Woher nehmen?

Hallo, liebe Wissende,

Ich fang mal eben von vorne an: Ich bin schwanger. Und freiberuflich gemeldet. Das aber erst seit 1.12.05. Mein Lebenspartner ebenso, aber schon länger. Verdient auch was mehr.
So. Wenn ich jetzt sage: ich behalt das Kind. Welche Ansprüche kann ich beim Staat anmelden? Es ist beim derzeitigen Stand meiner „Auftragslage“ kein Problem, das Gewerbe abzumelden und als arbeistlos zu gelten.
Ich hab halt null die Ahnung, bei welchem Amt ich nachfragen muß, ob der Sachbearbeiter weiß, welche Möglichkeiten ich habe und wie ich das Beste rausholen kann, oder ob es dem einfach sch***egal ist, etc.

Ich war halt schon bei so ner Gesundheitsamtsfrau, die mir aber auch nicht wirklich weiterhelfen konnte. Die hat nur so rosa Wölkchen gemalt, irgendwelche Zahlen zusammengerechnet und stolz verkündet, wir bekämen zusammen immerhin 1470,_ Euronen! Hui… Wenn das kein Rückschritt ist… Und richtig Ahnung hatte die auch nicht, was sie da erzählt.

Wie ist denn das, wenn wir zusammenziehen (is ja bis jetzt noch nicht passiert) und er weiterhin Geld verdient? Das wird doch mit den Sozialbezügen irgendwie verrechnet, oder?
Außerdem hat er schon zwei Kinder, für die er monatlich Geld überweist.

Für mich ist das alles furchtbar unübersichtlich und schwierig. Ich wüßte so gerne, welche Möglichkeiten wir haben, das Kind großzuziehen, ohne für den Rest unsrer Tage (Und das is noch ne Weile!) am Hungertuch zu nagen oder von Stütze zu leben *shiver*

Wenn man da einmal drinhängt, so sozialhilfemäßig, kommt man da jemals wieder raus??

Das war jetzt ne ganze Menge. Ich hoffe, Ihr könnt mir Anhaltspunkte geben, von denen aus ich anfangen kann, mich schlau zu machen. Ich steh im Wald :frowning:

Vielen Dank für Eure Mühe
Grüßli vom Igel

Hallo,

das Kind hat Dir aber bestimmt nicht der Staat gemacht, gelle?

Naja. Schau doch mal beim Naheliegendsten: http://www.bmfsfj.de/Kategorien/service.html

Alles Gute
Jana

Danke, Jana.

Und: Hätte der Staat das Kind gemacht, wär’s wohl schon in den Nachrichten gewesen… Aber es entsteht ja hier selten was, das von Anfang an Hand und Fuß hat :smile:

Gruß vom Igel

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Mal ehrlich: Für DIESEN Spruch hättest Du es eigentlich verdient, keinen einzigen Cent zu bekommen und die Suppe alleine auszulöffeln.

*augenroll*

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Hallo,

Hartz4 willst du nicht,
Unterhalt vom Vater willst du nicht,
Zusammenwohnen und Geld sparen wollt ihr nicht,
Arbeit hast du nicht!

Was willst du dann? Honig und Milch der auf der Straße fließt? Man muss sich schon entscheiden. Ich würde zusehen, dass ich mit dem Vater in eine Wohnung komme, das spart ungemein Geld. Dann kann man die Einkommen der Eltern mal genau unter die Lupe nehmen und zum Amt gehen. SGB II (hartz) könnte drinn sein, wenn auch nicht viel. Nur weil man „mal“ Stütze bezieht bedeutet es nicht, dass man gesellschaftlich außen vor ist. Das ist man nur, wenn man wegen der Stütze bequem wird und sagt „wegen 200 EUR mehr im Monat geh ich nicht arbeiten“…

Mfg vom

showbee

hallo show…
…meine rede waere schaerfer ausgefallen…
gut, dass Du geantwortet hast.
aloha - digi