Wohin geht es zur Notebook-Beratung vor Ort?

Hallo miteinander!

Electronic Partners, MediaMarkt, TechnoMarkt, Saturn, …?
In welchen Laden erhält man nach Eurer Erfahrung die beste Beratung.

Es ist wohl an der Zeit, dass ich mir ein neues Notebook zulege, welches ich mir auch gern im Shop zu seriösen Service erwerben würde.

Ein Prozessor mit mindestens 2GHz-Leistung,
NVIDEA mit 512 MB Grafikleistung,
W-LAN,
integrierter WebCam und Mikrofon.
Sonst wäre ich schon leidenschaftslos.
HDMI wäre sicherlich aufregend, aber keineswegs erforderlich.

Darf man ein solches Gerät für bis zu 700,00 Euro anfragen?

Gruss:
Olympus

Moien

Electronic Partners, MediaMarkt, TechnoMarkt, Saturn, …?

Keinenfalls in eine grosse Kette, auf absolut gar keinen Fall in die Wir-sind-blöd oder den Planeten.

In welchen Laden erhält man nach Eurer Erfahrung die beste
Beratung.

Im kleinen Fachgeschäft um die Ecke, am besten von einem 40-50 Jährigen Techniker. Die sehen die Angaben der Hersteller recht realistisch und können die Kunden gut einschätzen.

Ein Prozessor mit mindestens 2GHz-Leistung,

Die GHz sagen nix über die Leistungsfähigkeit aus.

NVIDEA mit 512 MB Grafikleistung,

Die MB sagen nix über die Leistung der Karte aus.

Darf man ein solches Gerät für bis zu 700,00 Euro anfragen?

Das geht recht locker auch billiger, wenn man nur die GHz und MB Angaben nimmt.

Such dir die 3 Spiele/Programm die deinen aktuellen Rechner am meisten überlasten und geh damit in den Laden. Das ist sinnvoller als Zahlen zu nennen.

cu

Hallochen,

pumkin hat schon Recht, was die Beratung in den großen Fachmärkten betrifft, die Leute dort haben bis auf seltene Ausnahmen kaum Ahnung, wovon sie überhaupt reden. Beratung beim Fachhändler ist o.k., ergänzend kann man sich aber auch im Internet Erfahrungs- und Testberichte bezüglich der in die nähere Wahl fallenden Geräte besorgen, sind mitunter sehr hilfreich.

Zum Einkauf ist aber zur Zeit Mediamarkt wirklich günstig, können durchaus mit Internetanbietern konkurieren und wenn was defekt ist hat man eine Anlaufstelle vor Ort, was nicht zu verachten ist.
Tip: regelmäßig online reinsehen und dann aber auch schnell zuschlagen, habe damals auch zu lange überlegt, online ein 18,3" Fujitsu-Siemens-Laptop für 749€, nach zwei Tagen im Laden leider 999€

Vor allem sollte man sehr genau wissen, was man von diesem Gerät wirklich erwartet, ansonsten verfällt man schnell dem Leistungsrausch (wird auch von seriösen Beratern unbewußt unterstützt) und kauft ein Gerät unnütz teuer, wo dann in der Praxis die Hardware völlig unausgelastet vor sich hindümpelt.

Habe das vor einiger Zeit selber durchgemacht, einen Laptop ausgesucht, aber ne, der da hat eine bessere CPU, ach sieh da, der hat bessere Grafik, und da gibt es noch was Besseres usw. usw. und schlussendlich wäre das Budget um 50% überzogen worden.
Im Endeffekt bin ich wieder auf die alte Budget-Grenze zurückgegangen und habe es bisher nicht bereut, obwohl man natürlich automatisch darauf schiehlt, was es inzwischen für denselben Kaufpreis gibt :wink:!

