Wo steh' ich ?

Hallo Zusammen,

mit großem Interesse verfolge ich nun schon seit längerem die
Diskussionen über Selbständigkeit, Finanzierungen etc.
Auch ich trage mich mit dem Gedanken etwas auf die eigenen Füße
zu stellen.
Die Idee wäre als externer Layouter bei Hardwareentwicklungen
mittelständige Firmen zu unterstützen. Und zwar nicht nur „Routen, DRC, Fertigung und fertig“, sondern auch beratend in Sachen: IPC 2220ff, Lagenaufbau, Impedanzen, Fertigungsarten, EMV, Wärmeaufnahmen, Gehäusekonzepte, mögliche Fehlerursachen, u.a…, wobei die firmeneigenen Verbindungen genützt werden.
( Also kein Layoutbetrieb mit angekoppelter Produktion)
Wie kann ich nun erfahren, OB hier Bedarf besteht…?
Und WO ich mit meinem Wissen stehe ?

Das andere ist dann die schon so oft angesprochene Finanzierung,
aber das steht momentan auf einem anderen Blatt.

Ich freue mich auf eure Meinungen, Kritiken…

Gruß Rudi

Hallo Rudi,

ich würde Dir ja gerne helfen, aber mit der Anwendung von Fachausdrücken (z.B.externer Layouter bei Hardwareentwicklungen!?!) was einem Nichtfachmann gar nichts sagt, kommst Du leider nicht weiter (besonders nicht im Mittelstand, wo es noch recht bodenständig ist).

Es ist ja meistens so, das die Fachabteilungen Bedarf anmelden (System zu langsam, Software ist nicht umfassend genug für die Anforderungen usw.)und dieses im Mittelstand meistens an den Firmeninhaber weitergibt!
Hier hört sich dann der Inhaber/GF bei befreundeten Unternehmen um (Abendessen, Tennisplatz…), diese Personen sind i.d.R. kein Personen mit ausgeprägtem IT-Hintergrundwissen!

Du mußt daher die Vorteile Deines Handelns erklären. Mit anderen Worten, welchen monetären Vorteil entsteht für das Unternehmen, wenn es auf Deine Dienstleistung zurück greift!!

Überlege daher zuerst, in welcher Sprache Du Deine Botschaft rüber bringst!!

Gruß
Karl-Heinz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Rudi,

ich würde Dir ja gerne helfen, aber mit der Anwendung von
Fachausdrücken (z.B.externer Layouter bei
Hardwareentwicklungen!?!) was einem Nichtfachmann gar nichts
sagt, kommst Du leider nicht weiter (besonders nicht im
Mittelstand, wo es noch recht bodenständig ist).

Es ist ja meistens so, das die Fachabteilungen Bedarf anmelden
(System zu langsam, Software ist nicht umfassend genug für die
Anforderungen usw.)und dieses im Mittelstand meistens an den
Firmeninhaber weitergibt!
Hier hört sich dann der Inhaber/GF bei befreundeten
Unternehmen um (Abendessen, Tennisplatz…), diese Personen
sind i.d.R. kein Personen mit ausgeprägtem
IT-Hintergrundwissen!

Du mußt daher die Vorteile Deines Handelns erklären. Mit
anderen Worten, welchen monetären Vorteil entsteht für das
Unternehmen, wenn es auf Deine Dienstleistung zurück greift!!

Überlege daher zuerst, in welcher Sprache Du Deine Botschaft
rüber bringst!!

Gruß
Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz,
OK, geb ich zu. Das war zu viel Fachchinesisch.
Ich versuchs mal im Klartext:
Bei mittelständischen Firmen, die Elektronikentwicklungen machen, gibts oft das Problem, dass die Zeitspanne von der Idee bis zum fertigen Produkt zu groß wird. Meist steht ein wartender Kunde dahinter und/oder weitere Projekte, die in der Warteschlange stehen.
Das Layouten (also die zweite Entwicklungsstufe des Projekts) nimmt dabei einen nicht geringen Anteil an Zeit in Anspruch, die eigentlich nicht vorhanden ist. Somit kann man sich an „externe Layouter“ wenden. Das sind (meistens ?) Dienstleister, die mit der eigentlichen Entwicklung des Produktes nicht viel zu tun haben und dabei gehen schon im Vorfeld wichtige Informationen verloren, die im Nachhinein sehr teuer werden können und auch die Produkteinführung verzögern.

So und genau hier wäre mein „Angriffspunkt“:

Wenn man schon im Vorfeld über das fertige Produkt bescheid weiss
kann man dann auch die Feinarbeit (das war das „Fachchinesisch“)mit in diesen Prozess einfließen lassen.
Somit entlaste ich den Entwickler (bei kleinen Unternehmen meist eh der Chef…), der sich nicht erst kundig machen muß.
Nach Abschluss der Entwicklung entstehen keine weiteren Personalkosten und/oder Einarbeitungskosten für evtl. Neueinstellungen, die eigentlich nicht zwingend notwändig sind.

Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken.
Es ist halt schon ziemlich fachspezifisch.

Gruß Rudi

hier…
…solltest du dich ruhigen gewissens an die industrie- und handelskammer wenden, auch wenn du (noch) kein mitglied bist.
gruss & viel erfolg! digi

hi rudi,

meiner erfahrung nach gibt es layouter wie sand am meer - zumindest in oder nahe universitätsstädten ist das ein schlechtbezahlter studentenjob.
ich habe das auch einige jahre lang gemacht - mit entwicklung, platinenlayout, optimierung EMV-mäßig, gerber-daten an leiterplattenhersteller, erstellung von datenblättern usw - nun ja… ich habe irgendwie überlebt.

wenn du den regionalen bedarf für deine dienstleistung ausloten willst, kannst du natürlich gut über die IHK gehen, wie digi schon sagte - oder umgekehrt: selbst diese leistung suchen (gelbe seiten, internet, fachzeitschriften) und dir ggf. angebote machen lassen.

beste grüße und viel glück
ann