Wohngeld für Studis?

Zuerst, nein, ich bekomme kein Bafög.

Ich habe gehört, dass ich als Student kein Wohngeld bekomme, wenn mein Einkommen unter dem aktuellen Sozialhilfesatz liegt. Stimmt das?

Wie hoch ist der akt. Sozialhilfesatz für Berlin (Ost), wie setzt er sich zusammen?

Rechenbeispiel:
Meine festen Ausgaben

Miete: 247,00 Euro
Gas: 46,00 Euro
Strom: 38,00 Euro
Krankenversicherung: 125,00 Euro
456,00 Euro

Wie hoch muss mein Einkommen sein, damit ich Wohngeld bekomme? Ich will auf gar keinen Fall Sozialhilfe beantragen müssen!!!

Lisa

moin,
natürlich kriegst du als studi wohngeld. betrachte den sozialhilfesatz mal als ungefähren richtwert für die einkommensgrenze.
wichtig: es gibt eine absurde regelung- wenn du gar kein einkommen nachweisen kannst, kriegst du kein wohngeld (frag mich nicht warum, ist aber fakt).
also: sämtliche belege über deine monatlichen ausgaben einpacken (mietvertrag, kkv- zusätzlich kontoauszüge) + einkommensnachweise. und ab zur wohngeldstelle.
und: wenn du in einer wg wohnst, wirds schwieriger.

greetings
bernd

Zuerst, nein, ich bekomme kein Bafög.

hi,

gegenfrage: warum nicht? nicht förderfähig, dann okay, der weg zur wohngeldstelle steht dir offen. wenn du nur kein bafög erhälst, weil du es nicht beantragst oder die eltern zu viel verdienen, dann bekommst du kein wohngeld!

in dem fall müsstest du dich erst (auch klageweise) an die eltern halten, bevor du sozialleistungen beziehen kannst.

Wie hoch muss mein Einkommen sein, damit ich Wohngeld bekomme?
Ich will auf gar keinen Fall Sozialhilfe beantragen
müssen!!!

was meinst du was wohngeld ist? wohngeld ist eine art von sozialhilfe! prüfe vorher, ob du nicht doch in gerader verwandtschaftslinie jemanden hast, der für dich aushilfsweise aufkommen kann, denn an den wendet sich das sozialamt ganz bestimmt und das ist dann erstmal doof!

viel glück vom

showbee aus fr’hain

Bafög- ich habe keinen Anspruch (ist abgelehnt worden), weil ich zu oft gewechselt habe.

Also Wohngeld und Soz.hilfe ist ja schon ein Unterschied, auch wenn beides vom Staat kommt. Tut mir leid, aber die herabwürdigende Behandlung beim Sozialamt möchte ich mir ersparen, so ich lange ich das bloß kann!!! Ich erlebe das grad bei einer Freundin, die nach erfolgreichem Studienabschluß keinen Job gefunden hat und nun dort um Geld betteln muss. Die darf nicht mal eine Weiterbildung machen, um sich besser für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. So ein Schwachsinn! Und sie versucht wirklich alles, um einen Job zu finden! Also das zum Thema Sozialhilfe.

Ich bin keine 20 mehr, habe mein Studium nach meiner Ausbildung bekommen und sehe gar nicht ein, warum ich mich an irgendwelche Verwandten wenden sollte, um Geld zu bekommen. Ausserdem wäre bei meinen Eltern (beide Rentner) auch nix zu holen. Die müssen rechtlich gesehen auch nur eine Ausbildung finanzieren.

Natürlich kann ich arbeiten gehen wie fast alle Studis, komme auch mit einem Einkommen zurecht, was garantiert unter Soz.hilfesatz liegt, aber wenn ich deswegen kein Wohngeld bekommen würde, fänd ich das absolut ungerecht!

Zuerst, nein, ich bekomme kein Bafög.

hi,

gegenfrage: warum nicht? nicht förderfähig, dann okay, der weg
zur wohngeldstelle steht dir offen. wenn du nur kein bafög
erhälst, weil du es nicht beantragst oder die eltern zu viel
verdienen, dann bekommst du kein wohngeld!

in dem fall müsstest du dich erst (auch klageweise) an die
eltern halten, bevor du sozialleistungen beziehen kannst.

Wie hoch muss mein Einkommen sein, damit ich Wohngeld bekomme?
Ich will auf gar keinen Fall Sozialhilfe beantragen
müssen!!!

was meinst du was wohngeld ist? wohngeld ist eine art von
sozialhilfe! prüfe vorher, ob du nicht doch in gerader
verwandtschaftslinie jemanden hast, der für dich aushilfsweise
aufkommen kann, denn an den wendet sich das sozialamt ganz
bestimmt und das ist dann erstmal doof!

viel glück vom

showbee aus fr’hain

rehi lisa,

Also Wohngeld und Soz.hilfe ist ja schon ein Unterschied, auch
wenn beides vom Staat kommt. Tut mir leid, aber die
herabwürdigende Behandlung beim Sozialamt möchte ich mir
ersparen, so ich lange ich das bloß kann!!!

naja, aber denkst du es ist anders? m.E. ist wohngeld nur eine typisierung von sozi und fusst sogar auf dem gleichen gesetz/verfahren. das kann ich aber gerade nicht mit 100%iger sicherheit sagen, es liegt mir nur so im bauch. für mich ist es das selbe!

