Hallo 
Ich fahre im Januar für eine Woche nach New York und im März bin ich für eine Woche auf Schüleraustausch bei einer Familie in London untergebracht, „meine“ Austauschschülerin kommt dann im Mai auch zu uns.
Aus dem Anlass suche ich jetzt ein wirklich vernünftiges Wörterbuch, das ich möglichst auch im unterricht benutzen kann.
Mit meinem alten bin ich sehr unzufrieden, es ist ein Hardcover von Langenscheidt mit rund 50 000 Wörtern Englisch-Deutsch und Deutsch-Englisch.
Erstmal ist es alles andere als handlich (aber das ist auch nicht mein Hauptkriterium), was viel unpraktischer ist, ist, dass es sehr, sehr viele Begriffe nicht enthält.
Wenn ich zum Beispiel „to suck“ nachschlage bekomme ich „saugen“,„aussaugen“ und „lutschen“, aber nichts von der umgangssprachlichen Bedeutung (und die wäre ja gerade auf einer Reise wichtig…).
Hat jemand vielleicht DEN Vorschlag ?
Was ist besser, Englisch-Deutsch und Deutsch-englisch seperat und in einem ?
Gibt es ein Wörterbuch, dass für Reisen UND für den Schulunterricht geeignet ist ?
Würde mich sehr über ein paar Vorschläge freuen,
Chiaroscuro
Hallo Chiaroscuro,
ich hab auch so en altes Langenscheidt, finde ich aber nicht schlecht. Das Problem ist einfach, das es vielevieleviele Woerter im Englische gibt,und wenn du dann auch noch Umgangssprache haben willst, kommst du schnell auf mehrere 1000 Seiten. Allerdings sind in neuen Woerterbuechern viele neue Woerter drin, die es frueher nicht gab (in mienem sind als neu angegeben so Dinger wie acid rain oder beautiful people).
Ich kann Dir nur empfehlen, im Buchladen nachzuschauen. Fuer unterwegs tuts ja vielleicht auch ein elektronisches Woerterbuch.
Ralph
hi!
wie lang hast du denn schon englisch? ich finde nämlich (aus eigener erfahrung, war bis jetzt 2 mal in england), nach so ca. 5 jahren braucht man im alltag kaum eins mehr (hab z.b. dieses jahr nach london nur noch ein ganz kleines mini mitgenomm…gebraucht hab ichs nich einmal. bei meinen zwei wochen sprachferien letztes jahr hab ich meins einmal gebraucht, weil ich meiner gastmutter die übersetzung meines nachnamens „hummel“ liefern wollte).
ansonsten hat man uns in klasse 6 mal das große blaue „Oxford Schülerwörterbuch“ von Cornelsen empfohlen, das reicht bis in den englisch-grundkurs klasse 12. die leistungskursler mussten sich jetz ein neues kaufen, auch von cornelsen, auch so ein oxford-wörterbuch, aber halt größer und mit hartem deckel (k.a. wie das im fachdeutsch heißt
, bin kein LK englisch). wenn du willst, kann ich mich mal um die isbn kümmern, allerdings erst in 1 1/2 wochen.
gruß
yvi
Zusatz
Zusätzlich zu dem bereits gesagtem empfiehlt sich einfach das Nachfragen, wenn etwas unklar ist. Schaut ja auch blöd aus, wenn du im gespräch dauernd im Wörterbuch blätterst. Ein schlichtes „Sorry, I don’t understand“ oder „What does xxxx mean?“ ist da sinnvoller.
Livia