Genau so, wie man übr den Carnevale philosophieren kann, geht es
uns Schweizern mit dem Wort Fasnacht. Wir schreiben ja bewusst
nicht Fastnacht, also kann es nicht von der Fastnacht, der
Fastenzeit nach Aschermittwoch kommen.
Gerade wir Basler, deren Fasnacht bekanntlich erst am Montag nach
Aschermittwoch beginnt („wie die alte Fasnacht“) denken als frühe
Protestanten eher an das Faseln, die Faselnacht. In Basel ist das
Faseln, das „Intrigieren“ (jemanden, den man kennt, aus der Maske
heraus aufziehen), die Ladärnezeedel, die Versli auf den Laternen
und die Schnitzelbänke, typisch. Wir faseln an der Fasnacht. Die
„grossi Schnuure“ ist ebenfalls typisch für den Basler
Fasnächtler, ob er nun aus dem Grossbasel, dem Taig oder aus dem
minderen Basel (Kleinbasel) stammt.
Aber ist das mit der Faselnacht auch so hieb und stichfest wie
das "F
Hallo, Bernhard!
Ob Fastnacht oder Fasnacht. Laut meines etymologischen Wörterbuchs kommt beides von der selben Wurzel. Mr. Check schreibt dann …
Fas|nacht, die; - [mhd. vas(e)nacht, Ausspracheerleichterung für vastnacht ( siehe Fastnacht )] (südd., schweiz.): siehe Fastnacht.
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch
Gruß!
Chris
Aber ist das mit der Faselnacht auch so hieb und stichfest wie
das "F
Lieber Bernhard,
vergiss das Faseln.
Fasnacht, Fassenacht, Fasnet, egal wie, es steckt die Fastnacht dahinter.
Darüber kannst du nachlesen in: Werner Mezger, Narrenidee und Fastnachtsbrauch (ISBN 3-87940-374-0 Buch anschauen).
Dort ist auch die „alte oder Bauernfasnacht“ und die „neue oder Herrenfasnacht“ erklärt.
Gruß Fritz Ruppricht