Früher war es in der katholischen Kirche angeblich üblich am Sonntag vor dem Gang zur Messe und damit auch der Eucharistie nicht zu frühstücken (also nüchterm im Sinne von kein Essen).
Weiß jemand woher das kommt? Ist das nur Volksfrömmigkeit oder geforderte Pflicht (steht das im Katechismus?)? Gibt es das heute noch?
Also wenn ich mich richtig erinnere gehts da um die hl. Kommunion.
Das bedeutet, man erhält ja mit der Hostie den Leib Christi und dieser soll nicht durch ein ordinäres Wurstbrot kontaminiert werden!
Deswegen bin ich ein bißchen süchtig nach diesem www. Das gibt mir den Glauben an die Menschen wieder. Intelligenz in Kon-junkt-ion mit den höheren Weihen des Kosmos… du bist ein A. - aber ein göttlicher! Respektvolle Grüße von Geris&Joy
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ja, die Nüchternheit war und ist ein Zeichen der Ehrfurcht vor dem Leib Christi. Das entsprechende Kirchengebot schrieb (soweit ich weiß, noch vor dem letzten Krieg) vor, ab Mitternacht vor dem Empfang der Kommunion nüchtern zu sein. Dies wurde nach dem Krieg auf 3 Stunden gemildert.
Seit dem II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) hat man die Zeit auf 1 Stunde zurückgenommen; diese gilt m. W. bis heute.
Lieben Gruß
Dantis
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