Hallo,
bei den verschiedenen e-mail-Adressen-Anbietern, wie z.B. freenet sind die Adressen, die man einrichten kann, immer in verschiedene Postfächer eingeteilt. Zwar kann man theoretisch bis zu 25 verschieden Adressen einrichten, jedoch sind diese dann auf 5 verschiedend Postfächer verteilt. Pro Postfach kann ich nur 5 Adressen haben.
Meine Frage ist was der Nutzen dieser Postfächer sein soll. Ich empfinde die Geschichte nur als hinderlich, denn ohne Postfächer-Einteilung (eine normale und 24 Alias-Adressen z.B.) wäre die Sache viel unkomplizierter. Bei netscape stellt sich nämlich das Problem, daß ich jeweils nur die zu einem Postfach zugehörigen Adressen aut. in netscape herunterladen kann. Die übrigen kann ich mir nur ansehen, wenn ich auf die homepage von freenet gehe, und mir dort den Inhalt des Faches angucke.
Also nochmal: was soll der Quatsch? Ist das vielleicht für Firmen oder für PC´s gedacht, die von mehrenen Personen genutzt werden? Nehem wir an wir befänden uns in der vor-PC-Zeit und es würde sich tatsächlich um schriftl. Korrespondenz handeln. Ich hätte in verschiedenen Zeitschriften Chiffre-Anzeigen aufgegeben unter insgesamt 20 verschieden Chiffre-Nummern. Den Verlagen habe ich jeweils eine Postfach-Adresse angegeben, an die sie die Zuschriften an mich senden sollen. Dann wäre es doch bequemer nur ein einziges Postfach zu eröffnen und anzugeben als 5 verschiedene. Man stelle sich nur das Bild vor, wie jemand am Hauptpostamt mit 5 verschiedenen Schlüsseln 5 verschieden Postfächer nacheinander öffnet. Also warum nicht einfach.
Und noch was: bitte komm mir nicht mit Outlook und ähnlichen Scherzen als Alternative zu netscape. Damit ist zum Einen meine Frage nach dem Sinn und Zweck der Übung nicht beantwortet. Zum anderen habe ich es ausprobiert: es ist in der Handhabung eine Zumutung, weil man überhaupt keinen Überblick mehr hat, welche Antwort sich jetzt in welchem Postfach befindet und weil das Wechseln innerhalb der verschiedenen Fächer Zeit und Nerven kostet. Und eben wie gesagt: vom Grundsatz her (zumindest in meinem Fall) überflüssig ist.
Gruß
Jörg