Wörterbücher - Stichwortanzahl

Hallo,

weil unter dieser Titelzeile weiter unten (06.10.) vermutlich kaum noch jemand guckt, hier eine Ergänzung:

Inzwischen haben auch Pons und Hueber geantwortet, Klett hüllt sich in Schweigen.

Pons bestätigt, was schon Langenscheidt schrieb.

Hueber äußert sich verschwommen:

"Es gibt generell keine festen Regeln in der Branche, doch beziehen sich solche Angaben fast immer auf das Wörterbuch als Ganzes. Diese Angaben sind auch fast immer eine Summe aus verschiedenen Kategorien (Stichwörter, Konstruktionen, Beispiele, Wendungen) und nur in den allerseltensten Fällen wird die genaue Anzahl der Stichwörter angegeben. Auch wir geben nicht isoliert die Anzahl der Stichwörter an. Es ist schwierig solche Zahlenangaben zu vergleichen, weil sie nur bedingt aussagekräftig sind. Wir können eigentlich nur empfehlen, die Wörterbücher auf ihren qualitativen Inhalt hin zu prüfen, d. h. zu prüfen, ob das jeweilige Wörterbuch die Informationen hat, die Sie benötigen.

Grüße
Carsten

danke für die info

gruß
fabian

weil unter dieser Titelzeile weiter unten (06.10.) vermutlich
kaum noch jemand guckt, hier eine Ergänzung:

Inzwischen haben auch Pons und Hueber geantwortet, Klett hüllt
sich in Schweigen.

Hallo!

Pons gehört zum Klett-Verlag. Deshalb wäre eine doppelte Antwort unsinnig.

Unter der Pons-Internetseite in der letzten Zeile findest Du das:
© 1999 - 2008 Ernst Klett Sprachen GmbH, PONS Wörterbücher und Selbstlernen, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten.

Schau mal nach :wink:.

Gruß

Anne

Hallo Carsten,
Vielen dank für diese Info!
Ich habe es nur vermutet und deshalb Dir keine antowrt dazu gegeben. Jetzt ist es sozusagen „amtlich“. Dafür vielen Dank und ein Sternchen.
Schöne Grüße,
Helena
PS. Eigentlich ist diese Aussage des Verlages ja logisch. Denn es gibt tatsächlich Menschen, die ein Wörterbuch allein aus dem angegebenen Wortzahl kaufen (!!) und nicht nach anderen Kriterien. Wenn man sagen würde: „In unserem Wörterbuch gibt es 20.000 Wörtern“ und das sich nur auf eine Sprachrichtung bezieht, wenden sich dann diese potenzielle Käufern die Wörterbücher zu, die 30.000 Wörtern angeben, auch wenn diese Aussage sich auf beide Richtungen bezieht und somit 5.000 weniger Worter ausführt als der erster. Ich finde, das sind nur Verkaufsstrategien.

Auch logisch finde ich die Aussage, daß ganz genau weiß niemand, wieviele Wörtern ein Wörterbuch hat, vorallem wenn es sich auf der deutschen Sprache bezieht. Denn wenn ich einen meinen Wörterbücher anschaue (beispielsweise technischer), stelle ich fest, daß z.B. unter „Grob-“ steht: „-abgleich“, „-abstimmung“, „-abtastung“, „-ätzung“, „-ausbringen“, „-azimut“, „-bearbeitung“, usw. usf. Und dann stellt sich mir die Frage: Wie zählt man diese? Ist jede Endung auch ein Wort, das als solche zu zählen ist? Wenn man dann die Übersetzung dazu schaut (in meinem Fall in meiner Muttersprache Spanisch) dann kommen bestimmt zweifeln.