Wochenendehe - Kind ist soooo traurig

Huhu!

Freunde von mir sind seit einer Woche zu einer Wochenendehe gezwungen und
besonders die groe Tochter ist sooo traurig, dass Papa abends nicht da ist.
Se wird in 5 Wochen drei, da bringt alles erklären mit Arbeit und Papa kommt
immer wieder leider nicht viel.
Nun wollte ich ihr ein kleines Aufmunterungspaket schicken mit einem Foto der
ganzen Familie für übers Bett, damit sie weiterhin dem Papa Gute Nacht sagen
kann und evtl. einem Buch über das Thema. Da gibt es doch bestimmt etwas,
oder?!?!
Das wäre also die 1. Frage zum Thema.

  1. Frage: Ich frage lieber erst hier nach, ob mein Bauchgefühl da vielleicht
    richitg liegen könnte. als kinderlosser Mensch mit Pädagogik’erfahrung’
    ausschließlich aus der Uni traue ich mich nie so recht Leuten mit Kindern echte
    Vorschläge für die Praxis zu geben… ;/
    Meine Freundin meinte, sie würde wohl nie die WG ihres Mannes besuchen.
    Nun kam mir der Gedanke, dass es für die Tochter aber vielleicht gerade gut
    wäre, wenn sie wüßte wo der Papa nun ist. Ein Ausflug dorthin, alles genau
    angucken, da isst der Papa, da schläft er, da steht das Bild der Familie, etc.
    Evtl. Fotos machen, damit sie sich das immer wieder ansehen kann.
    Ich könnte mir vorstellen, dass ihr das vielleicht etwas Halt geben könnte.
    Im Moment ist der Papa halt einfach in Köln. Peng, mehr weiß sie nicht.

Die jüngere Tochter kann sich leider noch nicht so direkt äußern (sie ist erst
ein Jahr alt), aber da die Situation drei Jahre lang so sein wird, wird sie
auch noch’in den Genuss’ kommen.

Was meint ihr?

Bye, Vanessa

Hallo Vanessa,

Irgendwie wird bei mir der Eindruck geweckt, dass die Eltern vor einer Trennung stehen. Dies ist aber nicht der Fall oder? Die Wochenendbezihung ist aus rein beruflichen Gründen - oder?

Nun wollte ich ihr ein kleines Aufmunterungspaket schicken

Ich weiß nicht, wie du zu der Familie stehst, aber das sollten die Eltern machen. Vielleicht mag der Papa ja auch etwas von ihm da lassen. Ich denke, das ist in dieser Situation besser.

Sie kann auch ein Bild malen und diesen zu Papa schicken (natürlich selbst zur Post bringen…).

Meine Freundin meinte, sie würde wohl nie die WG ihres Mannes
besuchen.

Mit welcher Begründung? Du hast schon Recht, für das Kind wäre das sehr hilfreich. Vermutlich hat die kleine einfach Angst, Papa nicht wieder zu sehen und begreift die Zeitangaben noch nicht, was aber normal ist.
Mama und Tochter können auch einen Wochenplan gestalten. Jeden morgen wird die Klammer weitergesteckt, bis der Papa wieder da ist. Das wird ihr zwar nicht sofort helfen, aber für die nächste Zeit (Jahre) ist das schon hilfreich.

Im Moment ist der Papa halt einfach in Köln.

Das sagt einer 2-3-jährigen aber auch nichts…

Dein Bauchgefühl ist schon ganz gut :wink:

Gruß
Tato

Huhu!

Irgendwie wird bei mir der Eindruck geweckt, dass die Eltern
vor einer Trennung stehen. Dies ist aber nicht der Fall oder?
Die Wochenendbezihung ist aus rein beruflichen Gründen - oder?

Ja, er ist Berufssoldat. Von richtiger Trennung kann keine Rede sein.

Nun wollte ich ihr ein kleines Aufmunterungspaket schicken

Ich weiß nicht, wie du zu der Familie stehst, aber das sollten
die Eltern machen. Vielleicht mag der Papa ja auch etwas von
ihm da lassen. Ich denke, das ist in dieser Situation besser.

Das wollte ich auch schon vorschlagen. Dass er ihr etwas besonderes gibt, auf
dass sie vielleicht auch aufpassen kann, während er weg ist.
Ich bin übrigens beste Freundin der Familie und Patentante der Kleinen, mein
Mann liebt die Große abgöttisch. :wink: Bin also nicht völlig fremd.
Und ich dachte, so ein Päckchen aus der Ferne ist auch mal etwas Besonderes. :wink:

Meine Freundin meinte, sie würde wohl nie die WG ihres Mannes
besuchen.

