ich möchte hier die Frage aufstellen, ob meine Wohnung groß genug ist
für eine Katze.
Meine bisherige Erfahrung mit Katzen: ich habe seit 14 Jahren eine
Katze im Elternhaus (in Bremen) gehabt. Probleme gab es nie, da sie
meine große Liebe war und ich Ihre .
Nun bin ich aber seit einem halben Jahr ausgezogen und habe eine
eigene Wohnung in Berlin. Natürlich habe ich meine Katze nicht
mitgenommen, da sie keine reine Hauskatze ist und sie sich in Bremen
mit meiner Familie sehr wohl fühlt.
Jetzt fehlt mir natürlich meine Katze und ich überlege fieberhaft, ob
meine Wohnung größentechnisch passt, da ich keinerlei Erfahrung mit
reinen Haus/Wohn-katzen habe. Hier seid Ihr gefragt.
Meine Wohnung besteht aus 1 Bad, 1 Küche,Flur und 1 Wohnzimmer und
hat eine Gesamtquadratmeterfläche von ca. 43qm² und ist sehr
freundlich. Ich fühle mich sauwohl. Wird die Katze sich auch sauwohl
fühlen?
Wer hat Erfahrung und kann sie mit mir teilen?
Hallo!
An sich ist die Wohnung natürlich schon sehr klein, aber meiner Meinung nach zählt gar nicht die Größe der Wohnung sondern die darin vorhandenen Möglichkeiten zum Spielen, Toben, etc.
Wenn du viel Zeit für die Katze hast, um sie zu beschäftigen, sehe ich eigentlich kein Problem.
Prinzipiell bin ich eher der Meinung, dass Katzen Freigang genießen müssen. Aber wenn du dir eine junge Katze holst, die Freigang erst gar nicht kennen lernt, dürfte sie es vielleicht auch nicht vermissen.
Aber dennoch solltest du evtl. überlegen, ob du dir nicht vielleicht einfach ein anderes Tier anschaffst. Kleintiere zu halten ist ja nie ein Problem.
Von Katzenhaltung generell abhalten würde ich dir aber nicht!
Hol dir eine aus dem Tierheim. Dann hat sie es bei dir auf jeden Fall besser als in einer kleinen Box im Tierheim.
Gruß, Galli
schliesse mich meinem Vorredner an : entscheidend ist nicht die Wohnung der Groesse, sondern vielmehr die Zeit die du ihr widmen kannst. eigentlich sollte man Katzen ja immer im Paerchen halten. Und wenn es eine Einzelkatze sein soll, dann braucht diese natuerlich noch mehr Zuwendung, Fuersorge und Aufmerksamkeit.
Auch aus einer kleinen Wohnung kann man ein Katzenparadies machen. Einfach einen deckenhohen Kratzbaum aufstellen, etwas unterhalb der Zimmerdecke lang vielleicht noch einige Kletter- und Springmoeglichkeiten, Schlafkoerbe anbringen… und schon hat die Katze ein etwas groesseres Reich ))
viele gruesse Manu
Servus zusammen,
ich möchte hier die Frage aufstellen, ob meine Wohnung groß
genug ist für eine Katze.
Meine bisherige Erfahrung mit Katzen: ich habe seit 14 Jahren
eine Katze im Elternhaus (in Bremen) gehabt. Probleme gab es
nie, da sie meine große Liebe war und ich Ihre .
Nun bin ich aber seit einem halben Jahr ausgezogen und habe
eine eigene Wohnung in Berlin. Natürlich habe ich meine Katze
nicht mitgenommen, da sie keine reine Hauskatze ist und sie
sich in Bremen mit meiner Familie sehr wohl fühlt.
Jetzt fehlt mir natürlich meine Katze und ich überlege
fieberhaft, ob meine Wohnung größentechnisch passt, da ich
keinerlei Erfahrung mit reinen Haus/Wohn-katzen habe. Hier
seid Ihr gefragt.
Meine Wohnung besteht aus 1 Bad, 1 Küche,Flur und 1 Wohnzimmer
und hat eine Gesamtquadratmeterfläche von ca. 43qm² und ist
sehr freundlich. Ich fühle mich sauwohl. Wird die Katze sich
auch sauwohl fühlen?
Wer hat Erfahrung und kann sie mit mir teilen?
Hallo
Da haben die beiden vor mir Recht, ich wollte nur noch hinzufuegen, dass es im Tierheim Katzen gibt, die erstens reine Wohnungskatzen sind und zweitens nur alleine vermittelt werden wollen, na das waere doch perfekt. Google doch mal nach Berliner Tierheimen. Von einem Katzenkind wuerde ich abraten, weil wenn man schon die moeglichkeit hat sie an eine andere Katze zu gewoehnen dann sollte man das auch tun. Die meisten Tierheime geben Katzenbabies auch nur als Zweierpack oder zur vorhandenen Katze ab. Viel Spaass mit deinem Stubentiger
Tschuess
entscheidend ist nicht
die Wohnung der Groesse, sondern vielmehr die Zeit die du ihr
widmen kannst. eigentlich sollte man Katzen ja immer im
Paerchen halten. Und wenn es eine Einzelkatze sein soll, dann
braucht diese natuerlich noch mehr Zuwendung, Fuersorge und
Aufmerksamkeit.
