ich halte viel von linux im backoffice bereich aber in der
schule hat es leider keinnen sinn, da zu wenig software
vorhanden ist: wird zu einem lehrmittel ein prog geschrieben
dann halt in einer mehrheitsfähigen version und da ist linux
leider nicht dabei…
Hallo Ingo,
wenn ein Prog geschrieben wird heißt das doch noch lange nicht,
daß es auch unter Linux lauffähig ist (compiler gibt es doch für
Linux genug,und umsonst!!)
Dabei wäre es gerade ein, auch gesellschaftspolitisch,
interessantes Thema für die Schule:
Wie nutze ich Windows-Programme unter Linux (WINE auf PC’s)?
Welche freien Programme stellen eine ernsthafte Alternative zu
MS-Produkten dar und wie weit reicht die Datenkompatibilität
(z.B. liest und schreibt GNUmeric Excel-Daten)?
Wie wandle ich Daten zwischen verschiedenen Formaten um?
Zur Info,
mittlerweile kann auch StarOffice MS-Office Daten vernünftig
verarbeiten. Und was bietet denn MS-Office für den
Normalen User mehr an Funktionalität als StarOffice ??
Die Arbeit mit verschiedenen Programmen (z.B. MS Office und
Star Office) macht IMHO auch das zugrundeliegende Prinzip
besser klar, als wenn man immer nur ein bestimmtes Programm
verwendet.
Auch unter Linux ist mittlerweile das Koffice sehr weit fort-
geschritten und man kann auch damit vernünftig Arbeiten.
Aber leider geht man bei den Staatlichen Institutionen den
einfachen Weg (alle Arbeiten mit MS,wir also auch)
Nun aber wieder „realistisch“ (pragmatisch) gedacht -
schliesslich liegt mein Abitur auch noch keine 10 Jahre zurück
- sind das alles idealistische Gedanken, die den
durchschnittlichen Lehrer, die durchschnittliche Lehrerin
verwirren werden.
Wenn man sich aber für Windows entscheidet, sollte doch
zumindest ein Linux-Rechner vorhanden sein, damit engagiertes
Lehrpersonal, sei es im normalen Unterricht, sei es in einer
Arbeitsgemeinschaft, die Gelegenheit hat, Alternativen am
praktischen Beispiel zu demonstrieren.
Wo gibt es die (Lehrer) ??
Von Windows95 rate ich übrigens auch ab, es ist teilweise
technisch veraltet und in einigen Bereichen ist kein Update
möglich. Vom technischen Gesichtspunkt her müsste ich zu
Windows 2000 raten, aber das sprengt wohl das Budget. Bleibt
Windows 98. WinME bietet keine relevanten Vorteile gegenüber
98 SE.
Wenn dann kommt wohl nur 98me in Frage,was ich für das Stabilste
MS-OS im Consumer Breich halte.
Gegen Linux spricht letztlich nur eine erwartungsgemässe
Unflexibilität der Lehrer. Linux spart Geld, wird von
staatlicher Seite empfohlen, und zwingt alle Beteiligten dazu,
sich tiefer mit der Materie zu befassen als dies bei einem
08/15 Windows-Rechner der Fall wäre.
Hier gehe ich mit deiner Meinung vollkommen Konform.
Conclusio: aus wirtschaftlichen und pädagogischen Erwägungen
heraus ist Linux vorzuziehen.
Richtig,
aber bedenke,daß auch eine Linux Installation und Administration
einiges an Ressorcen binden kann. Man braucht also die richtigen Leute die sich mit der Materie auskennen um wirklich Kosten ein-
zusparen.
Gruß aus Gießen
Norbert
Schönen Gruss, Ingo Steinke