WO-Syndrom

…und darum ist Gandalf der Bart gewachsen… :wink:

„Mama darf ich den Lutscher?“

„Angucken? So lange du willst!“

oder:
„Mama, ich möchte meine Pommes mit ohne Ketchup!“

Ja, wie denn jetzt???
:wink:

Hi Micha,

„Mama, ich möchte meine Pommes mit ohne Ketchup!“

das ist bei uns bester Dialekt :wink:

Noch besser:
Ich hätte gerne eine Portion Fritten für zum hier essen, (mit ohne Majo).

Gandalf

Da fällt mir nix zu ein…

Herrje…ich hätte mit meiner Tochter nachsichtiger sein müssen :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Und davon abgeleitet…
Hi,

sie sagte es bei „einzigste“ und darauf war es auch
beschränkt. Wobei, jetzt mach mich nicht irre…! Winzigste?
Gibt es das?

Und witzigste? Gibt es das nicht???

Grubelnde Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hallo, Eltern
bei uns hier hört man sehr häufig: „Mama, daaf ich’n Eiheis?“

Aber was wundert das in einem Landstrich in dem der Wirt fragt:
„Kommt hier noch’n Pils?“ und der Gast antwortet: „Nee, ich war das Alt, das Pils is mein Kollege!“

Gruß
Eckard

Och menno!
Hi!

eieiei…das war doch Absicht *andiestirnklatsch* :smiley:

Ich bin vielleicht manchmal langsam, aber nicht blöd! Darf ich nicht über etwas Beabsichtigstes lachen?

Mach ich net, aber ich weiss es jetzt *lalalala*

Sach doch ma!

LG
Guido

Hi,
und keine Sorge - …zigste an sich gibt es schon (eben ‚das Witzigste, das ich je gehört hab‘, und so.

Nur einzig ist halt einzig - also singulär. Und noch weniger kann’s nicht werden. Also is’ nix mit ‚einzigste‘ (‚am Samstag war ich die einzigste im Büro‘ - neeeeeiiin - du warst die einzige, dh ausser dir war niemand da!!!).

Was mich auch tierisch stört, ist, wenn Leute ‚wie‘ statt ‚als‘ sagen - ‚das war viel schlimmer wie letztes Mal‘ - eh, wie jetzt? WIE vergleicht GLEICHES, nicht Verschiedenes! Da bleibt mein Hirn jedesmal regelrecht hängen, und ich muss überlegen, was jetzt gerade gesagt wurde. (und dann gibt’s ja noch die Steigerung ‚als wie‘ … grausam!)

gruss, isabel

1 „Gefällt mir“

Hallo Nic,

Ich bin das „Opfer“ von Eltern, die mir ständig korrigierend ins Wort fielen, wenn ich was erzählt habe („Der Ute ihr Buch“, „grösser wie…“). Es war absolut nervend! Das Leistungskurs-deutsch-Abi habe ich trotzdem mit sehr guten Noten abgeschlossen, obwohl sie diese von mir nur gesprochenen schwälmer Formulierungen tatsächlich nie abgewöhnen konnten.

Kinder begreifen schnell, was Umgangssprache/Mundart und was Schriftsprache ist, deshalb würde ich bei grossangelegten Erzählungen den Redefluss deiner Tochter nicht mit Verbesserungen unterbrechen(was ja eigentlich recht unhöflich ist und auch so empfunden wird).

Bei kurzen Gesprächen ist es was anderes und nicht soo störend, wenn die Verbesserungen nicht zu lehrmeisterlich klingen. Da allerdings die Umgebung die Formulierung „wo“ verwendet, können aber alle eure Bemühungen sowieso umsonst sein.

In der Schule wird das Kind schnell begreifen, dass das „wo“ als Fehler gewertet wird und es sich im Schriftlichen abgewöhnen. Je nach Lehrer kann ein Kind sich das in der Schule (dort werden Verbesserungen ja auch akzeptiert) sogar im Mündlichen weitgehend abgewöhnen und nur in emotionalen Momenten verwenden.

Ein Hochdeutsch sprechendes Kind ist vielleicht der Stolz der Eltern, aber regionale sprachliche Eigenheiten beeinflussen die Schulnote bestimmt nicht. Da sind ein breiter Wortschatz und dessen aktiver Gebrauch viel wichtiger. Sei also nicht zu dogmatisch, sonst bringts du dein Kind im Extremfall dazu, dir gar nichts mehr zu erzählen.

Übrigens: Die oben erwähnten hessischen Formulierungen habe ich mir unbewusst abgewöhnt, da sie in meiner heutigen Umgebung nicht gesprochen werden: nach 15 Jahren Schweiz habe ich diverse Helvetismen angenommen, gegen die war jeder hessische Dativ bestes Hochdeutsch…

Viele Grüsse, Nicola

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moinmoin,

eieiei…das war doch Absicht *andiestirnklatsch* :smiley:

Ich bin vielleicht manchmal langsam, aber nicht blöd! Darf ich
nicht über etwas Beabsichtigstes lachen?

Das muss ich mir noch schwer überlegen :wink:

Mach ich net, aber ich weiss es jetzt *lalalala*

Sach doch ma!

siehe Titelzeile

LG
Maja

Beispiele!!!
Ja ja gib uns ein paar schweizer Leckerlis!!!

1 „Gefällt mir“

Hallo, Eltern

"und der Gast antwortet: „Nee, ich
war das Alt, das Pils is mein Kollege!“

auch gerne gebraucht: „Ich steh da drüben“

„?!?, achso Du meinst Dein Auto.“

Gruß, Karin

Ich hätte gerne eine Portion Fritten für zum hier essen

Dat sinn dann äwwer Fritten firr üm häij zo eaßen!

Wenn schon Dialekt, dann richtig *grins*

Schounge Jrooß ousser Eefel,
Markus Onlein

mein Kind(5) hat das WO-Syndrom.

Hallo Nic,

ein absolut korrektes gestochenes Hochdeutsch ist viel schlimmer.

„Mein“ Florian(damals 7) am Telefon:
„Ja ich bin der Florian, das ist schon richtig so!“

Zum Glück redet er sonst ganz normal… Dialektisches Hochdeutsch mit Knubbelen.

Schounge Jrooß ousser Eefel,
vom Markus

Hi Markus,

Wenn schon Dialekt, dann richtig *grins*

et jing misch ümmet Prinziep, drüm de Översetzong

Gandalf

Team: Thread geschlossen
Hallo zusammen,

ich habe den Artikelbaum auf Wunsch der Moderatorin geschlossen, weil die Plauderei langsam ausartete :wink:

Gruß
Jessica