Hallo !
Den erste Brand eines keramischen Erzeugnisses nach Formgebung und Trocknen bezeichnet man als Schrühbrand.
Woher stammt dieses seltsame Wort ?
Ich finde leider nichts darüber.
Jochen
Hallo !
Den erste Brand eines keramischen Erzeugnisses nach Formgebung und Trocknen bezeichnet man als Schrühbrand.
Woher stammt dieses seltsame Wort ?
Ich finde leider nichts darüber.
Jochen
Hallo, Jochen,
auch ich finde nichts Definitives dazu. Mag sein, dass der Wortteil „Schrüh“ eine Umlautung zu dem Wort „schroh“ ist, das soviel wie häßlich, aber auch trocken, dürr bedeutet.
Gruß
Eckard
Hallo,
auch ich finde nichts Definitives dazu. Mag sein, dass der
Wortteil „Schrüh“ eine Umlautung zu dem Wort „schroh“ ist, das
soviel wie häßlich, aber auch trocken, dürr bedeutet.
hab bisher auch nur http://www.zeno.org/Zeno/0/Suche?q=schr%C3%BCen&k=Bi… gefunden
und http://www.niederrheintv.de/index.php?id=50 :
sengen (brennen)- schrü-e - vielleicht besteht da eine Verwandschaft mit nl. „schroeien - sengen“ http://www.uitmuntend.de/woordenboek/schroeien/ .
Gruß
Kreszenz
Ware, die noch einmal gebrannt werden muss
.
Den erste Brand eines keramischen Erzeugnisses nach Formgebung
und Trocknen bezeichnet man als Schrühbrand.
.
Guten Tag, Jochen
Der erste Brand wird als ‚Roh-‘, ‚Biskuit-‘ oder ‚Schrühbrand‘ bezeichnet, die Halbfabrikate heissen ‚Schrühware‘ oder ‚Schrühscherben‘ im Gegensatz zu ‚Fertigware‘. Das Verb lautet ‚schrühen‘.
Der Brennprozess (Roh- oder Schrühbrand) überführt den getrockneten Formkörper in ein hartes wasserfestes Produkt. In der technischen Keramik wird dieser Prozess auch als ‚Sintern‘ bezeichnet. Bei niedrigen Temperaturen (
Hallo, Kreszenz,
sengen (brennen)- schrü-e - vielleicht
besteht da eine
Verwandschaft mit nl. „schroeien - sengen“
http://www.uitmuntend.de/woordenboek/schroeien/ .
das klingt doch schon recht plausibel, zumal es wohl auch sehr ähnlich ausgesprochen wird.
Wie immer von Deiner Findigkeit verblüfft
Eckard
Hi,
Grimms Wörterbuch kennt noch das Verb schrüen, das etwa rühren, schlagen bedeuten kann.
lg O
SCHRUEN, verb.: ist (im eisen) noch kupffer, spat, oder ander wildigkeit drinne, so schruet und schlegt die massa, schier als wenn in der hütten das gestüb auffstehet. MATHESIUS Sarepta 79a.