Auch aus einer kleinen Wohnung kann man ein Katzenparadies
machen. Einfach einen deckenhohen Kratzbaum aufstellen, etwas
unterhalb der Zimmerdecke lang vielleicht noch einige Kletter-
und Springmoeglichkeiten, Schlafkoerbe anbringen… und schon
hat die Katze ein etwas groesseres Reich ))
Deine 43qm² sagten mir doch was
hab nur was suchen müssen…
Hier etwas rechtliches hinsichtlich der Wohnungsgrösse:
Katzenhaltung in einer Eigentumswohnung
KG (LG Berlin, AG Neukölln), Beschluß vom 3. 6. 1991
Das Maß des ordnungsmäßigen Gebrauchs des Sondereigentums überschreitet ein Wohnungseigentümer jedenfalls dann, wenn er in seiner 42 qm2 großen Ein-Zimmer-Wohnung mehr als 4 Katzen hält.
WEG §§ 14 Nr. 1, 15 III; BGB §§ 1004, 906 I
Rechtsfehlerfrei hat das LG den gegen den Antragsgegner gerichteten Unterlassungsanspruch gemäß §§ 14 Nr. 1, 15 III WEG in Verbindung mit § 1004 I 2 BGB für begründet erachtet, soweit der Antragsgegner in seiner Wohnung mehr als vier Katzen hält.
Du hast zwar keine Eigentumswohnung, aber du willst ja auch kein 4 Katzen halten… aber wie es schon erwähnt wurde:
Zwei sind besser als eine, allein schon weil du auch mal arbeiten bist und sie dann allein sind.
Katzen leben 3-Dimensional gib ihnen die Möglichkeit das zu tun.( z.B. auch durch Schränke oder Regale benutzen lassen )
Da ich davon ausgehe, dass du ihr in Berlin nicht Freigang erlauben kannst beschäftige sie.
Langeweile und zu wenig Aufmerksamkeit können eine Katze seelisch und psychisch zugrunde Richten. *da schon Fälle im TH mitbekommen hat*
Aber ich denk nach 14 Jahren mit so einer Fellnase weisst du sicherlich eh schon mehr als ich.
auch ich kann mich nur anschließen: wenn Du Deiner Katze ausreichend Möglichkeiten bietest, sich zu betätigen und Dich entsprechend mit ihr beschäftigst, sollte das 1-Zimmer-Appartement kein Problem darstellen.
Je nachdem, ob Du (viel) außer Haus bist oder nicht, wären 2 Katzen sicherlich besser, als eine alleine.
Und das Tierheim kann auch ich Dir nur empfehlen. Gerade, wenn Du berufstätig/außer Haus bist, böte sich meines Erachtens ein schon älteres Tier an. Da sitzen SO viele, die eine Chance verdient haben.
Ich selbst habe 1999 einen Kater aus dem Tierheim geholt. Der saß schon seit mehreren Jahren dort. Keiner wollte ihn, weil er FIV-positiv ist. Inzwischen ist er schon 14. Weil er Virusträger ist, muß er als Einzelkatze ohne Auslauf gehalten werden, und das obwohl er auf einem Bauernhof geboren wurde. Jedoch hat es mit ihm keinerlei Probleme gegeben. Er hat diverse Kletter- und Spielmöglichkeiten, und wer mit Katzen lebt, weiß eigentlich, daß Schränke und Regale mitgenutzt werden. Der Katzenhit in meiner Wohnung sind Fenster bis auf den Fußboden mit vogelbesetzen Bäumen direkt davor…
Bislang war ich immer berufstätig, und zwar mehr als 10 Stunden täglich, hin und wieder sogar am Wochenende. Die Feierabende gehörten dann ihm, und es kam auch vor, daß ich Verabredungen mit Freunden zu mir verlegt oder abgesagt habe, wenn das Tier zu kurz gekommen ist. Zur Zeit bin ich ja unfreiwillig zuhause. Der Kater genießt das natürlich in vollen Zügen.
Also, wie gesagt: besuch ruhig mal das Tierheim, und eine ältere Katze (oder zwei) sind auf jeden Fall ruhiger als so ein kleiner Turbo-Mini. Und wenn die „Beziehung“ zwischen Euch stimmt, sollten die m² kein Hindernis sein.
ich danke Euch allen für die konstruktiven Beiträge!
Ich werde jetzt erstmal mit der Anschaffung warten und schauen, wie die
nächsten Semesterferien verplant sind (Ausland).