Mit welcher Begründung?

Pfffffffff… tja.
Bislang war es der logistische Aufwand, da es zu wenig Platz gibt, damit alle
dort mal übernachten können.
Keine Ahnung, wie weit das nur vorgeschoben ist :wink:
Klar wäre das ein Trara, aber nunja, daran sollte es nicht scheitern, denke
ich.

Du hast schon Recht, für das Kind wäre
das sehr hilfreich. Vermutlich hat die kleine einfach Angst,
Papa nicht wieder zu sehen und begreift die Zeitangaben noch
nicht, was aber normal ist.

Klar, denke ich auch. Auch jedes Mal sagen, dass sie nicht der Grund ist warum
Papa nun weg ist und dass Papa sie immer lieb hat nützt da natürlich nicht
viel. Arbeit für Geld ist halt sowas Abstraktes.

Mama und Tochter können auch einen Wochenplan gestalten. Jeden
morgen wird die Klammer weitergesteckt, bis der Papa wieder da
ist. Das wird ihr zwar nicht sofort helfen, aber für die
nächste Zeit (Jahre) ist das schon hilfreich.

Gute Idee! Danke!

Im Moment ist der Papa halt einfach in Köln.

Das sagt einer 2-3-jährigen aber auch nichts…

Eben, das denke ich auch.
Anders weiß sie wo sein Bett steht, wie seine Toilette aussieht etc. Was für so
Zwerge halt wichitg sein kann :wink:

Bye, Vanessa

Hi Vanessa,

Wir sind ähnlicher Situation, seit Juli ist der Papa
unter der Woche weg. Unseren zwei Jungs (13+14) hat
die Herbstferienwoche, die wir in seiner kleinen
1-Zimmer-Wohnung verbrachten (mit Lumas und Schlaf-
säcken) sehr gut getan.
Ich glaube bei eienr Dreijährigen ist das noch viel
wichtiger. Dein Gefühl ist also IMHO durchaus richtig.

Als unsere beiden 3+4 waren, war mein Mann immer mehrere
Wochen am Stück weg, und, was viel schlimmer war, nicht
planbar (also: er fuhr weg und wir wußten nie im Voraus,
ober er nach 3 Tagen oder nach 3 Wochen wieder da sein
würde - Internet war nicht, Telefon war schwierig, da
wir in Südafrika lebten und seine Reiseziele Malawi,
Mozambique, Namibia, Botswana, Zimbabwe, etc. waren).
Gerade dieses Unplanbare war für unsere Kinder (und mich)
schwer zu verkraften und es war einer der Gründe, warum
mein Mann damals einen festen Job in Zimbabwe angenommen
hat.

Wenn jemand regelmässig am WE zuhause ist, gilt es die
Woche so zu strukturieren (inkl. das WE), dass Regelmässigkeit
und Rituale Halt bieten. Dazu kann auch das von dir vorgeschlagene
Gute-Nacht-Sagen zum Bild (vielleicht auch mit Telefon?) als
Ritual gehören und den Kleinen helfen.

Grüße
Elke

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Hiho,

das Verhalten des Kindes ist in dem Alter normal. Mein Kleiner (aus fast drei) weint morgens früh des Öfteren, wenn er wach wird und Papa auf der Arbeit ist (mein Mann geht um halb sechs aus dem Haus).
Klar ist das traurig. Aber so ist das Leben.
Und unser Papa kommt wenigstens abends nach Hause!

Trotzdem sollte man natürlich versuchen, es dem Kleinen so leicht wie möglich zu machen.

Ein Bild ist eine schöne Idee.
Bücher? Hm, ich kenne natürlich Trennugsangst-Bücher, aber da gehts um die Mama. :wink:
Toll ist „Ich will meine Mami“ von Martin Wadell - von drei Eulenkindern, deren Mama jagen fliegt, und sie bleiben allein. Sie befürchten immer mehr, daß sie nicht wieder kommt, aber am Ende kommt sie natürlich doch. :smile: Bildlich auch toll umgesetzt. Vielleicht kann man dem Kind erklären, daß es mit dem Papa so ist wie mit der Eulenmama. Er muß eben „jagen gehen“. Stimmt ja auch. :wink:
ISBN: 3794141253 Buch anschauen