MfG

Hallo,

Zum Einkauf ist aber zur Zeit Mediamarkt wirklich günstig,
können durchaus mit Internetanbietern konkurieren und wenn was
defekt ist hat man eine Anlaufstelle vor Ort, was nicht zu
verachten ist.
Tip: regelmäßig online reinsehen und dann aber auch schnell
zuschlagen, habe damals auch zu lange überlegt, online ein
18,3" Fujitsu-Siemens-Laptop für 749€, nach zwei Tagen im
Laden leider 999€

ich finde die Lockangebote von Mediamarkt und Saturn nicht wirklich attraktiv. Erstens muss man das nehmen, was man kriegt und kriegt nicht das, was man will. Zweitens haben die angebotenen Geräte meist irgendwelche Haken - alte Plattformen, veraltete Komponenten und Standards, hoher Stromverbrauch, mäßige Verarbeitungsqualität. Es wird z.T. Ware angeboten, die für den billigen asiatischen Markt gefertigt ist und nicht unbedingt den Ansprüchen der europäischen Kunden entspricht.
Die günstigen Preise kommen da nicht von ungefähr, der Mediamarkt hat sicher nix zu verschenken und bei nüchternem Vergleich bekommt man im Onlinehandel eigentlich zu jeder Zeit für dasselbe Geld hochwertigere Geräte.

LG, Jesse

-dies stellte nur eine singuläre Meinung dar-

ich finde die Lockangebote von Mediamarkt und Saturn nicht
wirklich attraktiv. Erstens muss man das nehmen, was man
kriegt und kriegt nicht das, was man will. Zweitens haben die
angebotenen Geräte meist irgendwelche Haken - alte
Plattformen, veraltete Komponenten und Standards, hoher
Stromverbrauch, mäßige Verarbeitungsqualität. Es wird z.T.
Ware angeboten, die für den billigen asiatischen Markt
gefertigt ist und nicht unbedingt den Ansprüchen der
europäischen Kunden entspricht.
Die günstigen Preise kommen da nicht von ungefähr, der
Mediamarkt hat sicher nix zu verschenken und bei nüchternem
Vergleich bekommt man im Onlinehandel eigentlich zu jeder Zeit
für dasselbe Geld hochwertigere Geräte.

90% der Hersteller läßt ehe seine Geräte in Asien von „kleinen Kinderhänden“ fertigen, egal ob im Internet oder bei Mediamarkt & Co angeboten, außerdem ging es bloß um Geräte, die man sowohl im Internet als auch in den „Fachmärkten“ bekommt.
Gut, wer den allerneusten Schrei „braucht“, wird sicherlich nicht in den Märkten fündig, den brauchen aber 90% der Nutzer ehe nicht, da sie die Hardware mit ihren Anforderungen nie im Leben auch nur annährend ausnutzen.

MfG

P.S. Ist übrigens die Masche des Systems, etwas zu entwickeln und zu bauen und dann erst den Leuten Bedürfnisse einzureden, die sie in Wirklichkeit garnicht haben.
Es wäre mal interessant, eine Studie zu erstellen, in wievielen Haushalten Technik steht und nur zu Bruchteileilen ihrer wirklichen Kapazität und Möglichkeiten ausgenutzt wird (nicht nur PC-Technik, da aber sichger besonders signifikant), Ergebnis wäre glaube ich erschreckend.

Hallo,

Ergebnis wäre glaube ich erschreckend.

noe, eindeutig 100%.

Wenn man nur mal die Kuechengeraete einer Ueberpruefung unterziehen wuerde =:wink:

Ciao! Bjoern

Hallo,

90% der Hersteller läßt ehe seine Geräte in Asien von „kleinen
Kinderhänden“ fertigen, egal ob im Internet oder bei
Mediamarkt & Co angeboten, außerdem ging es bloß um Geräte,
die man sowohl im Internet als auch in den „Fachmärkten“
bekommt.

ich habe nicht davon gesprochen, dass die Geräte auf dem asiatischen Markt gefertigt werden, sondern dass sie für den asiatischen Markt gefertigt werden.

Mir ist das im MM mal bei einem Monitor-Lockangebot aufgefallen. Dort gab es vom Hersteller zwei ähnliche Geräte: eins mit besserer Bildröhre und hochwertigerer Verarbeitung für den erste-Welt-Markt und ein billiger verarbeitetes, mit einer billigeren und niedriger auflösenderen Röhre, das der Hersteller selber gar nicht in Europa und Nordamerika vertreibt. Da hat der MM also quasi ‚Grauware‘ niedrigerer Qualität sicher zu sehr günstigen Konditionen eingekauft und dann als Sonderangebot plaziert.

