Wörterbuch oder Translator?

Hola,

mein Spanisch Untericht hat gerade angefangen, und mir stellt sich die Frage ob ich mir einen Translator zulegen soll.

Meine Kollegen arbeiten meistens mit Wörterbüchern, aber ich habs nicht so mit dem nachschlagen. Zuhause arbeite ich mit Laptop (Babylon, 2Online Wörterbücher, Digital Publishing Learning Spanisch Software) und muss selbst hier öfters verschiedene Medien durchgehen bis ich die richtige Übersetzung habe.

Sind Elektronische Wörterbücher (Translator) noch nicht so ausgereift?
Falls doch, dann empfehlt mir doch bitte einen kleinen portablen Translator der mir schnell und ausführlich ein Wort übersetzt. Wichtig ist für mich auch das die Suche des Translators tolerant ist, desöfteren habe ich ein Konjugiertes Verb und erkenne es auf den ersten Blick nicht.

Wie übersetzt ihr Vokabeln?
Und was mich auch interessierne würde, wie lernt ihr Vokabeln?

Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende
Tanja

Hi, Tanja.

Ich hatte vor einigen Wochen den Franklin Übersetzer PRO in der Hand und als Skeptiker(Ich hantiere am liebsten mit den althergebrachten Wörterbüchern) war ich sehr positiv überrascht.
Probiert hatte ich das Ding in Englisch. Ich hatte kein Wort, das er nicht kannte. (O.k. bei spez. schottischen Ausdrücken hat er gestreikt…) Zudem hat er noch eine akk. Aussprache, was im spanischen vielleicht nicht so interessant ist, da die Aussprache an sich regelmäßig ist.

Verben und Sustantive hat er, soweit nötig, konjugiert, bzw. dekliniert, die Suche erlaubte die Verwendung von Platzhalter. Die Tastatur ist einigermaßen gescheit…

Man kann sich Wörter zum Lernen in einen bestimmten Bereich verschieben, überhaupt hat er einige Sonderfunktionen zum Lernen zu bieten.

Fazit: Bei dem Ding hat es mich schon gejuckt…

Wie übersetze ich Vokabeln: Wenn es geht, dann erschließe ich mir die Bedeutung aus dem Zusammenhang. Früher habe ich JEDES Wort nachgeschaut. Darauf habe ich einfach keinen Bock mehr!

Wie lerne ich Vokabeln: Früher einfach ins Wörterbuch geschaut und behalten. Heute mit Alzheimer:wink: geht das leider nicht mehr.Sicherste Methode: Karteikasten.

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Hallo zusammen,

aus der übersetzerischen Praxis (die mein Tagesgeschäft ist), kann ich nur sagen, dass jeder Translator und jedes elektronische Wörterbuch so gut wie sein Programmierer ist - und die sind als eingefleischte Binäriker ausschließlich „Ja/Nein“-orientiert (könnte das ein elektronischer Übersetzer übersetzen? Versuchts mal ;&gt:wink: ).

Idealerweise arbeiten dabei Informatiker, Linguisten, Sprachpraktiker und Terminologen - nicht notwendigerweise dasselbe - Hand in Hand und stimmen jedes einzelne Wort und jede Übersetzungsmöglichkeit miteinander ab. Die marktwirtschaftliche Praxis zeigt, dass das schlicht und einfach nicht möglich ist - sonst könnte so ein Ding nicht für ein paar zig Euro in den Handel kommen. Immerhin kostet ein gutes Wörterbuch immer noch zwischen 35 und 1xx Euro (z. B. Langenscheidt/Muret-Sanders oder Oxford Duden).

Außerdem bräuchte man, um wirklich sicher zu sein, noch ein paar andere - auch einsprachige - Wörterbücher. aber das führt hier zu weit. Wenn es wirklich auf Genauigkeit ankommt, sollte man sich eh an jemanden wenden, der was davon versteht. Schließlich geht man ja bei einem Rechtsstreit auch nicht mit dem BGB-Taschenbuch vor Gericht.

FAzit: Als elektronisches Wörterbuch sind die Franklins-Hexaglots und wie sie alle heißen gut genug. Aber im Zweifelsfall sollte man einfach rückfragen, ob das Wort tatsächlich das richtige ist.

Denn merke: „Der Unterschied zwischen dem richtigen und dem beinahe richtigen Wort ist derselbe wie zwischen dem Blitz und Glühwürmchen“, (Mark Twain).

Mit besten Grüßen

R. Dorn

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Hallo! Zur Frage „wie lernt ihr Vokabeln“: Ich habe sehr gute Erfahrungen mit diesen Wortschatz-Büchern, in denen jedes Kapitel einem Wortfeld entspricht (im Restaurant, Tiere, Business, in Konferenzen, etc. oder eben auch fortgeschrittenere Themen (mit Beispielsätzen)). Ich habe eins von Cornelsen für Englisch (gibt´s ja sicher auch bei anderen Verlagen für Spanisch), lasse meine Schüler/innen damit arbeiten und empfinde das als ziemlich genial, weil man wirklich, wenn ein Thema ansteht, dieses komplett abdecken kann. Chris

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