Und dann hab ich grad bei Amazon eine „Liste für Kinder von Wochenendvätern“ gefunden, das müßte doch was sein, stöber die mal durch:
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/listmania/list-b…

traue ich mich nie so recht Leuten
mit Kindern echte
Vorschläge für die Praxis zu geben… ;/

Eltern werden es Dir danken. :wink:))

Meine Freundin meinte, sie würde wohl nie die WG ihres Mannes
besuchen.
Nun kam mir der Gedanke, dass es für die Tochter aber
vielleicht gerade gut
wäre,

Der Gedanke ist richtig!!! Die Kleine sollte wissen, wo ihr Papa ist und wie es ihm geht und was er macht. Sonst ist das „Weg-Sein“ des Vaters ein gesichtsloses Gespenst. :confused:

Eine Freundin von mit hat eine ähnliche Situation, nur mit vier Kindern. Sie hier im Rheinland, der Mann unter der Wochenende in Gotha. Da er Kinderpsychologe ist (und dort eine Praxis hat) nehme ich an, daß ihre Herangehensweise eine psychologisch ziemlich korrekte ist. :wink:

Noch bevor er nach Gotha zog, sind die beiden mit allen Kindern (13, 6, 3 und Baby) mit nach Gotha gegangen, haben sich dort alles genau angeschaut und den Kindern alles erklärt. Die Kinder waren bei der Einrichtung der Wohnung und Praxis dabei und bei der Praxiseröffnung.

Ich würde Deiner Freundin tatsächlich vorschlagen, mit den Kindern mal hin zu fahren. Schließlich hat die Kleine ein Recht drauf, zu wissen, wo der Papa ist, wenn er nicht bei ihr ist.

Alles Liebe,
Nike

Hallo!

Wir sind ähnlicher Situation, seit Juli ist der Papa
unter der Woche weg. Unseren zwei Jungs (13+14) hat
die Herbstferienwoche, die wir in seiner kleinen
1-Zimmer-Wohnung verbrachten (mit Lumas und Schlaf-
säcken) sehr gut getan.
Ich glaube bei eienr Dreijährigen ist das noch viel
wichtiger. Dein Gefühl ist also IMHO durchaus richtig.

Danke, ich denke, ich werde meiner Freundin mal einen Denkanstoß in dieser
Richtung geben. Falls sie nicht selbst schon drauf gekommen ist.

Dazu kann auch das von dir
vorgeschlagene
Gute-Nacht-Sagen zum Bild (vielleicht auch mit Telefon?) als
Ritual gehören und den Kleinen helfen.

Ja, sie telefonieren abends immer. Telefon Flatrate sei Dank auch so lange sie
wollen.

Bye, Vanessa

Huhu!

Toll ist „Ich will meine Mami“ von Martin Wadell - von drei
Eulenkindern, deren Mama jagen fliegt, und sie bleiben allein.
Sie befürchten immer mehr, daß sie nicht wieder kommt, aber am
Ende kommt sie natürlich doch. :smile: Bildlich auch toll
umgesetzt. Vielleicht kann man dem Kind erklären, daß es mit
dem Papa so ist wie mit der Eulenmama. Er muß eben „jagen
gehen“. Stimmt ja auch. :wink:
ISBN: 3794141253 Buch anschauen

Ach, das ist ja nett! Und auch nciht so teuer. Klasse.

Und dann hab ich grad bei Amazon eine „Liste für Kinder von
Wochenendvätern“ gefunden, das müßte doch was sein, stöber die
mal durch:
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/listmania/list-b…

ref=cm_lm_dp_l_1/028-3578618-2986120

Suuuuuuuper!

traue ich mich nie so recht Leuten
mit Kindern echte
Vorschläge für die Praxis zu geben… ;/

Eltern werden es Dir danken. :wink:))

Das hoffe ich.
Zum anderen möchte ich mir nie anhören müssen, was ich in kinderloser Zeit so
alles gesagt habe. Vielleicht habe ich dann mal Kinder und man weiß ja, dass
die Erziehungsvorsätze nicht immer alle umgesetzt werden können :wink:

Ich würde Deiner Freundin tatsächlich vorschlagen, mit den
Kindern mal hin zu fahren. Schließlich hat die Kleine ein
Recht drauf, zu wissen, wo der Papa ist, wenn er nicht bei ihr
ist.