Ich denke, so ähnlich läuft das mit den meisten Schnäppchendeals. Meine Vorstellung: Da wird eine große Charge Notebooks angefordert, wo einfach mal ein schlechteres Panel und eine abgespeckte Grafikkarte (64bit-Speicheranbindung statt normalerweise 128bit-Speicheranbindung etc.) verbaut sind, um einen günstigern Preis anbieten zu können. Discounter wie ALDI machens ja genauso. Der Otto Normalverbraucher merkt das nicht und nimmt es als normal hin, wenn die Kiste 30% langsamer ist beim zocken und das Display dunkel ist und schlechte Farben hat - er hat halt keinen Vergleich.

Gruß, Jesse

Hallo Pumpkin!

Der Tipp, dass ich das dann zu erwerbende Notebook meinen üblichen Anwendungen zugrunde legen sollte, müsste ja mir als Logistiker klar sein.

So schreibe ich heute einmal, dass ich mein Notebook in erster Linie Office-Anwendungen, Videos und Fotos sowie fürs Internet benutze. Dabei mache ich oft Web-Konferenzen und –Webanrufe. Irgendwelche Games spiele ich mir nie auf. Vielleicht käme einmal SAP oder irgendeine andere Betriebsanwendung fürs Home-Office hinzu.
Der Rechner könnte auch mal 10 oder 14 Stunden durchgehend laufen. Zudem lasse ich oft mehrere Anwendungen parallel laufen, da ich es so gewohnt bin und ich besser so vorankomme.

Also werde ich wohl weder eine Gamer-Grafikkarte noch eine Festplatte mit 500-GB benötigen.

Danke, Pumpkin!
Jetzt muss ich nur noch den Shop in München auffinden.

Gruss:
Olympus

Moien

Der Tipp, dass ich das dann zu erwerbende Notebook meinen
üblichen Anwendungen zugrunde legen sollte, müsste ja mir als
Logistiker klar sein.

*g* du wärst erstaunt wie blöd sich die Leute da meistens anstellen…

So schreibe ich heute einmal, dass ich mein Notebook in erster
Linie Office-Anwendungen, Videos und Fotos sowie fürs Internet
benutze. Dabei mache ich oft Web-Konferenzen und –Webanrufe.

Mittlerer oder kleiner Core 2 Duo reicht. Kein Celeron, kein Pentium. Gleichwertiges von AMD wäre einen Tick billiger, wird aber leider oft nur in den Consumer Laptops angeboten.

Der Rechner könnte auch mal 10 oder 14 Stunden durchgehend
laufen.

Nimm kein Consumer Gerät, das lohnt sich nicht. Bei den Laufzeiten und Anforderungen macht der Aufpreis zu den Business Geräten Sinn.

Zudem lasse ich oft mehrere Anwendungen parallel
laufen, da ich es so gewohnt bin und ich besser so vorankomme.

Die teuere Deluxe-Variante wären jetzt 8GB RAM und ein 64Bit OS. Billiger wären 3GB und ein 32Bit OS. Das hängt jetzt von deinem realen RAM-Verbrauch ab. Man sollte immer etwa 500MB mehr haben als die Programme und Windows verbrauchen. Die 500MB werden als Cache für die Festplatte genutzt und beschleunigen so die recht lahmen Laptopplatten enorm.

cu

Hi!

Ergebnis wäre glaube ich erschreckend.

noe, eindeutig 100%.

Nicht ganz 100%, eher so knapp über 99 …

Wenn man nur mal die Kuechengeraete einer Ueberpruefung
unterziehen wuerde =:wink:

Ich vermisse den Siemens-Herd mit LAN-Anschluß … vor 5 Jahren noch die Zukunft im Prospekt, jetzt kein Herd mehr damit aufspürbar …

Grüße,
Tomh, der seine Küchengeräte aber sowas von ausreizt … im Gegensatz zu seinen Rechnern :smile: