Woher kommen Albträume?

Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen, ob sich jemand mit Albträumen auskennt.
Wenn ich schlafe, träume ich sehr oft Dinge an die ich mich auch morgens sehr gut erinnern kann… aber immer häufiger ist bei dem „normalen Unfug“ den ich so träume (Einkaufen im Einkaufscenter, Umziehen etc.) auch richtig krasses Zeug dabei.

Das hat sich grade eben zugetragen:
Hatte ne ziemlich anstrengende Woche und hab mich nach der Arbeit um 18.00 Uhr hingelegt, damit ich gleich noch etwas für die Uni lernen kann. Da hab ich folgendes geträumt

Hat damit angefangen, dass ich alles aus der Perspektive von nem Hund gesehen habe.
Wenn der in nem bestimmten Winkel durch Gebüsch un ein Haus geht, dann wird er zu nem Menschen auf der anderen Seite. Zur mir!
Als „ich“ hat er sich dann mit allerlei Menschen auf der anderen Seite unterhalten(war anscheinend ein Schloss oder ne Hofgesellschaft) Alle haben irgendwie probiert, vor irgendwas zu warnen, aber ich habe nicht gecheckt was… immer nur „mach das nicht, lass es sein!“. Als ich dann zurück gegangen bin und man wieder den Hund sah, hat er bestimmte Wachen (das waren aber eher Star Wars Monster) gesehen und festgestellt, es sich um eine Verschwörung handelt.
Schließlich ist er entdeckt worden und dann hat er irgendwelche Hundekuchen/Snacks gegessen um sich in nen Hasen zu verwandeln, um besser fliehen zu dürfen.
Schnell, bevor er erwischt werden konnte ist er abgehauen. Sein Vorteil war, dass alle nach nem Hund gesucht haben!
Er ist über Felder gerannt und auf einmal haben ihn alle verfolgt… lauter Hunde, Bären und Menschen. *** Ein Erzähler hat dann gesagt: „Nachdem sich die ersten Verfolger zurückfallen ließen, nahmen die Bären die Fährte wieder auf.“ Und man hat gesehen, wie der Hase da entlang prischt und 2-3 Bären hinter dem her sind.
Schließlich lief man an so ner Art kleinem Bach entlang an nem Feldweg und der Erzähler sagt: „Doch die Bärenmutter, die vor kurzem geworfen hat, hat sich einen Flusslauf zur Ernährung ihrer Jungen geschaffen.“ – und man sieht den Hasen da langrennen und schließlich kommt er zu so ner Art Felsvorsprung (so Schiefer), wo er hochklettern konnte. Das hat man dann dramatisch von oben gesehen, wie er nach den einzelnen Vorsprüngen greift. Die Bären können das Hindernis nicht überwinden und bleiben auf der Strecke – der Hase ist gerettet.***
Als er oben angekommen ist, steht da n dicker Mann mit so ner weißen Puderperrücke, wie die das früher bei Hof immer anhatten (oder die im Gericht von England…) und sagt, dass das nur die Probe war und der Hase morgen noch viel schneller sein muss.
Und ab da hab ich den ich in Sternchen *** gesetzt habe, habe ich ca. 5-6 mal hintereinander geträumt. Exkat genau dasselbe… diese Verfolgungsjagd und immer wieder und immer wieder… und immer derselbe Text… deswegen konnte ich mir den wohl auch so gut merken… mal war er viel schneller als die Bären, mal nur etwas schneller als die Bären, so dass er sich grade noch so retten kann.
Beim letzten Mal sieht man dann aber, dass der eine Bär, das Junge von der Bärenmutter, die den Fluss gegraben hat, dem Hasen über den Schiefer-Abhang hinterherklettert… und oben rennt der Hase dann weiter um sein Leben. … dann bin ich aber aufgewacht -.-

So Kram träume ich andauernd, der mich richtig mitreißt. Ich wache auf und mir schlägt das Herz bis zum Hals - Puls von gefühlten 280 - geschwitzt bin ich auch durch und durch.
Erholung durch solchen Schlaf ist echt nicht gegeben…

Was sagt ihr dazu? Woher kommen Albträume? Kann gerne auch noch ein paar „Traumgeschichten“ Posten, wenn es euch interessiert :smile: Is halt schon arg konfus und meistens läufts auch wie n Film vor meinen Augen ab.

Viele Grüße

Woher kommen Albträume? Beispiel Traum Nr. 2
Hab geträumt, ich hätte nen echt krass abartig fetten Bauch… so total runterhängend un so – furchtbar war das. Dann bin ich einkaufen gegangen in die Stadt und hab gemerkt, dass ich barfuß war -.- Dann wollte ich mir n paar Schuhe kaufen und war in nem Vergnügungspark und auf der Suche nach nem H&M. Hab aber keinen gefunden – irgendwie war das auch ne total unbekannte Stadt.
Dann war ich auf einmal wieder zu Hause und n Verrückter war im Keller, der mit Holzstücken und Bananen rumgeworfen hat. Haste halt immer nur die Schläge vom Holz poltern gehört… und dann irgendwann hörts auf und ne alte Frau ist bei mir in der Wohnung. Die sagt zu mir, dass „die“ den Irren im Keller übel zugerichtet haben… Ab da hat mich dann der Geist von dem Irren verfolgt. Das war n total ramponierter Kopf – an der einen Seite die Schädeldecke abgeplatzt und lauter Furchen und Dellen im Gesicht. Und der hat dann immer mit lauter Holz und Bananen nach mir geworfen. Ich wollte den dann anschreien, aber beim Schreien is kein Ton rausgekommen. Und der hat immer weiter nach mir geworfen.
Bin dann aufgewacht und hatte total das trockene Maul – wahrscheinlich hab ich im Schlaf s ganze Haus zusammengeschrien xD Hab dann was getrunken un bin wieder ins Bett… und immer, wenn ich die Augen zugemacht hab, hab ich den Geisterkopf wieder gesehen -.-
Die Nacht hab ich auch kaum geschlafen.

Subjektstufe nicht außer acht lassen!
Hi
Ohne jetzt speziell auf deine beiden Träume eingehen zu wollen: Bei derartigen Träumen ist es sinnvoll, sie sich auch einmal auf der S u b j e k t s t u f e anzuschauen. Beim Hund war es dir noch relativ spürbar, dass der ein T e i l von dir selbst darstellt - bei dem Irren im zweiten Traum hast du es womöglich zunächst übersehen.
Es grüßt dich
Brancden

1 „Gefällt mir“