Ja, das mache ich auf alle Fälle mal.
Vielleicht ist sie ja selbst schon auf die Idee gekommen.
Da meine Freundin nun in der Woche abends viel Zeit hat, telefonieren wir ab
und zu…okay, häufiger!
Ich habe mir extra ein schnurloses Telefon angeschafft um Mann (will seine Ruhe
beim Fernsehen haben) und Freundin (will mal ungestört mit mir quatschen) unter
einen Hut zu bringen. *lach*

Bye, Vanessa

Hallo Vanessa,

schön, das du dir solche Gedanken machst.
Ich finde aber man sollte nicht soooo viel Tamtam von der Sache machen, umso mehr wird sie ihren Papa vermissen. Mit 3 Jahren wird sie sich sehr schnell daran gewöhnen.
Eigentlich wäre es die Aufgabe vom Papa mit ihr ein Bild an die Wand zuhängen. Nach dem Motto: „Schau mal, der Papa ist jeden Tag/Abend bei dir und sagt dir Gute Nacht.“
Alle 2-3 Tage telefonieren wäre vielleicht auch noch eine Idee…aber mehr auch nicht. Es ist ja etwas"normales" in der Familie, das Papa nun nur am WE zuhause ist, und so sollte es auch behandelt werden.

Manu

Hi,

ich verstehe deine „Angst“ nicht wirklich als Kinderloser Mensch nicht mitreden zu können oder zu dürfen. Sicherlich kannst du nicht wie viele Eltern es gerne tun, vergleichen und sagen unser(e) kann, darf oder will aber schon…. Dennoch ist es hin und wieder hilfreich auch die Sicht von nicht Eltern zu hören denn ein Kind zu haben heißt auch ein wenig Engstirnig zu werden. Eltern unterhalten sich gerne untereinander über ihre Kinder, und das wohl auch weil ein kein Patentrezept zur Erziehung gibt. Warum solltest du da also nicht mitreden dürfen.

Es ist doch wie in der Politik, wir habe alle so unsere Meinung, reden hin und wider gerne mit, wissen es manchmal sogar besser aber Politiker sind wir dennoch nicht. Ich an deiner Stelle hätte damit kein Problem wenn es um eine Meinung oder Rat geht. Nur wenn es um den Austausch von Erfahrungen geht könnte ich mir vorstellen, dass dir hier und da etwas fehlt.

Was dein Problem Nr. Ono angeht, so glaube ich, dass es wichtig ist der Großen ein wenig Verständnis zu vermitteln. Auch wenn sie es nicht bis ins letzte Detail verstehen wird so sollte man sich schon die Mühe mache es ihr kindgerecht zu erklären warum der Papa nicht da ist. Ich könnte mir auch gut vorstellen (und jetzt mal ein vergleich mit unseren Kindern), dass es hilfreich sein könnte zu festen Zeiten (z.B. kurz vor dem zu Bettgehen) mit Papa zu telefonieren. Wenn die Große zwischen durch mal das Bedürfnis hat, natürlich auch.

Viele Grüße
Me

Huhu!

ich verstehe deine „Angst“ nicht wirklich als Kinderloser
Mensch nicht mitreden zu können oder zu dürfen.

Nein? Hast du das Theater hier noch nie miterlebt, wenn ein kinderloser Mensch
sich erdreistet etwas zu irgendeinem Thema zu sagen?!?1 *g*
Da halte ich mich meist bedeckt.
So aber auch bei der Politik *gg*

Danke auch für den Rest.
Telefonieren tun sie, klar.

Bye, Vanessa

Huhu!

Ich finde aber man sollte nicht soooo viel Tamtam von der
Sache machen, umso mehr wird sie ihren Papa vermissen. Mit 3
Jahren wird sie sich sehr schnell daran gewöhnen.

Da habe ich KEINE Ahnung.

Eigentlich wäre es die Aufgabe vom Papa mit ihr ein Bild an
die Wand zuhängen. Nach dem Motto: „Schau mal, der Papa ist
jeden Tag/Abend bei dir und sagt dir Gute Nacht.“

Ja, stimmt.

Alle 2-3 Tage telefonieren wäre vielleicht auch noch eine
Idee…aber mehr auch nicht. Es ist ja etwas"normales" in der
Familie, das Papa nun nur am WE zuhause ist, und so sollte es
auch behandelt werden.

Sicher, aber was machste, wennd as Kind irgendwo sitzt und anfängt zu weinen?
Auf Nachfrage ‚Weil der Papa nicht da ist‘
Sie tut mir halt so leid.
Klar muss sie damit leben und sie wird sich daran gewöhnen, aber es ist halt
doch sehr hart am Anfang.

