Womit Lebertran-Nachgeschmack loswerden?

Liebe ExpertInnen,

ich möchte ab + zu ein Löffelchen Lebertran zu mir nehmen.
Der erste Probeschluck heute war eigentlich gar nicht soooooo schlimm wie befürchtet (ja, zugegeben, ich habe schon Angenehmeres konsumiert!).

Aber trotz Tic-Tac, anschließendem Abendbrot, Tee, einem Pfirsich und Zähneputzen bin ich den Geschmack immer noch nicht los. :wink:

Jetzt lese ich irgendwo, man solle unmittelbar nach dem Lebertran Milch trinken, das würde den Geschmack neutralisieren.

Ist das denn sinnvoll? Neutralisiert die Milch nur den Geschmack und nicht auch gleich die Wirkung vom Lebertran?

Irgendwelche Ideen, was ich sonst - außer Milch - trinken oder essen könnte?

Danke schonmal für Erfahrungsberichte anderer „Genießer“ dieses Gesöffs.

Gruß G.

Hi Gudrun,

es gibt schon seit Jahren und Aberjahren echten unverschnittenen Lebertran in Kapselform. Richtiges, echtes Zeugs, bloss halt eingeschweisst in so zäpfchenartigen Dragees aus Bienenwachs oder Vaseline gehärtet aussen oder was weiss ich. In jedem besseren Drogeriemarkt in der Bioabteilung, in Apotheken sowieso.

Niemand muss sich heutzutage diesen ekelhaft schmeckenden Krempel mehr reinziehen, es sei denn, er/sie ist der Ansicht, Medizin muss eklig schmecken, sonst hilft sie nicht. Aber dazu kenne ich dich als zu reflektiert eigentlich.

Schönen Gruß

Annie

Hi Annie,

Du sollst gefälligst meine Frage beantworten! :wink:
Die Frage war: Milch ja oder nein? Oder was sonst?

es gibt schon seit Jahren und Aberjahren echten
unverschnittenen Lebertran in Kapselform. Richtiges, echtes
Zeugs, bloss halt eingeschweisst in so zäpfchenartigen Dragees
aus Bienenwachs oder Vaseline gehärtet aussen oder was weiss
ich.

das ist die F-Version! F wie Feigling! :wink:

In jedem besseren Drogeriemarkt in der Bioabteilung, in
Apotheken sowieso.

Ich war doch gestern in der Apotheke. Und weil die das Zeug nicht abgepackt, sondern lose haben, durfte ich vor dem Kauf kosten.

Niemand muss sich heutzutage diesen ekelhaft schmeckenden
Krempel mehr reinziehen, es sei denn, er/sie ist der Ansicht,
Medizin muss eklig schmecken, sonst hilft sie nicht. Aber dazu
kenne ich dich als zu reflektiert eigentlich.

Ich fand es beim Testen gestern überhaupt nicht schlimm. Eklig ist bei mir was anderes. Austern z.B. oder Haferschleim, kannste mich mit jagen. :wink:
Es soll Menschen geben, die morgens nüchtern mit 1 Eßlöffel Olivenöl 10 Minuten „gurgeln“ (oder wie das heißt). Das kann ich mir für mich überhaupt nicht vorstellen,
Der Teelöffel Lebertran hingegen ist einfach runterschlucken und weg isser. Störend war gestern nur der stundenlange Nachgeschmack.
Dem bin ich beim heutigen Zweitversuch mit verdünntem Zitronensaft als sofortiger „Nachspülung“ beigekommen.

Mein 100 ml-Fläschchen putz’ ich weg, mal sehen, wie ich über den Geschmack denke, wenn es denn leer ist. :wink:

Danke trotzdem.

Gruß G.

Hallo Gudrun!

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Lebertran in meiner Kindheit. Ich bekam von meiner Großmutter zum Lebertran immer ein Stück trockenes Brot. Vielleicht hilft Dir dieser Tipp.

Beste Grüße

Waldi

Hallo Waldi,

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Lebertran in meiner
Kindheit. Ich bekam von meiner Großmutter zum Lebertran immer
ein Stück trockenes Brot. Vielleicht hilft Dir dieser Tipp.

danke, werde das dann morgen ausprobieren.

Ich hab’ jetzt auch gelesen, daß in Island der Lebertran im Kühlregal direkt neben der Milch steht und daß die Isländer Milch direkt auf den Löffel mit Lebertran träufeln und dann erst schlucken.

Gruß G