Wohn-Riester sinnvoll als Bestandteil d. Finanz

hallo,

wenn man die nächsten jahre plant, sich für die familie ein eigenheim anzuschaffen, macht es dann sinn, jetzt noch einen bausparer mit wohn-riester förderung abzuschließen, um diesen dann als baustein in die finanzierung der immobilie einfließen zu lassen, oder belastet dieser vielmehr die laufende liquidität noch zusätzlich ?

danke und gruß

inder

Hallo,

ich bin zwar kein Experte, halte aber von der Wohn-Riester Geschichte generell nicht viel, da man im Alter dann quasi später Steuern aufs Haus bezahlen muss.

Ein Experte kann da sicher mehr zu sagen.

Gruß

Samira

ich bin zwar kein Experte…

aber ich, und die nachgelagerte besteuerung ist im gegentum zur zulage, die ich bekomme bei 2 kindern, zu vernachlässigen…

ausserdem was scherts mich, was ich in 25 jahren nachversteuern muss, wer weiss schon, wer dann an der regierung ist und was sich bis dahin geändert hat.

wohnriester ist unterm strich sogar besser als die eigenheimzulage, aber darum ging es mir in de frage gar nicht…

gruß inder

Guten Tag Inder,
eine pauschale Antwort kann es nicht geben, weil Finanzierung für
sich genommen bereits mit vielen Wenns und Abers über die Jahrzehnte
einhergeht. Wenn dann das R.-Bausparen mit hineingebastelt wird, wird das Ganze nicht nur nicht leichter, es wird sogar etwas undurchdringlich.
Und vor allem nicht mehr schlüssig vorhersagbar. Weil dann eben noch solche Feinheiten wie Kinder, Zurechnung, Scheidung, Zurechnung,
Verkauf, Nachberechnung, Rente und R.Steuer dazukommen.
Es hat alles seinen Grund, wenn erfahrene Finanzierer bei dem Thema
nicht einmal die Hand zum Abwinken heben. Bei R.-Bausparen gibt es
tagelang kluge Sachen zu erklären, die die Leute nicht verstehen und wenn sie es aus Versehen teilweise doch tun, nach kurzer Zeit wieder vergessen und alles lustig durcheinanderschmeissen.
Sie können das vielleicht mit einem doppelten Zertifikat der
Undurchdringlichkeiststufe 8 vergleichen. Die Leute, die sowas
einkaufen, blicken auch nicht durch. Aber sie haben ein gutes Gefühl,
weil sie ein hippes Produkt ihr eigen nennen, um das sie alle anderen
Auch-Nichtdurchblicker heftig beneiden.

Ich bin ein Runterzieher ? Gemach, gemach. Gehen Sie einfach zu zwei,
drei Anbietern, lassen Sie sich das erklären und wenn Sie das wollen, dann machen Sie es einfach.
Gruß
Günther

Ich bin ein Runterzieher ? Gemach, gemach. Gehen Sie einfach
zu zwei,
drei Anbietern, lassen Sie sich das erklären und wenn Sie das
wollen, dann machen Sie es einfach.

…schon o.k… das modell habe ich verstanden und die zulagen sind schon üppig, deshalb mache ich es auch. riester war mir bisher auch immer unsympathisch durch die komplexität usw…

mir gings lediglich um die o.g. frage, und ich bin etwas skeptisch, ob mein sparkassen-mensch mir das beantworten kann, deshalb hatte ich es hier versucht. ist aber nicht lebenswichtig, komme auch ohne die info aus…

gruß inder

ich bin zwar kein Experte…

aber ich, und die nachgelagerte besteuerung ist im gegentum
zur zulage, die ich bekomme bei 2 kindern, zu
vernachlässigen…

ausserdem was scherts mich, was ich in 25 jahren
nachversteuern muss, wer weiss schon, wer dann an der
regierung ist und was sich bis dahin geändert hat.

Ich stimme dir zu: Die nachgelagerte Besteuerung sollte nicht das Kriterium sein. Zulagen und Steuervorteile in der Ansparphase gibt es nunmal nicht gänzlich umsonst.

wohnriester ist unterm strich sogar besser als die
eigenheimzulage,

Stimme ich dir auch zu. Zulagen, Steuervorteile und Zinsersparnisse können sich auf einige zehntausend Euro summieren. Der Vorteil bei der Eigenheimzulage war eben nur, dass man eine fest planbaren Betrag in die Finanzierung einfließen lassen konnte. Bei WohnRiester ist der betragsmäßige Vorteil sehr individuell und nicht auf den Euro genau kalkulierbar.

aber darum ging es mir in de frage gar
nicht…

Vielleicht könnte es so funktionieren:

1.) Man schließt jetzt einen Bausparvertrag mit Riester-Förderung ab. Gerade so hoch, dass er vor dem geplanten Baubeginn zuteilungsreif wird. Damit sichert man sich erstmal die Zulagen für die nächsten Jahre.

2.) Wenn gebaut werden soll, wird ein WohnRiester-Darlehen aufgenommen. Die Zulagen fließen dann nicht mehr in den Bausparer, sondern direkt in die Tilgung des Kredits.

3.) Alternativ zu 2.) könnte man sich vor Baubeginn auch durchrechnen lassen, ob eine nachträgliche Erhöhung der WohnRiester-Bausparsumme und ein gleichzeitiges Vorausdarlehen in der Gesamtfinanzierung günstiger kommen. Dann würden die Zulagen weiter in den Bausparer fließen, der dann später das Vorausdarlehen ablöst.

Meiner Meinung nach müsste durch WohnRiester die eigene Liquidität sogar entlastet werden, weil durch die Zulagen der Bausparer schneller zuteilungsreif wird bzw. der Kredit schneller getilgt wird.

Gruß

Ranschke

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