Wörtlich zitieren und sinngemäss wiedergeben

Hallo an alle!

Ich hab am kommenden Montag eine Deutsch Klassenarbeit, bei der man jemanden aus dem Buch „Jugend ohne Gott“ charakterisieren soll. Wir lesen im Unterricht dieses Buch.
Ja also ich verstehe nicht wie man wörtlich zitiert und wo man Anführungszeichen/Schlusszeichen hinsetzen soll, oder auch wie man sinngemäss wiedergeben soll.
Und was bedeutet „paragraphieren“?

danke &liebe Grüsse
Nathalie

Hallo an alle!

Ich hab am kommenden Montag eine Deutsch Klassenarbeit, bei
der man jemanden aus dem Buch „Jugend ohne Gott“
charakterisieren soll. Wir lesen im Unterricht dieses Buch.
Ja also ich verstehe nicht wie man wörtlich zitiert und wo man
Anführungszeichen/Schlusszeichen hinsetzen soll, oder auch wie
man sinngemäss wiedergeben soll.
Und was bedeutet „paragraphieren“?

Liebe Nathi,

um mal mit dem Letzten anzufangen: „paragraphieren“ bedeutet in Paragraphen zu fassen. Ich vermute aber, daß Du dieses nicht meinst, sondern an „paraphrasieren“ denkst. Und „paraphrasieren“ bedeutet ganz einfach „sinngemäß wiedergeben“.
Dieses Letztere war schon ein Zitat: ich habe einen Teil von dem, was Du geschrieben hast, wiederholt und zwar wörtlich - und das, was ich wörtlich wiederholt habe, das habe ich in Anführungszeichen gesetzt.
So einfach ist das.

Also: Das, was Du aus einem anderen Text wörtlich übernimmst, kommt in Anführungszeichen. Die zeigen nämlich an, daß Du etwas zitiert hast. (Auf die anderen Möglichkeiten und Bedeutungen von Anführungszeichen gehe ich jetzt mal nicht ein.) Und vergiß nicht anzugeben, wo das von Dir Zitierte steht: Verfasser, Titel, Seite.

Gruß - Rolf

Hallo Rolf

Danke vielmals für deine Hilfe!

Liebe Grüsse
Nathalie

Ergänzend zu Rolfs Antwort:

Manchmal ist es notwendig, dem Originalzitat etwas hinzuzufügen, um es verständlich zu machen. Z. B. könnte es sein, dass statt eines Namens nur ein Pronomen auftaucht, weil im Volltext ohnhin klar ist, über wen gesprochen wird. Dann fügt man beim Zitieren die erklärende Anmerkung meist in eckigen Klammern hinzu. Ebenso setzt man „…“ für Auslassungen in eckige Klammern, um deutlich zu machen, dass die drei Punkte nicht vom Original-Verfasser eingefügt wurden.

Als Beispiel soll Götz von Berlichingen dienen:

Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsche lecken!

Richtig zitiert könnte dieser Satz lauten:
„Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsche lecken!“

oder:
„Er [der Hauptmann] aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsche lecken!“

oder:
„Er aber […] kann mich im Arsche lecken!“

Mit den Auslassungen muss man vorsichtig sein, damit der Sinn nicht entstellt wird!

Michael