Wohnung kaufen als Zwischenlösung?

Hallo ihr,

mein Freund und ich haben uns beschlossen ein Haus zu bauen. Bis das Haus bereit ist zum Einzug, schätze ich, werden circa zwei Jahre vergehen. Nun schlagen wir uns momentan mit folgender Frage herum: Derzeit wohnen wir in Miete und zahlen 570 € kalt. Deshalb überlegen wir uns für den Übergang (also die zwei Jahre) eine Eigentumswohnung zu kaufen, da der Gedanke 570 € jeden Monat zu verschenken, nicht angenehm ist. :smile: Für den Bauplatz und die Wohnung würden wir keine Finanzierung benötigen, für das Haus an sich dann.
Was sind eure Ratschläge, Meinungen…
Schon mal ein Danke.
Liebe Grüße
Mayine

mein Freund und ich haben uns beschlossen ein Haus zu bauen.
Bis das Haus bereit ist zum Einzug, schätze ich, werden circa
zwei Jahre vergehen. Nun schlagen wir uns momentan mit
folgender Frage herum: Derzeit wohnen wir in Miete und zahlen
570 € kalt. Deshalb überlegen wir uns für den Übergang (also
die zwei Jahre) eine Eigentumswohnung zu kaufen, da der
Gedanke 570 € jeden Monat zu verschenken, nicht angenehm ist.

-) Für den Bauplatz und die Wohnung würden wir keine

Finanzierung benötigen, für das Haus an sich dann.
Was sind eure Ratschläge, Meinungen…

Wie kommst du auf die Idee, dass die Kaltmiete verschenkt ist? Das wollen dir Bausparkassen in ihrer Werbung einreden. Die Gegenleistung des Vermieters ist, auf die Zinsen für sein eingesetztes Kapital zu verzichten, bzw. der Bank Zinsen dafür zu zahlen. Die Wohnung zu verwalten und die Abnutzungen reparieren zu lassen. Man muss langfristig mit 2% der Kaufsumme pro Jahr rechnen. Und ein gewisser Unternehmerlohn steht ihm auch zu.

Eure Idee, wegen zweier Jahre eine ETW zu kaufen und dann zu verkaufen, kann sich meiner Meinung nach nicht rechnen, wenn man davon ausgeht, dass die Immobilienpreise stabil bleiben.
Der Erwerb kostet so zwischen 5 und 10%. Einmal zusätzlich Umziehen ist notwendig. Wo soll sich das finanziell rentieren,abgesehen von den zeitlichen und nervlichen Aufwand, den die Aktion verursacht?
Gruß n.

n hat Recht! Nicht zu vergessen: Das sog. Hausgeld ( kann sehr hoch sein ), Steuern ( Grunderwerbssteuer ect. ). Dann ist der Verkauf der ETW ohne Verlust ein schwieriges Ding.
Gruß alterlein

Moin,

Bis das Haus bereit ist zum Einzug, schätze ich, werden circa
zwei Jahre vergehen.

das ist arg knapp, damit es sich rentieren kann.
Die Kaufnebenkosten für eine Immobilie liegen normalerweise bei ca. 10 % des Kaufpreises.
Wenn also eine Wohnung von 100.000 € gekauft wird, wären das grob 10.000 €
Dann müßtet ihr die Wohnung mindestesn zum geleichen Preis verkaufen können, für den ihr sie gekauft habt.

Dann noch die Kosten, die schon angesprochen wurden.
Umzug, Renovierung …

Bei Fünf Jahren, wäre es in eurem Fall wohl lohnensnwert, aber so eher nicht.

Gandalf

Unter http://www.interhyp.de/interhyp/servlet/interhyp?vie… könnt ihr recht gut nachrechnen, dass sich Euer Vorhaben sehr wahrscheinlich nicht rentieren wird!

bedenkt bitte auch, dass Immobilienpreise in den letzten Jahren eher fallen als steigen…

Hallo,

Deshalb überlegen wir uns für den Übergang (also
die zwei Jahre) eine Eigentumswohnung zu kaufen, da der
Gedanke 570 € jeden Monat zu verschenken , nicht angenehm ist.

Du schreibst leider nicht dazu, wie viel die Eigentumswohnung kosten soll, wie hoch dort das Wohngeld ist, ob die Miete warm oder kalt ist.

Ganz abgesehen davon „verschenkt“ ihr das Geld nicht. Ihr bekommt dafür eine Leistung, die vor allem so aussieht, dass der Eigentümer das komplette Risiko trägt. Brennt das Haus ab? Nicht euer Problem. Ihr kündigt fristlos, da die Wohnung nicht mehr nutzbar ist, sucht euch was anderes, und der Vermieter kann schauen wo er bleibt. Gibt es einen Wasserrohrbruch im Bad? Der Vermieter zahlt den Installateur. Ihr zahlt nur die Miete, und der Vermieter hat (schon wieder) Pech gehabt.

Ich möchte noch zu bedenkten geben, dass ihr beim Kauf einer Wohnung Grunderwerbssteuer und vermutlich eine Maklerprovision zahlt, und sich daher die Sache vermutlich nicht lohnt.

Schöne Grüße

Petra

Vielen Dank für eure vielen Antworten. Ich werde mich demnächst hinsetzen und eine genaue Kostenkalkualtion erstellen, bin mir derzeit aber auch ziemlich sicher, das es zu teuer werden würde.
Es kommt allerdings zusätzlich hinzu, dass ich meinen Arbeitsplatz wechseln werde. Vom jetzigen Wohnort wäre er nach wie vor gut zu erreichen. Für meinen Freund wäre seine Firma besser zu erreichen (ingesamte Kilometerersparnis: 20 km). Weiterhin fahren wir derzeit oft zu Bekannten und zu unseren Familien um die 60 km. Das kostet Zeit, Nerven und natürlich Benzin. Deshalb wäre die andere Überlegung, sich eine neue sehr günstige Mietwohnung als Übergangslösung zu suchen, die in der Nähe unseres zukünftigen Wohnortes liegen würde. Oder komtm doch die Eigentumswohnungswohnung aus oben genannten Gründen in Betracht?

Liebe Grüße
Mayine

Auch ein nicht zu vernachlässigender Gesichtspunkt bei der Entscheidung:

Wenn das Geld für eine Eigentumswohnung quasi bereit liegt, d.h. nicht durch Kredit finanziert werden muss, wäre zu überlegen,
angsichts der (sehr) kritischen und unklaren wirtschaftlichen/politischen Lage in diesem unserem Lande, doch in „Handfestes“, d.h. in eine ETW zu investieren.

Eigentum rechnet sich immer (!) gegenüber einer
Mietwohnung (wenn denn die Finanzierung „vernünftig“ ist).
Um nur einiges zu nennen: bei einem späteren Kredit, Imageerhöhung bei Verhandlungspartnern und selbst bei der Autoversicherung (Bonus für Eigentümer).

Wäre es vielleicht auch möglich, die Eigentumswohnung später
beizubehalten und durch die Mieteinnahmen zu den Hauskosten beizu-
tragen? Vielleicht durch einen Kompromiss, z.B. Haus zunächst etwas weniger aufwändig,aber mit Erweiterungs-/Ausbau-Potenial, zu bauen?

Und weitere Frage: Warum zwei Jahre warten, zur Zeit sind die Bauzinsen noch -relativ- niedrig und es gibt auch noch (!) versch.
Fördergelder.