Hallo,
wohne in einem Reihenhaus mit kontrollierter Wohnraumlüftung. D.h. im Badezimmer, Küche und auf den WCs wird die Luft abgesaugt und im Wohnzimmer, im Schlafzimmer und in den Kinderzimmern wird frische Luft von draussen ausgeblasen. Um keine Wärme zu verlieren wird die frische Luft von draussen über einen Wärmetauscher mit der abgesaugten Luft erwärmt. So weit so gut. Im Winter funktioniert das System einwandfrei und man muss nicht lüften um im Haus frische Luft zu haben.
Im Sommer jedoch heizt sich das Haus jedoch sehr auf und nun möchten wir uns eine Klimaanlage zulegen. Da wir aber nicht nur einen Raum gekühlt haben wollen sondern mehrere Räume und die Inneneinheiten der Klimaanlage darüberhinaus nicht überragend schön sind, habe ich mir überlegt ob es nicht möglich ist über die Wohnraumlüftung auch die Kühlung zu ermöglichen. Die Verrohrung der einzelnen Räume ist ja vorhanden. Ich möchte natürlich die Funktionalität der Wohnraumlüftung beibehalten. Es soll lediglich im Sommer anstatt nur der frischen (warmen) Luft, frische und gekühlte Luft ausgeblasen werden.
Meine Frage lautet daher: Ist der nachträgliche Einbau einer Klimaanlage unter Zuhilfenahme der vorhandenen Wohnraumlüftung überhaupt möglich und sinnvoll (Kondenswasserbildung, ausreichender Luftstrom usw.) und wer kennt eine Firma die solche Anlagen anbietet?
Hallo,
alle Fragen sollte am besten die Fa. beantworten können, welche die Lüftungsanlage eingebaut hat.
Allerdings vermute ich, dass es doch nicht so einfach sein wird, weil wahrscheinlich der Volumenstrom der Belüftung viel zu gering ist für einen ausreichenden Kühleffekt.
Gruß Uwi
Meine Frage lautet daher: Ist der nachträgliche Einbau einer
Klimaanlage unter Zuhilfenahme der vorhandenen Wohnraumlüftung
überhaupt möglich und sinnvoll (Kondenswasserbildung,
ausreichender Luftstrom usw.) und wer kennt eine Firma die
solche Anlagen anbietet?
Hallo!
Könnte mir durchaus vorstellen, dass man ein Kühlgerät mit einem Kühlregister vor der Ansaugung montieren kann, sodass man keine Luft ansaugt, die wärmer als die Raumluft ist.
Aber haltet Euch vor Augen, dass die Stromrechnung gewaltig steigt, um Luft zu kühlen braucht es doppelt so viel Energie, als um sie denselben Betrag aufzuheizen.
Darum mache ich folgenden Vorschlag: Schaltet die Raumbelüftung aus, wenn die Außentemperatur über der Raumtemperatur liegt und erst wenn es draußen kühler ist wieder ein. Mit einem Außentemperaturfühler ließe sich das sogar automatisieren. Wir haben das in Bankfilialen so gemacht, kühle Nachtluft reingepumpt und unter tags war es erträglich warm in den Filialen, überlegt es Euch mal, Kühle zum Nulltarif.
MfG
airblue21
schau mal in Deiner Betriebsanleitung, ob die Belüftung eine Passivkühlfunktion kennt. Dabei wird ab einer bestimmten Temperatur die Lüftung ganz abgeschaltet und abends, bei Unterschreitung einer anderen Temperatur, nur die Abluft eingeschaltet. Dann wird durch offene Fenster kühle Luft angesaugt. Das bringt bei mir 2-3 Grad Innentemperatur.