemacht . Es gibt eben nicht nur
schwarz und weiß und Opfer und Täter, wie in deinem Weltbild.
Ja klar. Ich bin dran Schuld. Ich hab ein einfaches Weltbild und spende nicht.
Warum ist es den Menschen beispielsweise nicht möglich, legal genug zu verdienen, um sich das leisten zu können, was sie brauchen?
Überdies sind die Möglichkleiten zur Schwarzarbeit doch eher begrenzt. Ich bezweifle auch, dass in z.B. Hannover 7,5% der Einwohner Stütze beziehen, um nebenher sxchwarz zu arbeiten. Und selbst wenn das so wäre, ist es nur ein Zeichen, dass etwas faul ist im Staate.
Ja klar. Ich bin dran Schuld. Ich hab ein einfaches Weltbild
und spende nicht.
Du nimmst dich ja verdammt wichtig, wenn du denkst, das dein einseitiges Weltbild unser System zu dem macht, was es ist:wink:…
Warum ist es den Menschen beispielsweise nicht möglich, legal
genug zu verdienen, um sich das leisten zu können, was sie
brauchen?
Wer ist „den Menschen“? Was brauchen diese Menschen? Ein Auto? Urlaub? Häusle? - oder nur einen Kochkurs und ein bisschen Ernährungslehre?
Sicher, nicht jeder, der Sozialhilfe bekommt, ist faul und will nicht arbeiten. Das ist Unsinn. Genauso ist es Unsinn, alle als Opfer zu sehen. Da gibt es (leider) wirklich mehr als genug, die mit diesem Versorgungssystem, das keinerlei Selbstverantwortung fördert, gut und gerne leben.
Überdies sind die Möglichkleiten zur Schwarzarbeit doch eher
begrenzt.
Das hängt von deinen Fertigkeiten ab und von deinen potentiellen Kunden.
Ich bezweifle auch, dass in z.B. Hannover 7,5% der
Einwohner Stütze beziehen, um nebenher sxchwarz zu arbeiten.
Und selbst wenn das so wäre, ist es nur ein Zeichen, dass
etwas faul ist im Staate.
*roftl* - ist ja schön, dass du von allen Seiten und für alle Eventualitäten dein sauberes Weltbild abgesichert ist. Süß:smile:.
nein, es geht nicht um die dritte Welt oder Afrika. Es ist
auch kein Bericht aus den Wäldern Sibiriens. Auch um Nordkorea
gehts nicht, auch nicht um ein Dorf in Kuba oder China.
Nein, diesmal geht es um unsere Landeshauptstadt
Berlin!
Wenn ich so etwas lese, fällt es mir schwer, ruhig zu bleiben. Niemand braucht zu hungern, denn sogar die Sozialhilfe reicht aus, um satt zu werden.
Für das Geld, das ein Schokoriegel am Kiosk kostet, kann man zum Beispiel ein einfaches gesundes Frühstück zubereiten. Die Eltern müssen es nur tun.
Hi Frank,
ohne auf die einzelnen (seltsamen) Antworten hier einzugehen: Es ist einfach Fakt, dass vielen dieser sozialen Verbände (Familie genannt) schlicht Intellekt und Phantasie fehlen, aus ihrer Misere „das Beste“ zu machen. Und dies kann man ihnen nicht vorwerfen. Die einzige „Chance“, die ihnen geboten wird, ist die Sozialhilfe. Aber da kümmert sich keiner der sog. Fachleute darum, den Leuten beizubringen, wie sie kostengünstig und lecker kochen könnten z.B. (wie von einigen hier behauptet). Psychische Störungen und Sucht der Erziehungsberechtigten (nennen wir sie mal so) kommen hinzu (Verantwortungslosigkeit? Glaube ich kaum, wenn es schon unmöglich ist, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen…).
Ja, ich erschrecke selbst manchmal angesichts der „Assis“, wie sie ja gern genannt werden, vor ihrer Gleichgültigkeit, aber ich gehe noch immer davon aus, dass sie nicht anders können.
Hier ist für mich die Fürsorgepflicht des Staates einzufordern - aber keiner kümmert sich wirklich.
Dass Kinder als schwächtest Glied dieser Kette darunter leiden müssen, ist für mich ebenso erschreckend wie für Dich…
Späte Grüße,
Anja
mit Spenden kann man die eigene Courage rechtfertigen,
letztlich sind es aber nur Anstriche auf altem Eisen. Die
Symptome lindert es keinesfalls. Die Erfahrung lehrt, dass
eher das Gegenteil der Fall ist.
Gerade Berlin ist ein soziales Pulverfass. Wenn den Kindern
schon mit Spenden geholfen wird, wieso dann nicht gleich ganz
SoHi streichen? Damit spart Berlin als Stadt und ihr könnt was
gutes tun. Was hältst du davon?
… von den Umständen hier und insbesondere von
unserer Regierung wird man dazu gezwungen
egoistisch zu sein.
Ich bin trotzdem der Meinung, dass beides
(SoHi + Soziales Engagement) möglich sein sollte.
Ists aber wohl nicht ((
Wir leben in einem Land, in dem die politische Linke von Oktober 1949 bis November 1989 die Chance hatte, eine bessere Welt aufzubauen, und nach 40 Jahren feststellen mußte, dass sie jämmerlich versagt hat.
Wir leben in einem Land, in dem die politische Linke von
Oktober 1949 bis November 1989 die Chance hatte, eine bessere
Welt aufzubauen, und nach 40 Jahren feststellen mußte, dass
sie jämmerlich versagt hat.
Und was sagt uns das jetzt?
Die Chance gab es nie. Nebst Kapitalismus ist das unmöglich, das haben schon Marx, Lenin und viele andere vorher gewußt.