Doch. Die tanken alle JetA-1 (zivile Bezeichnung) bzw. JP-8 (militärische Bezeichnung). Der eigentliche Kraftstoff ist in beiden Fällen identisch (das heißt die Zusammensetzung der CH-Ketten), JP-8 enthält teilweise noch andere Additive als JetA-1.
Ein Flugzeug fliegt mit Auftrieb der sich einstellt wenn das Flügelprofil von Luft umströmt wird, es gibt auch Flugzeuge die durch den Rückstoß der Triebwerke fliegen können (zum Beispiel die genannte F-35[B]).
Es gibt auch Flugzeuge die Autobenzin oder Diesel tanken können und sogar welche die garkeinen Treibstoff brauchen.
Damit erweckst du den Eindruck, dass diejenigen "Flugzeuge die durch den Rückstoß der Triebwerke fliegen können " nicht wegen dem „Auftrieb der sich einstellt wenn das Flügelprofil von Luft umströmt wird“ fliegen. Das ist natürlich Quatsch. Alle Flugzeuge, egal ob diejenigen,
oder
fliegen natürlich nur durch den Auftrieb, der durch die Tragflächenumströmung der Luft entsteht.
Ich habe in der Schule noch gelernt, dass Tragflächen ausschließlich wegen der Wölbung, der höheren Umströmungsgeschwindigkeit der Oberseite, einen Auftrieb erzeugen. Das ist offensichtlich falsch.
Also ist die Tragflächenanströmung keinesflalls unbedeutend.
Das ist eine furchtbares Dokument. Da ist so viel falsch oder irreführend, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Deshalb nur ein paar kurze Richtigstellungen:
Mit Bernoulli kann man den kompletten Auftrieb berechnen, wenn man die Strömung um das gesamte Profil (nicht nur auf der Oberseite!) und in der Umgebung kennt. Da gibt es nichts, was man zusätzlich berücksichtigen müsste. Es spielt auch keine Rolle, ob das Profil gekrümmt ist oder nicht. Natürlich muss die Strömung im Gültigkeitsbereich der Theorie liegen (also z.B. kein Überschall).
Dasselbe gilt für Newton: Wenn man die Impulsänderung der Luftströmung vor und nach dem Profil kennt, dann kann man mit Actio=Reaction den vollständigen Auftrieb berechnen. Auch hier gibt es nichts, was zusätzlich berücksichtigt werden müsste.
Es ist zwar richtig, dass weder Bernoulli noch Newton die Strömung um das Profil beschreiben, aber das heißt nicht, dass ihnen hier etwas entgangen ist. Die hatten gar nicht den Anspruch derartige Aussagen zu machen. Tatsächlich haben sie überhaupt nichts zum aerodynamischen Auftrieb gesagt. Als Lilienthal anfing, Flügelprofile zu untersuchen, waren Newton und Bernoulli schon lange tot. Zu behauten, dass hier irgendwas fehlen würde, ist ungefähr so sinnvoll, als würde man bei einem Hammer bemängeln, dass man damit keine Löcher bohren kann. Dafür gibt es andere Werkzeuge. Genauso gibt es andere Mittel für die Beschreibung der Strömung um ein Profil - wie z.B. die im Text gegannten Navier-Stokes-Gleichungen oder das Kutta-Joukowski-Theorem.
Wenn man falsche Vortstellungen über den aerodynamischen Auftrieb richtig stellen will, dann sollte man damit anfangen, was die jeweiligen Theorien tatsächlich sagen und was nicht. Es wird aber an sehr vielen Stellen im Dokument deutlich, dass der Autor das selbst nicht weiß.
@DrStupid hat @X_Strom zitiert, welcher zuerst dich zitiert hat, Das sieht im texteditor dann merkwürdig aus, beim Versuch, das zu korrigieren ist es dann wohl passiert.
