Hallo,
gestern abend beim ins Bett gehen fiel mir auf, dass ein Unterschenkel/Wade viel dicker war als die andere. Bin dann ins Bett und dachte mir nix weiter dabei. Heut früh war sie etwas abgeschwollen, aber immer noch nicht ganz normal. Jetzt spannt schon der Stiefel, die Wade ist total dick und das Bein fühlt sich leicht kribbelig/pelzig an. Ich rauche nicht, trinke nicht, nehme aber eine leichte Pille ohne Pause. Hat jemand eine Idee, was das sein könnte?
Hallo,
der net doc sadt dazu:
Was sind die Zeichen einer Thrombose?
Eine Thrombose der tiefen Beinvenen weist zunächst keine charakteristischen Symptome auf. Eine Schwellung des Beines, Schweregefühl und Schmerzen in der Wade können auftreten. Meist bessern sich die Symptome durch Hochlagern des Beines. Oft gibt es aber auch keine fassbaren Symptome. Eine harmlose Thrombose des oberflächlichen Venensystems ist dagegen schmerzhaft, die Venen sind als dicke, rote Stränge unter der Haut tastbar. Thrombosen am Arm sind häufig sehr schmerzhaft, der Arm ist geschwollen und zeigt eine verstärkte Venenzeichnung an der Oberfläche.
aber nun mal nicht den teufel an die wand malen!
hatte schon mal jemand in deiner familie eine thrombose?
kann es vielleicht auch nur eine harmlose schwellung vom sport sein?
wie alt bist du?
eine thrombose kann durch röntgen oder ultraschall diagnostiziert werden.
wenn man wirklich eine hat muß man sofort zum arzt!
glg
kathi
Genau, vor allem erst mal keine Panik!
Aber zum Arzt würde ich schon gehen - bzw. in dem Fall sich hinfahren lassen (nicht zuviel laufen!), um halt sicher zu gehen…
Treten Atembeschwerden auf, würde ich einen Krankentransport bestellen und sofort zum Arzt oder besser ins Krankenhaus fahren.
wenn man wirklich eine hat muß man sofort zum arzt!
Stimmt, aber ich würde auch im Zweifel trotzdem dazu raten
wie schon geschrieben, würde ich einen Internisten oder besser Phlebologen aufsuchen. Wie immer ist eine Ferndiagnose unmöglich, es könnte sich auch um eine Lymphabflußstörung handeln, ebenso käme in der Tat eine Thrombose in Betracht, wobei ich den Teufel nicht an die Wand malen will. Trotzdem gehört das m.E. vor dem Wochenende abgeklärt. Die typischen Zeichen einer Thrombose sind Schwellung und Druckschmerz, aber es gibt eben auch Thrombosen ohne diese Begleiterscheinungen.
Eine Doppler-Sonographie und ggf. Phlebographie wird Dich weiterbringen - dies kann aber nur der Internist/Phlebologe vor Ort entscheiden.
Gruß, Jürgen
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Das ist …
… etwas, das dich hoffentlich schon in eine Arztpraxis geführt hat - wenn nicht, dann geh gleich morgen früh hin, oder vielleicht sogar jetzt in die Notaufnahme.
Wenn es wirklich eine Thrombose sein sollte, dann kann sich nämlich ein Blutgerinnsel lösen und anderswo wieder festsetzten - z.B. im Gehirn. Das ist also wirklich nichts, mit dem man abwarten sollte.
… etwas, das dich hoffentlich schon in eine Arztpraxis
geführt hat - wenn nicht, dann geh gleich morgen früh hin,
oder vielleicht sogar jetzt in die Notaufnahme.
Dem schliesse ich mich uneingeschränkt an!!
Wenn es wirklich eine Thrombose sein sollte, dann kann sich
nämlich ein Blutgerinnsel lösen und anderswo wieder
festsetzten - z.B. im Gehirn. Das ist also wirklich nichts,
mit dem man abwarten sollte.
Und auch hier anschliess! Leider ist Dein Alter unbekannt und das mit der Pille ist auch wichtig, wobei „leicht“ eher ein Scherz ist - wirst Du da nur so ein bischen schwanger??
Wenn es wirklich eine Thrombose sein sollte, dann kann sich
nämlich ein Blutgerinnsel lösen und anderswo wieder
festsetzten - z.B. im Gehirn. Das ist also wirklich nichts,
mit dem man abwarten sollte.
ähm… kleine Korrektur: wenn es von den tiefen Beinvenen kommt, dann setzt es sich erst in die Lunge. Ein Gehirnthrombos würde eher von dem arteriellen Gefäßsystem kommen, was seltener, aber nicht ausgeschlossen ist.
Lungenembolie ist da schon wahrscheinlicher.
ähm… kleine Korrektur: wenn es von den tiefen Beinvenen
kommt, dann setzt es sich erst in die Lunge. Ein
Gehirnthrombos würde eher von dem arteriellen Gefäßsystem
kommen, was seltener, aber nicht ausgeschlossen ist.
Lungenembolie ist da schon wahrscheinlicher.
Tatsächlich besitzen ca. 30% der Bevölkerung ein persistierendes, also offenes Foramen ovale. Daraus können paradoxe Embolien resultieren, d.h. ein venöser Thrombus rutscht unter Umgehung der Lunge direkt vom rechten ins linke Herz und von da ins Gehirn.