Bye, Vanessa

Hallo Vanessa,
prima, dass du dir solche Gedanken über deine Freunde machst!
Ich wundere mich allerdings ein bißchen, dass die Eltern sich nicht vorher schon mit der Thematik auseinandergesetzt haben und die Große auf die bevorstehende Trennung ein bißchen vorbereitet haben. Auch frage ich mich, ob es nicht eher die Aufgabe vom Papa gewesen wäre dem Kind einen Teddy o.ä. zu schenken, den es knuddeln kann um dann immer ganz fest an den Papa zu denken? Waren deine Freunde da ein bißchen blauäugig oder steckt da vielleicht mehr dahinter als du weißt oder hier sagst - gerade die Aussage deiner Freundin nicht nach Köln fahren zu wollen um den Partner zu besuchen finde ich schon sehr verwunderlich. Wie gesagt, Fotos oder entsprechende Geschenke würde ich den Eltern empfehlen und Tipps, wenn es dabei bleibt sind sicherlich nie verkehrt, es kommt immer auf die Formulierung an. Ich reagiere selber bei einer speziellen kinderlosen Person aus unserer Verwandtschaft auch absolut allergisch, wenn sie in Besserwissermanier Lebensweisheiten zum Thema Kindererziehung zum besten gibt, als hätte sie jahrelange Erfahrung im Umgang mit gaaanz vielen Kindern. Daher kann ich nur sagen, überlege dir gut was und vorallem wie du es sagst. Vielleicht kannst du ja im Vorwege am vorsichtig antesten, ob deine Meinung als Hilfe oder als Einmischung empfunden wird. Dasselbe gilt meiner Meinung nach auch für die Geschenke. Vielleicht haben sich die Eltern ja auch vorher ihre Gedanken gemacht und wollten bewußt keine größeren Aktionen um die Sache machen und haben sich gezielt gegen Fotos, Kuscheltiere oder ähnliches entschieden.
LG
Denise

Hallo Vanessa,
muß jetzt doch mal eine Frage hinterher schicken, hatte vorhin nicht alle Beiträge gelesen.
Wenn der Papa Berufssoldat ist, wieso geht die Familie dann nicht mit? Den Umzug zahlt ja dann sogar die Bundeswehr. Ich hatte jetzt vermutet, daß sei irgendwie durch ein Studium o.ä. bedingt und daher vielleich durch Semesterferien bzw. knappes Familieneinkommen nicht sinnvoll/möglich. Auch sollten sich deine Freunde vielleicht schleunigst Gedanken machen, wie sie ihren Kindern einen möglichen längerfristigen Auslandsaufenthalt des Papas erklären, denn wie ich aus dem eigenen Bekanntenkreis weiß, ist das ja nun bei den Berufssoldaten immer eine „drohende Gefahr“ - immerhin ist das ihr Job. Wenn die beiden schon bei einer beruflich bedingten Versetzung mit wöchentlicher Heimkehr ihre Tochter offenbar so wenig vorbereiten konnten, daß du als gute Freundin tätig wirst, was machen die beiden denn dann mal im „Ernstfall“?
Mein Mann ist beruflich auch häufig im Ausland unterwegs und daher bis zu zwei Wochen am Stück unterwegs. Für unseren Sohn (knapp 5 Jahre) ist dass einfach eine Tatsache mit der er groß geworden ist. Mittlerweile fragt er, wie oft er noch schlafen muß, bis der Papa wiederkommt. Aber früher ist er damit einfach groß geworden, so wie unsere Kleine jetzt auch. Das war/ist einfach eine Tatsache, die zu Papas Arbeit gehört und damit war das für ihn auch okay. Kennt denn die Tochter deiner Freunde auch bei ihrem Papa mal dienstliche Abwesenheiten (Manöver, Lehrgänge, Auslandseinsätze o.ä. - liegt doch bei einem Soldaten eigentlich nahe)?
Vielleicht noch ein anderer Tipp. Mein Mann bringt den Kindern immer wieder mal etwas von einer Dienstreise mit, nicht jedes Mal und auch nichts riesiges, da reicht schon so ein kleines Pixibuch oder eine kleine Süßigkeit, um die beiden zum Strahlen zu bringen.
Wichtig finde ich übrigens auch, daß der Papa am Wochenende viel Zeit mit seinen Kinder verbringt, da muß die Mama halt mal zurückstecken bzw. ihre Bedürfnisse auf den Abend vertagen. Wenn die Kinder sich dann am Wochenende auch noch zurückgesetzt fühlen, ist das für sie bestimmt eine ziemliche Katastrophe.
So, jetzt bin ich glaube ich alle meine Gedanken zu dem Thema los.
LG
Denise