Woher kommen die Unterschiede ?

Hallo Wissende,

ich habe mich gefragt woher die Unterschiede der Räder für Männlein und Weiblein kommen ?
Warum haben Männer eine Mittelstange am Fahrrad und Frauen nicht ?
Wer weiß die Antwort ?

Gruß
Manfred

Warum haben Männer eine Mittelstange am Fahrrad und Frauen
nicht ?
Wer weiß die Antwort ?

wuerde vermuten, dass es and den schwierigkeiten, ein herrenrad mit rock zu besteigen lag.

joachim

Hallo Joachim,

das kann schon sein, dass dieses Argument vor ewigen Zeiten galt. doch warum werden die Räder heute immer noch so gebaut ?

Gruß
Manfred

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

doch warum werden die Räder heute immer noch so gebaut ?

ich glaube, es ist eher die Bezeichnung"Herren-" oder „Damenrad“ was traditionell bedingt ist. Bei MTBs gibts diesen Unterschied nicht mehr. Viele Frauen fahren „Herrenräder“ wegen der besseren Rahmenstabilität. Ich kenne aber auch Männer, die „Damenräder“ fahren, weil der Einstieg leichter ist.

Viele Frauen wollen sich aber vielleicht auch nicht die Option nehmen lassen, doch mal mit einem längeren Rock zu fahren.

Geh also mal davon aus, dass heute „Damenrad“ einfach die traditionelle Bezeichnung für ein Rad mit niedrigem Einstieg ist (was besonders für ältere Leute hilfreich ist, oder glaubst du, man kann mit 75 noch sein Bein so einfach über den Sattel schwingen?).

Gruss, Niels

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Hallo,

Viele Frauen wollen sich aber vielleicht auch nicht die Option
nehmen lassen, doch mal mit einem längeren Rock zu fahren.

Fahren geht auch problemlos mit Rock auf einem Diamantrahmen - oder anders formuliert: wenn ich mit dem Rock fahren kann, dann ist es völlig egal, was für ein Rahmen das Rad hat (mit einem engen Stretchrock, evtl.länger, lieg ich postwendend auf der Schn… oder verursache *Erregung öffentlicher wasauchimmer*).

Das eigentliche Problem ist das *unbeobachtete* auf- und absteigen.

*ganzbreitgrins*

Grüße
Gordie

Hallo,

Viele Frauen wollen sich aber vielleicht auch nicht die Option
nehmen lassen, doch mal mit einem längeren Rock zu fahren.

Fahren geht auch problemlos mit Rock auf einem Diamantrahmen -
oder anders formuliert: wenn ich mit dem Rock fahren kann,
dann ist es völlig egal, was für ein Rahmen das Rad hat (mit
einem engen Stretchrock, evtl.länger, lieg ich postwendend auf
der Schn… oder verursache *Erregung öffentlicher
wasauchimmer*).

Also, ich komme mit einem weiten Sommer-Rock, auch mit einem Hosenrock, nicht auf mein Touren-/Reiserad mit Diamantrad. Ich bleibe beim Aufsteigeversuch immer am Sattel (von hinten) hängen. Bei meinem Alltagsrad mit tiefem Durchstieg passiert mir das nicht.

Gruß, Karin

Hallo Karin,

Also, ich komme mit einem weiten Sommer-Rock, auch mit einem
Hosenrock, nicht auf mein Touren-/Reiserad mit Diamantrad. Ich
bleibe beim Aufsteigeversuch immer am Sattel (von hinten)
hängen. Bei meinem Alltagsrad mit tiefem Durchstieg passiert
mir das nicht.

versuch mal beim Aufsteigen das Bein über die Stange zu heben, nicht hintenrum zu schwingen, das geht bei mir auch mit weiten Sommerröcken :wink:

Manu

Hallo Manu,

Also, ich komme mit einem weiten Sommer-Rock, auch mit einem
Hosenrock, nicht auf mein Touren-/Reiserad mit Diamantrad. Ich
bleibe beim Aufsteigeversuch immer am Sattel (von hinten)
hängen. Bei meinem Alltagsrad mit tiefem Durchstieg passiert
mir das nicht.

versuch mal beim Aufsteigen das Bein über die Stange zu heben,
nicht hintenrum zu schwingen, das geht bei mir auch mit weiten
Sommerröcken :wink:

Da hsat Du wohl meinen Kommentar als Hilferuf missverstanden: Ich bin froh drum, trotz gesundheitlicher Probleme wenigstens auf mein Tourenrad mit „Bein hintenrum“ aufsteigen zu können. Das konnte ich viele Jahre wegen Rückenproblemen nicht und musste daher auch für Radreisen und Touren mit den oft qualitativ schlechteren „Damenrädern“ vorlieb nehmen. Dass ich im Alltag einen tiefen Durchstieg brauche, damit kann ich leben.

