Wo sitzt das Überströmventil ?

Meine Heizungsanlage ist folgendermaßen aufgebaut: Es gibt im Vorlauf eine Pumpe für die Radiatoren. Kurz nach der Pumpe verzweigt die Leitung zu den Heizkörpern im UG sowie zu den Radiatoren im OG. Der Rücklauf kommt entsprechend auch vom UG und OG getrennt im Heizungsraum an und läuft kurz vor dem Brenner zusammen. (Im EG ist noch eine Fußbodenheizung, versorgt von einer anderen Pumpe.)

Gibt es einen einfachen Test, mit dem ich herausfinden kann, ob ich ein Ein- oder Zwei-Rohrsystem bei den Radiatoren habe? Was mich nämlich wundert ist, wenn ich alle Radiatoren schließe, so bleiben die beiden Rohre unter jedem Radiator jeweils trotzdem warm. Außerdem ist direkt nach der Radiatorenpumpe ein Thermometer am Vorlauf befestigt, und das folgt weiterhin der Kesseltemperatur des Brenners, wenn dieser aufheizt und wieder abkühlt.

Falls ich ein Zweirohrsystem habe, dann heißt dieser Test doch, dass im UG und im OG jeweils ein Überströmventil sein muss, oder?

Und falls ich ein Einrohrsystem habe, dann müsste jeder Heizkörper ein Überströmventil haben.

Wo finde ich diese Ventile - in den Radiatoren ? Oder kann es sein, dass die in die Mauer ‚einbetoniert‘ sind ?

Foto:
http://freenet-homepage.de/Michael448/Heizkoerper.jpg

Hintergrund der ganzen Geschichte ist folgender:
Bei einem Radiator messe ich an der Oberseite eine Temperatur 46°C…56°C und an der Unterseite 40°C…46°C.
Dann habe ich die Pumpenleistung verdoppelt und messe anschließend beim Gleichen Heizkörper oben weiterhin 46°C…56°C, an der Unterseite 41°C…48°C.
Das heißt, das Wasser wird weiterhin stark abgekühlt im Radiator. Durch die höhere Pumpenleistung hätte ich eigentlich erwartet, dass ich kaum noch Temperaturgefälle im Heizkörper habe. Warum hat die Mehrleistung der Pumpe keine Auswirkung?

Hintergrund der ganzen Geschichte ist folgender:
Bei einem Radiator messe ich an der Oberseite eine Temperatur
46°C…56°C und an der Unterseite 40°C…46°C.
Dann habe ich die Pumpenleistung verdoppelt und messe
anschließend beim Gleichen Heizkörper oben weiterhin
46°C…56°C, an der Unterseite 41°C…48°C.
Das heißt, das Wasser wird weiterhin stark abgekühlt im
Radiator. Durch die höhere Pumpenleistung hätte ich eigentlich
erwartet, dass ich kaum noch Temperaturgefälle im Heizkörper
habe. Warum hat die Mehrleistung der Pumpe keine Auswirkung?

Wenn die Heizungsventile hydraulisch abgeglichen sind wird nicht mehr Wasser durch die Heizkörper fließen. Auf den Bildern sieht es so aus als ob die Ventile Voreinstellungen hätten. Wenn die Räume warm werden, passt alles und die Pumpe verbraucht nur unnötig Strom wenn man sie höher einstellt

Mfg

Ich vergaß zu erwähnen, dass die am Heizkörper gemessenen Temperaturen bei Thermostat Stellung 5 ermittelt wurden (bei ca 17°C Raumtemp).

Meine Heizungsanlage ist folgendermaßen aufgebaut: Es gibt im
Vorlauf eine Pumpe für die Radiatoren. Kurz nach der Pumpe
verzweigt die Leitung zu den Heizkörpern im UG sowie zu den
Radiatoren im OG. Der Rücklauf kommt entsprechend auch vom UG
und OG getrennt im Heizungsraum an und läuft kurz vor dem
Brenner zusammen. (Im EG ist noch eine Fußbodenheizung,
versorgt von einer anderen Pumpe.)

Gibt es einen einfachen Test, mit dem ich herausfinden kann,
ob ich ein Ein- oder Zwei-Rohrsystem bei den Radiatoren habe?
Was mich nämlich wundert ist, wenn ich alle Radiatoren
schließe, so bleiben die beiden Rohre unter jedem Radiator
jeweils trotzdem warm. Außerdem ist direkt nach der
Radiatorenpumpe ein Thermometer am Vorlauf befestigt, und das
folgt weiterhin der Kesseltemperatur des Brenners, wenn dieser
aufheizt und wieder abkühlt.

Falls ich ein Zweirohrsystem habe, dann heißt dieser Test
doch, dass im UG und im OG jeweils ein Überströmventil sein
muss, oder?

Nein muß nicht sein

Und falls ich ein Einrohrsystem habe, dann müsste jeder
Heizkörper ein Überströmventil haben.

Überströmventil ist nicht richtig sondern ein Einrohrventil

Wo finde ich diese Ventile - in den Radiatoren ? Oder kann es
sein, dass die in die Mauer ‚einbetoniert‘ sind ?

wnn sind sie unter deinem Heizkörper,was auf den Bildern nicht zu erkennen ist.Da sieht alles wie zwei Rohr aus.