Ich hab das Ding auch überflogen, und finde es ebenso furchtbar. Als ob da zwei Religionen zusammenprallen, die die jede für sich beanspruchen, jegliche Frage vollständig und insich geschlossen beantworten zu können, und zwar, ohne dabei all zu sehr in die Tiefe zu gehen.
Bernoulli ist eine Zustandsgleichung, die die Verhältnisse von Druck, Dichte(!) und Strömungsgeschwindigkeit beschreibt. Kennt man zwei Werte, kennt man den dritten. Bernoulli macht aber erstmal keine tiefere Aussage darüber, WARUM das alles so ist, nur DASS es so ist.
Bei Newton geht es um Kraft und Gegenkraft, die Physikkenntnisse aus der Schule und die drei Pfeile in der Zeichnung reichen aber bei weitem nicht aus, um den Flügel wirklich zu verstehen. Bei sowas wie dem Eiffelturm muss auch jede einzelne Strebe berücksichtigt werden, um den vollständig zu berechnen.
Fakt ist: Ein Flugzeug muss Luft nach unten drücken, um daraus die Gegenkraft zur Gravitation zu erzeugen. Der Flügel dient dazu, die Luft nach unten zu drücken, mehr nicht. Man könnte auch zwei Spanplatten nutzen. Da strömt die Luft aber alles andere als ideal drum, also optimiert man die Flügelform immer weiter, bis sie so wie heute aussieht. Aber: Eiffelturm. Das lässt sich nicht mit den plakativen drei Pfeilen erklären.
Übrigens: Propeller und Turbinenschaufeln sind auch wie Flügel geformt, und bei denen ist völlig klar, dass sie Luft schaufeln müssen. Die allerersten Propeller waren zwei flache Platten an den Enden einer Stange.
deine Behauptung ist so falsch wie sie lächerlich ist. Ein Tragflügel ereugt den Auftrieb durch unterschiedliche Druckverhältnisse gem. dem Theorem von Bernouilli.
Die Grundlage dazu sind die Hauptsätze der Thermodynamik. Wie im ersten Grundsatz geht es um die Erhaltung der Energie. In einem System einer Strömung erfolgt dies durch den Abfall des Drucks bei höherer Geschwindigkeit.
Mit diesem Prinzip arbeiten Venturipumpen und andere Syteme.
Ein Propeller am Flugzeug und die Rotorblätter an einem Hubschrauber sind nichts anderes als rotierende Tragflügel.
Die wahrgenommenen “scheinbaren” Beschleunigungen der Luft zur Auftriebserzeugung von Tragflügeln, Propellern und Hubschrauberrotoren, sind nur Auswirkungen der Potentialströmungen. Ein Erklärungsversuch durch den damit erzeugten Impuls sind irreführend und nichtig.
Das musst Du die Forensoftware fragen. Ich habe “Auf Beitrag antworten” geklickt (nicht einmal auf Zitieren) und schon stand das Zitat genau so im Editor und ließ sich auch nicht korrigieren. Wenn ich es weglöschen oder ändern wollte, wurde die Seite neu geladen und es war wieder da. Ich hatte also nur die Wahl mit dem Zitat oder gar nicht zu antworten und ich wollte die Quelle nicht unkommentiert stehen lassen.
Die Behauptung ist richtig. Nach dem dritten Newtonschen Axiom kann die Luft nur dann eine nach oben gerichtete Kraft auf den Flügel ausüben, wenn der Flügel auf die Luft eine gleich große Kraft nach unten ausübt. Diese nach unten gerichtete Kraft führt nach dem zweiten Axiom zu einer Beschleunigung der Luft nach unten. Diese Axiome machen für nichts und niemand eine Ausnahme - nicht für den Flügel, nicht für die Luft und auch nicht für Dich.
Die Beschleunigung der Luft nach unten ist auch nicht “scheinbar”, sondern vollkommen real. Das merkst Du spätestens, wenn Du mit einem kleinen Flugzeug in den Abwind eines großen gerätst.