Wohnungseigentumsrecht

Guten Tag,
so wie wir vernahmen, ist in einer ETW keine Kita zulässig. Wer kann uns entsprechende Urteile zukömmen lassen aus denen Klarheit ersichtlich ist.
Da die Kita Inhaber einen höheren Bedarf an Abfall, Aufzugskosten haben, gehen diese Mehrkosten zu Lasten der Wohngemeinschaft.
Dank im voraus für die Info.
Gruß
blueaye

Kinder sind störend !!
Hallo,

so wie wir vernahmen, ist in einer ETW keine Kita zulässig.
Wer kann uns entsprechende Urteile zukömmen lassen aus denen
Klarheit ersichtlich ist.
Da die Kita Inhaber einen höheren Bedarf an Abfall,
Aufzugskosten haben, gehen diese Mehrkosten zu Lasten der
Wohngemeinschaft.

Eine Kita braucht keinen Aufzug, da diese im Erdgeschoss angeordnet ist. Müll kann man gesondert erfassen, entsorgen und damit auch abrechnen.

Kinder sind Feinde eine spiessigen und geregelten Gesellschaft.

Christian

Kitas dürfen kein rechtfreier Raum sein!
oder doch?

Moin,
die Einrichtung einer Kita ist bauaufsichtlich zumindest als Nutzungsänderung in allen Bundesländern genehmigungspflichtig.
Nutzungsänderungen sind auch durch die Eigentümergemeinschahttp://bft zustimmungspflichtig.http://bundesrecht.juris.de/woeigg/__15.html

Hier noch ein Urteil
http://www.kanzleimitte.de/weg-beschluss-zur-nutzung…

vnA

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Hallo,

selbstverständlich dürfen und sollen Kitas sich nicht im rechtsfreien Raum bewegen. Man lebt ja als Eltern und Erzieher den Kinder etwas vor.

Wenn jedoch Müllgebühren und Aufzugkosten der Grund sind, eine Kita beseitigen zu wollen, dann stehen bei mir die Nackenhaare ganz senkrecht. Hier ist doch anzunehmen, daß diese beiden Argumente als Pseudo-Alibi genutzt werden sollen.

Christian

Hallo,
aber auch solche Argumente dürfen ja wohl angeführt werden ohne gleich die Moralkeule abzubekommen.

Schließlich sind Kitas für die Nachbarn meist doch mit Lärm verbunden sofern diese tagsüber zu Hause sind. Das ist nicht einfach „wegzumoralisieren“

Ich bin zwar persönlich der Meinung, dass dies im Zweifelsfall hinzunehmen ist wie zb. auch der Strassenlärm.

Der Betroffene kann aber - wie jeder Startbahn-Verlängerungs-Gegner - die Rechtsmittel ausnutzen.

Gruss
Joey

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Hallo,

aber auch solche Argumente dürfen ja wohl angeführt werden
ohne gleich die Moralkeule abzubekommen.

Stimmt. Nur sollte man ehrlich bleiben.

Schließlich sind Kitas für die Nachbarn meist doch mit Lärm
verbunden sofern diese tagsüber zu Hause sind. Das ist nicht
einfach „wegzumoralisieren“

Das sollte man es auch so benennen und nicht Müll und Aufzug als Grund benennen.

Der Betroffene kann aber - wie jeder
Startbahn-Verlängerungs-Gegner - die Rechtsmittel ausnutzen.

Das zeichnet einen Rechtsstaat aus.

***

Die Kita ist nicht über Nacht in das Haus eingezogen. Sicherlich ist es so, das eine Wohnung von einer Tagesmutter als gewerblichen Raum genutzt wird. Da kann es schon mal laut werden.

Es ist daher auch legitim auf Ruhe und angemessene Lautstärke zu drängen.

Wie soll sich denn die Kita verhalten, wenn man ihr den Vorwurf macht, die Müllkosten würden durch die Kita nicht gerecht verteilt werden.

Da kann man der Hausverwaltung schon einmal nachsagen nicht gründlich genug gearbeitet zu haben.

Und ganz nebenbei. Jeder war einmal Kind. Oder sind einige Teile unsere Gesellschaft mit der beendeten Adoleszenz auf die Welt gekommen?

Christian

Handelt es sich denn um eine zugelassene Kindertagesstätte ?
Oder ist es nichts anderes als eine sogenannte Tagespflege ?
M.E. würde eine Kita vom Jugendamt dort gar nicht zugelassen, aber aus ganz anderen Gründen und wenn es reine Tageslpflege ist, dann haben die Miteigentümer Pech gehabt, das ist jederzeit möglich.
Es handelt sich um kein Gewerbe !
Gruß Tom, Beamter