Foto:
http://freenet-homepage.de/Michael448/Heizkoerper.jpg

Hintergrund der ganzen Geschichte ist folgender:
Bei einem Radiator messe ich an der Oberseite eine Temperatur
46°C…56°C und an der Unterseite 40°C…46°C.
Dann habe ich die Pumpenleistung verdoppelt und messe
anschließend beim Gleichen Heizkörper oben weiterhin
46°C…56°C, an der Unterseite 41°C…48°C.
Das heißt, das Wasser wird weiterhin stark abgekühlt im
Radiator. Durch die höhere Pumpenleistung hätte ich eigentlich
erwartet, dass ich kaum noch Temperaturgefälle im Heizkörper
habe. Warum hat die Mehrleistung der Pumpe keine Auswirkung?

Wenn alle HK´s warm werden, warum willst du die Leitung erhöhen?
Die Heizkörper geben doch Wärme ab,deshalb der Temperaturunterschied

Wenn alle HK´s warm werden, warum willst du die Leitung
erhöhen?
Die Heizkörper geben doch Wärme ab,deshalb der
Temperaturunterschied

Erst mal danke für alle Antworten!

Der Grund, weshalb mir etwas mehr Wasserdurchfluss ganz recht wäre ist, dass ich zwei Zimmer habe, wo es nicht recht warm wird im Zimmer (die Heizung wie beschrieben). Liegt wohl auch an daran, dass die Heizkörper recht klein sind.

Ich könnte die Vorlauftemperatur weiter anheben, da hab ich ja noch relativ viel Spielraum.

Lieber wäre mir aber eine höhere Wasserdurchflussmenge. Denn das Wasser ist nach der Heizung ja recht kalt und hat somit einen erheblichen Teil seiner Energie abgegeben.

Würde ich die Durchflussmenge z.B. drastisch steigern, müsste m.E. der Auslass des Heizkörpers nur eine minimale Temperaturdifferenz zum Einlass haben. Da bei meinem Versuch mit der doppelten Pumpenleistung der Rücklauf des Heizkörpers aber nur um etwa 1°C gestiegen ist, heißt das für mich, dass der Durchfluss durch die Heizung nur minimal höher geworden ist. (Zur Erinnerung: Heizkörperthermostat auf 5.)

Wie funktioniert denn eigentlich so ein Überstromventil: Ist das eine einfache Engstelle im Rohr, oder wird ab einem gewissen Druck ein Bypass geöffnet? In letzterm Fall könnte ich die Pumpenleistung auch 10x so groß machen und hätte immer noch keinen höheren Durchfluss durch einen Heizkörper…

Und wo könnte es sein? Ich habe zwar jetzt nicht bei allen Heizkörpern geschaut, aber ich kann mir das nur so erklären, dass in UG und OG jeweils so ein Überstromventil sein muss. (Dass ich ein Zweirohrsystem habe glaube ich euch.)

Wie funktioniert denn eigentlich so ein Überstromventil: Ist
das eine einfache Engstelle im Rohr, oder wird ab einem
gewissen Druck ein Bypass geöffnet? In letzterm Fall könnte
ich die Pumpenleistung auch 10x so groß machen und hätte immer
noch keinen höheren Durchfluss durch einen Heizkörper…

Ein Überströmventil ist wie ein Sicherheitsventil,bei steigendem Drück öffnet das Ventil.Das Ventil ist normalerweise über einer Pumpe eingebaut und hat dan eine Verbindung zum Rücklauf.Wenn der Druck steigt öffnet das Ventil und lässt den Druck in den Rücklauf ab,damit keine Pumpengeräusche entstehen.

Der Grund, weshalb mir etwas mehr Wasserdurchfluss ganz recht
wäre ist, dass ich zwei Zimmer habe, wo es nicht recht warm
wird im Zimmer (die Heizung wie beschrieben). Liegt wohl auch
an daran, dass die Heizkörper recht klein sind.

Ich könnte die Vorlauftemperatur weiter anheben, da hab ich ja
noch relativ viel Spielraum.

Die Vorlauftemperatur anzuheben ist nur die zweitbeste Lösung, evtl. sogar gar keine.

Lieber wäre mir aber eine höhere Wasserdurchflussmenge. Denn
das Wasser ist nach der Heizung ja recht kalt und hat somit
einen erheblichen Teil seiner Energie abgegeben.

Hier bist du auf genau dem richtigen Weg. Vergiss aber die Sache mit dem Überströmventil denn wenn deine Heizkörperventile ganz aufgedreht sind ist das Überströmventil normalerweise zu. Die Thermostatventile auf den Bildern sind, wie schon gesagt voreingestellt, dh die Durchflußmenge ist im Ventil gedrosselt. Zur Voreinstellung benötigt man aber eine Spezialschlüssel. Leider.

Sache mit dem Überströmventil denn wenn deine
Heizkörperventile ganz aufgedreht sind ist das Überströmventil
normalerweise zu. Die Thermostatventile auf den Bildern sind,
wie schon gesagt voreingestellt, dh die Durchflußmenge ist im
Ventil gedrosselt. Zur Voreinstellung benötigt man aber eine
Spezialschlüssel. Leider

geht ohne sie hier:
http://www.danfoss-waermeautomatik.de/pdf/download/d…