Guten Tag.
Ich habe vor acht Jahren über einen Markler eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus (Bj 1965) gekauft. Der Kaufvertrag lief über Notar. Der Verkäufer war eine Immobilienfirma. Im Kauffvertrag stand, dass dem Verkäufer keine Mängel bekannt sind und er für spätere Mängel nicht haftbar gemacht werden kann.
Jetzt stand plötzlich das Bauamt bei mir vor der Tür und sagt, dass für die Wohnung keine Genehmigung vorliegt und dass die Wohnung nicht den Brandschutzbestimmungen entspricht. Kosten alles in Allem ca 10.000,–€.
Bevor ich jetzt zum Anwalt renne und es dem die Dollarzeichen in die Augen haut. Will ich erst einmal ein paar Meinungen einholen, ob ich auf diesem Schaden sitzen bleibe oder ob ich mich an den Markler oder früheren Eigentümer halten kann oder welche Lösungsmöglichkeiten es noch gibt.
Hallo,
bin selber Makler. Frag doch zuerst mal beim Notar nach.
Normalerweise werden Gebrauchtimmobilien ohne Garantie verkauft.
Mängel, die dem Verkäufer bewusst sind, dürfen von ihm nicht verschwiegen werden; sonst wär das zumindest arglistige Täuschung.
Also wie gesagt, ich würd erstmal beim Notar fragen.
Das wär das kostengünstigste. Kostet nämlich wahrscheinlich nix.
Dies alles stellt nur meine persönliche Meinung dar. Ich kann und darf keine Rechtsberatung mschen.
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die Juristen unterscheiden zwischen Sach- und Rechtsmangel. Meines Erachtens liegt hier ein Rechtsmangel vor, ist aber im Detail mit den Unterlagen und den örtlichen Gegebenheiten zu prüfen und abzustimmen. Sollte ein Rechtsmangel vorliegen, dann sehe ich hier Handlungsmöglichkeiten gegen den Verkäufer.
Aber das Thema ist zu facettenreich um hier im Forum zu diskutieren. Der Gang zum Anwalt bleibt unausweichlich.
Christian
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