Warum wollen so viele Frauen die „Tiefdurchstieg-Räder“ ausrotten? Mir kommt diese Disskussion nämlich so vor. Ich finde es eher gut, dass es so viele Rahmenformen gibt, dass jede® sein Ieblingsrad finden kann.

Gruß, Karin

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Ähnliche Frage:… Warum sitzen
Frauen meist in einer so unmöglichen Haltung auf Damenrädern

(Sattel in Couchsitzflächen höhe, sodass bei einem Stopp die Beine noch angewinkelt sind wenn sie auf dem Boden stehen, und so dass beim Fahren der Oberschenkel in der oberen Pedalposition nahezu waagrecht ist.
Alswenn so eingestellt, damit im „Stand“!! die bequemste Haltung erreicht wird, nicht etwa zum Fahren.
Muss viehisch anstrengend sein so radzufahren, da überhaupt keine Kraft im Antritt.

Liegt die Ursache in der anderen Rahmengeometrie bei "Damen"rädern?

Oder ist das eine Gemeinheit der Männerwelt (und Rahmenkonstuktöre), die Frauen schön langsam halten wollen, damit sie nicht merken dass sie genauso schnell radfahren könnten wie Männer?

Frauen meist in einer so unmöglichen Haltung auf Damenrädern

(Sattel in Couchsitzflächen höhe, sodass bei einem Stopp die
Beine noch angewinkelt sind wenn sie auf dem Boden stehen, und
so dass beim Fahren der Oberschenkel in der oberen
Pedalposition nahezu waagrecht ist.

Vielleicht, weil sie Angst davor haben, dass sie sonst nicht sicher absteigen können. Ich kenne das zumindestens von meinen Radlkursen für Erwachsene: Das ist der allerschwerste Schritt, der von der „Fahrkunst wie ein Kind“ zum ergonomischen Fahren geht. Wir haben sogar schon eine "Aufsteig-Gymnastik dafür eingeführt.

Alswenn so eingestellt, damit im „Stand“!! die bequemste
Haltung erreicht wird, nicht etwa zum Fahren.
Muss viehisch anstrengend sein so radzufahren, da überhaupt
keine Kraft im Antritt.

Das ist es mit Sicherheit auch.

Liegt die Ursache in der anderen Rahmengeometrie bei
"Damen"rädern?

Nein. Ich habe mein Alltagsrad mit tiefem Durchstieg genauso ergonomisch eingestellt wie mein Touren-/Reiserad mit Diamantrahmen.

Oder ist das eine Gemeinheit der Männerwelt (und
Rahmenkonstuktöre), die Frauen schön langsam halten wollen,
damit sie nicht merken dass sie genauso schnell radfahren
könnten wie Männer?

Wie gesagt: Es ist eine Frage der Fahrsicherheit. Ich überlegen sowieso schon, ob es nicht angebracht wäre, nach meinen blutigen AnfängerInnen auch mal was für die „wenig perfekten“ Radler anzubieten. Nur habe ich leider nicht so vile Zeit, da ich das alles wie so vieles hier im ADFC ehrenamtlich mache.

Gruß, Karin

wird immer mehr OT

Wie gesagt: Es ist eine Frage der Fahrsicherheit.

Mmmh. Ist das Fahrsicherheit, wenn ich eine sitzposition einnehme, in der ich weder vernünftig beschleunigen kann, noch schnelle ausweichbewegungen durch gewichtsverlagerung etc machen kann…

ich habs ausprobiert - diese haltung ist so unsicher vom fahrgefühl dass man versucht ist vor allen anderen reaktionen versucht ist, die füsse auf die strasse zu stellen um nicht umzufallen… wnn man nicht beschleiunigen kann, erreicht man ja auch nicht schnell genug ein tempo, dass einen aus der wackelphase bringt. je langsamer desto wackel…

und dann womöglich noch zwei einkaufstaschen an den lenker gehängt :smile: das erinnert mich total an meine mutter. die ist echt ne gefahr für sich und alle anderen im strassenverkehr gewesen, beim anfahren schlingerte sie in einer 2 meter breiten schlangenlinie bevorzugt mit ungleich schweren tüten am sehr breiten (weil achsobequemen) Lenker in etw o,7 km/h auf der strasse lang, bis sie dann nach 100metern etwa schrittgschwindigkeit erreicht hatte. wenn ein unvorhergesenes Geschehnis nicht zum fuss auf die strasse stellen gebracht hatte.
ich hab angst wen ich solche radfahrer auf der strasse sehe, aber radwege sind viel zu schmal, die müssen auf der strasse fahren.
ich frage mich, kommen die nicht selber drauf?

hat irgendwie was von skatern die sich um sicher zu stehen aufrichten… um dann auf die nase zu fallen…