ich habe ebeb einen link für dich: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/diwo.shtml

schau mal…

Ich bin keine 20 mehr, habe mein Studium nach meiner
Ausbildung bekommen und sehe gar nicht ein, warum ich mich an
irgendwelche Verwandten wenden sollte, um Geld zu bekommen.
Ausserdem wäre bei meinen Eltern (beide Rentner) auch nix zu
holen. Die müssen rechtlich gesehen auch nur eine Ausbildung
finanzieren.

bevor du dem staat „auf der tasche liegst“, musst du aber deine verwandten in gerader linie „anschnorren“. zu prüfen ist, ob du ggü. den eltern wirklich keinen unterhaltsanspruch hast (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bshg/__91.html), nur dann würde ich mit ruhigem gewissenn zum amt gehen. ich denke es ist fataler für die familie, wenn das sozialamt bei den eltern gelder zurückverlangt, die du eben ausgegeben hast, als wenn du direkt bei den eltern nachfragst.

das mit der „einen“ ausbildung stimmt auch nicht vorbehaltslos. die eltern können natuerlich im wege eines unterhaltsprozesses vortragen,d as dein studium überhaupt nicht zielgerichtet lief/läuft und du deshalb einen anspruch quasie verwirkt hast.

Natürlich kann ich arbeiten gehen wie fast alle Studis, komme
auch mit einem Einkommen zurecht, was garantiert unter
Soz.hilfesatz liegt, aber wenn ich deswegen kein Wohngeld
bekommen würde, fänd ich das absolut ungerecht!

na, und diese argumentation finde ich super dreist. du solltest mal überlegen, woher die sozialhilfe oder das wohngeld kommt. ja klar, vom „staat“, aber der wird finanziert über steuereinnahmen, die andere menschen für dich verdienen. wenn du also statt zu arbeiten lieber den staat anschnorren willst, weil dann nach weniger arbeit mehr übrig bleibt, ist das für dich vielleicht ungerecht, aber korrekt!

suche dir eine arbeit! ich gehe auch neben dem studium studieren um mir eine wohnung leisten zu können. ich gehe in den semesterferien insgesamt 12 wochen a 40 stunden arbeiten und im semester auch ein wenig. jeder der mir sagt er „packt“ das nicht, der soll es erstmal versuchen!!!

mfg dennoch vom

showbee

Hier scheinen wir uns ja völlig mißverstanden zu haben. Nix mit dreist! Natürlich werde ich neben meinem Studium arbeiten gehen, gar keine Frage. Die Sache ist nur, dass es im Kernthema darum ging, dass man ggf. zwar Geld verdient und auch gerade so damit zurecht kommt, das Einkommen aber unter Soz.hilfesatz liegt (gut möglich bei den Stundenlöhnen in Berlin) und man deshalb kein Wohngeld bekommt.Und im Widerspruch dazu, andere Leute mehr verdienen, aber Wohngeld erhalten. Das finde ich nicht logisch und ungerecht.

Abgesehen davon missfällt mir deine Ausdrucksweise ganz gewaltig!!! (Auch wenn dir was gegen den Strich geht…)

Geh mal schön „neben dem studium studieren“!

Lisa

hallo lisa,

Abgesehen davon missfällt mir deine Ausdrucksweise ganz
gewaltig!!! (Auch wenn dir was gegen den Strich geht…)

also, ich wollte dich nicht persönlich beleidigen oder sowas. wenn das so bei dir angekommen ist, möchte ich mich dafür entschuldigen. es passiert mir gerade in diesem forum leider zu oft, das man den tatsächlich bedürftigen helfen möchte mit rat & tips und dann im nachhinein nur feststellt, das es sich um personen handelt, die sich gut im sozialstaat einnisten. mir ist bisher immernoch nicht klar, wo dein problem ist.

  1. entweder man verdient sowenig (weil man nicht anders kann) und man liegt unter den relevanten einkommensgrenzen und erhält sozialhilfe (auch wohngeld) oder

  2. man verdient zuviel für die grenzbeträge und erhält kein wohngeld

m.E. ist es nicht gesetzlich geregelt, das man mehr verdient und dennoch leistungen bezieht, das sind dann die fälle in denen im antrag geschummelt wird. versuche doch mal die seite die ich dir gesucht habe oder spricgh mal beim sozialamt vor oder beim sozialdienst der uni. zum wohngeld gibt es m.E. auch ne menge merkblätter zum selber nachlesen in den bezirksämtern.

also, nicht verzagen, auch wenn es manchem arbeitenden subjektiv ungerecht vorkommt, aber arbeiten ist immernoch der bessere weg als schmarotzen. denn derjenige der in seiner bewerbung dann später auch einen guten lebenslauf hat ist meistens besser drann!

mfg vom

showbee

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Hallo Lisa,

Sozialhilfe dürfte als Student eh nicht gehen. Wohngeld theoretisch schon. Mein Antrag wurde allerdings ganz einfach abgeschmettert. Wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst besteht auf deren Seite einer Unterhaltspflich von 600 Euro.(laut Düsseldorfer Tabelle)… d.h. schlechte Karten.

Es tut im Übrigen auch nix zur Sache, ob deine Eltern die 600 Euro aufbringen können oder nicht. Rechtlich hast du einen Anspruch drauf :-///

Mal ne andere Frage, wieso zahlst du 125 Euro im Monat an Krankenversicherung. Die studentische KV beträgt doch ca 54 Euro, für Studenten die weniger als 20 Wochenstunden im Semester und in den Semesterferien unbeschränkt arbeiten!?!? Und die KV hat mit deiner Wohnung auch wenig zu tun, ich bezweifle da im Moment eh eine Anrechnungsmöglichkeit - lass mich aber gerne belehren.

Gruß
Carmen

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