'Wohnsitz' in Gaststätten

Hallo,

Folgender Fall: Ein Gastwirt beschäftigt 5 Rumäninnen als Küchenhilfen auf 400-Euro-Basis, so ist er für die Woche abgedeckt. Der Wohnsitz aller ist bei ihm mit Adresse der Gaststätte.

Von 400 Euro können sie nicht leben.

Deshalb meine Fragen:

  1. Warum dürfen sie nur auf 400-Euro-Basis arbeiten (so sagte der Wirt mir)?
  2. Was hat der Wirt davon?
  3. Wer bezahlt den Wohnsitz (Miete in der Gaststätte), Verpflegungskosten, Kleidung

Für Antworten wäre ich dankbar.

Vangoch

was der wirt davon hat?

billige arbeitskräfte die ihm nicht abhauen können weil sie abhängig von ihm sind bzgl. schlafmöglichkeit usw.

verpflegungskosten ? sie dürfen sicherlich in der gaststätte essen.kleidung? was kostet den eine küchenschürze?

wohnsitz in der gaststätte? wenn gastzimmer angeboten werden,sicherlich kein problem,wenn nicht wäre es sicherlich für den zoll ganz interessant!

Wer nichts wird, wird Wirt.

Folgender Fall: Ein Gastwirt beschäftigt 5 Rumäninnen als
Küchenhilfen auf 400-Euro-Basis, so ist er für die Woche
abgedeckt. Der Wohnsitz aller ist bei ihm mit Adresse der
Gaststätte.
Von 400 Euro können sie nicht leben.

Einzeln nicht, aber zusammen sind das 2000 EUR um 5 Leute zu ernähren. Kommt aber noch auf die Nebenkosten an.

Deshalb meine Fragen:

  1. Warum dürfen sie nur auf 400-Euro-Basis arbeiten (so sagte
    der Wirt mir)?

Ob die das wirklich nur so dürfen kann ich nicht sagen. Wie sind denn die weiteren Umstände? Normalerweise gibt es für EU-Bürger innerhalb der EU Freizügigkeit. Insofern könnte es ein Vorwand (für Aussenstehende) des Wirt’s sein.

  1. Was hat der Wirt davon?

Sklaverei war schon immer ein äußerst lukratives Geschäft. Also für den Halter.

  1. Wer bezahlt den Wohnsitz (Miete in der Gaststätte),
    Verpflegungskosten, Kleidung

Das musst du den Wirt fragen. Vielleicht verdienen die Rumäninnen ja mehr und erhalten die 400 EUR ausbezahlt und der Rest wird einbehalten für Kosten. Oder es gibt 400 EUR bei freier Kost und Logie. Ich hoffe nicht, dass es drittens gibt, wobei die Rumäninnen 400 EUR verdienen und davon auch noch Kosten an den Wirt abführen müssen.

Für Antworten wäre ich dankbar.

Auf jeden Fall ist das ein Fall für die Behörden. Du kannst das direkt der Gewerbeaufsicht oder dem Hauptzollamt oder halt einer anderen Behörde melden, die leiten das Entsprechende ein. Sollte alles rechtens sein, hat der Wirt ja nichts zu befürchten.

Fehlt nur noch, dass die 5 Frauen im Keller gehalten werden. Das hatte schon mal ein Unternehmer gemacht, der hatte eine Wäscherei; ist dann später aufgeflogen.

Hallo,

Normalerweise gibt es für
EU-Bürger innerhalb der EU Freizügigkeit.

Aber (noch) nicht (überall?) für die Staaten Osteuropas, die in der letzten Beitrittsrunde dazu gekommen sind. Ohne Arbeitserlaubnis geht da immer noch nicht viel. So lange sie keine Sozialhilfe beantragen wird aber nicht viel passieren. Fragt sich, wer die Kosten trägt, wenn die krank werden.

Cu Rene