Habe da mal eine etwas merkwürdige Frage und hoffe hier im richtigen Forum gelandet zu sein.
Meine nun schon länger verstorbene Mutter hat mich zur Alleinerbin gemacht. Nach und nach kamen durch den Briefverkehr diverse Konten (auch im Ausland) zum Vorschein.
Einzig die Goldbarren der Familie bleiben verschollen.
Im Haus fand sich versteckt ein Schliessfachschlüssel, jedoch keinerlei Unterlagen.
Wie kann ich nun ermitteln ob irgendwo noch ein Schliessfach existiert, bzw. zu welcher Bank oder sonstigen Anlage der Schlüssel gehören könnte?
Gruss corinn
Hi, ich habe selber ein Schliessfach und mein Schlüssel ist ein billiges Massenprodukt. Könnte überall zu passen. Falls Dein Schlüssel keine Besonderheiten hat wird es schwer. Zuerst bei der Bank der Eltern versuchen, dann alle in der Umgebung abklappern aber ohne Papiere wird das schwer werden.
Ein Schliessfach kostet Geld. Bei mir 45 Euro im Jahr plus Versicherung wenn man wünscht. Falls dieses Geld nicht bar eingezahlt wurde was unwahrscheinlich ist wurde es abgebucht. Also hinsetzen und die Kontobewegungen der letzten 365 Tage durchforsten.
Viel Erfolg
Hallo,
Wie kann ich nun ermitteln ob irgendwo noch ein Schliessfach
existiert, bzw. zu welcher Bank oder sonstigen Anlage der
Schlüssel gehören könnte?
Also in Deutschland ist es zumindest so, wenn jemand verstirbt muß ab gewissen Guthabenhöhen auf den Konten eine Anzeige an die Erbschaftssteuerstelle gerichtet werden, von der Bank aus. Zusätzlich auch wenn ein Schluießfach besteht.
Also vielleicht mal bei der Erbschaftsteuerstelle des Zuständigen Finanzamtes nachfragen ob dort vielleicht eine entsprechende Info eingegangen ist…
Ansonste schließ ich mich meinem Voprschreiber an, das Schließfach muß ja irgendwie bezahlt werden, daher halte ich es auch für Ratsam die Kontounterlagen daraufhin zu prüfen…
Gruss corinn
Gruß zurück
Domm
Vielen Dank für die Antworten!
Die wenigen vorhandenen Kontoauszüge hatte ich natürlich durchgesehen und alle mir bekannten Banken in den umliegenden Städten abgeklappert. Da ich eher die Vermutung in Richtung Ausland habe, werde ich wohl mit der Erbschaftssteuer auch nicht wirklich weiterkommen. Zumindest kann ich so aber das Inland absichern, vielen Dank also nochmals. Eine moderne Schatzsuche, es bleibt spannend:smile:
Hallo,
Also in Deutschland ist es zumindest so, wenn jemand verstirbt
muß ab gewissen Guthabenhöhen auf den Konten eine Anzeige an
die Erbschaftssteuerstelle gerichtet werden, von der Bank aus.
Zusätzlich auch wenn ein Schluießfach besteht.
und von wem erfährt das Kreditinstitut, daß ein Kunde verstorben ist?
Gespannt
Christian
Kommt drauf an…
Hallo,
und von wem erfährt das Kreditinstitut, daß ein Kunde
verstorben ist?Gespannt
Christian
Tja, wie alle anderen auch würde ich sagen:
-Hinterbliebene
-gierige Erben
-rückläufige Post
-unbezahlte Gebühren
Hallo,
Tja, wie alle anderen auch würde ich sagen:
-Hinterbliebene
-gierige Erben
und wenn diese das KI informieren, dürften sie ja auch wissen, wo der Verstorbene sein Konto hatte.
-rückläufige Post
-unbezahlte Gebühren
Dafür gibts auch genug andere denkbare Ursachen.
Gruß
Christian