Hallo Forum,
habe im Zuge einer Generalsanierung mein EFH verkabelt:
1: Cat7 Kabel für Computernetzwerk
Im Rohr verlegt, ohne enge Knicke und auf vernünftige Dosen gelegt, hoffe ich.
2: Sternverkabelung für Kabelanschluss (TV und Radio)
Ist auch nicht verkehrt.
3: Kabel vom Dach in die wesentlichen Räume für SAT Anlage
Das war Quark.
Der Fachmann sieht dazu entweder mehrere Leitungen vom Hausanschluss des KabelTV zum Dach vor (4 für ein LNB, 8 für zwei LNBs, …) oder einfach nur ein dickes Rohr.
So hast Du teurer installiert und bist weniger flexibel.
Will einfach zukunftssicher sein…
Jetzt gehts um Zusatzkomponenten und Stecker: z.B. wenn ich
mal über das TV Kabel und den Anbieter ins Internet gehen will
Dann setzt man das Kabelmodem in den Keller, geht mit dessen Netzwerkausgang auf einen Switch und dann auf die Cat7 Verkabelung.
oder Telefonieren übers Internet mit den Cat7 Kabeln…etc.
Genau wie zuvor:
Kabelmodem mit Netzwerk und Telefonie in den Keller.
Gibt es z.B. Stecker für Unterputz, an die man sowohl die
Kabel de´s Kabelanschluß als auch die der SAT Anlage
anschließen kann, mit Antennenausgang? Was bedeutet
Rückkanalfähig?
Es gibt Satellitendosen mit zwei EIngängen, davon wird einer nur auf die F-Buchse für SAT1 geleitet, der andere auf TV, Radio und SAT2. Sowas wäre das richtige.
Dann hättest Du an TV und Radio Buchse Kabelfernseh/-radio, an SAT1 nix, die wäre tot, und an SAT2 halt die Schüssel.
Sowas nennt sich TWIN-SAT Dose.
Rückkanalfähig benötigst Du nur, wenn Du das Kabelmodem unbedingt ins Wohnzimmer stellen wolltest - hier also NICHT.
Was muss ich bei dem Sternverteiler beachten?
Erstmal nix, die sind heute eigentlich alle rückkanaltauglich.
Du solltest Verteiler nehmen, wenn die einzelnen Leitungen alle ähnliche Längen haben. Die lassen an den Ausgängen die Signal „gleichberechtigt“ heraus. Wenn einzelne Stränge überlang sind, dann beginnt die Planung mit Abzweigern, Verteilern, Dämpfern, Entzerrern,…
Das sollte sich ein Fachmann anschauen.
Den Verteiler mit einem Ausgang mehr kaufen, als Du brauchst.
Da käme dann (im Keller!) die eine Kabel-TV-Dose herein, die der freundliche Herr vom Kabelbetreiber setzt und an der Du das Modem anschließen würdest.
Gibts für
Verstärker auch schon Energiesparende Modelle?
Gute Frage, vergleiche die Daten!
Aber erst mal muss man wissen, wie stark der überhaupt sein muss.
„Viel hilft viel“ gilt nicht, zuviel Pegel führt zu Übersteuerungen und miesem Bild.
Die Auslegung des Verstärkers erfordert eigentlich eine genaue Planung, wo die einzelnen Dämpfungen der Dosen, Leitungen und Verteiler gegen die benötigte Leistung und den ankommenden Pegel gerechnet werden.
Glücklicherweise lassen sich die Verstärker aber (nicht alle!) in einem weiten Bereich regeln, so dass man pi*Daumen sagen kann:
Zum Beispiel 10dB in der Dose, 6dB auf der Leitung, 8dB beim Verteiler = 24dB Verluste in der Anlage. Ein 24dB Verstärker würde also hier den Pegel so weit anheben, dass an der Antennendose der gleiche Pegel anliegt wie am Hausanschluss. (Wenn der aber schon zu niedrig oder sehr stark ist?).
Versuch macht kluch.
Fragen über Fragen…Freue mich über jede Hilfe
Hoffe ich konnte mehr zur Klärung als zur Verwirrung beisteuern.